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Challenge Metadata

Challenge Description

Der Future Urban Society Innovation Booster sucht und fördert radikale Ideen aus Forschung und Praxis, um die vielversprechendsten sozialen Innovationen für klimagerechtes Wohnen, Mobilität und Ernährung weiter zu verbreiten oder in ihrer Wirkung zu stärken.

Bitte beachte die Richtlinien, angehängt als Dokument mit dem Namen «Richtlinien für die Einreichung von Ideen».

Wie könnten wir …

Viele Menschen besitzen Güter, die nur selten genutzt werden. Die durchschnittliche Bohrmaschine läuft in ihrem Leben 11 Minuten. Autos stehen durchschnittlich 23 Stunden am Tag. Würden Konsumgüter vermehrt geteilt, müsste weniger produziert werden und entsprechende Ressourcen und Emissionen könnten eingespart werden. Ein Sharing-Auto kann beispielsweise zehn Privatfahrzeuge ersetzen. Das spart nicht nur deren Produktion, sondern reduziert auch den Bedarf an Parkplätzen und macht damit Verkehrsflächen für andere Nutzungen frei.

«Besitzen» ist meist positiv konnotiert: Es bedeutet oft Status, Unabhängigkeit und Verfügbarkeit. «Teilen» hingegen kann als Armutszeugnis gelesen werden und Ängste vor mangelnder Verfügbarkeit auslösen. Hinzu kommt, dass die einmaligen Kosten eines Kaufs in der Regel als geringer empfunden werden als die wiederkehrenden Kosten einer Miete.

Kommerzielle und nicht-kommerzielle Sharing-Angebote zielen darauf ab, nicht ausreichend genutzte Ressourcen zu optimieren. Dazu gehören die Verbesserung des Zugangs zu Produkten und Dienstleistungen, die Erschliessung neuer Einkommensquellen, der Aufbau sozialer Bindungen, die Verlängerung der Lebensdauer von Gütern und die Förderung des Recyclings.

Im besten Fall ist Sharing eine Chance für individuelle Emanzipation, Gemeinschaft, ein leichteres Leben und ökologischen Fortschritt. Die Kritik an der Sharing Economy, insbesondere an den grossen Peer-to-Peer-Plattformen (wie z. B. Online-Marktplätze und Dienstleistungen), zeigt zugleich Gefahren auf: Hier entwickeln sich Geschäftsmodelle, die Arbeitsverhältnisse destabilisieren und die Errungenschaften von regulierten Unternehmen und Erwerbsarbeit untergraben können.

Die FUS-Challenge Sharing – Teilen als soziale Innovation fördert Antworten auf die übergeordnete FUS-Frage: Wie leben wir in Zukunft in der urbanen Schweiz?

Gesucht werden radikale Ideen, um Sharing als sozial-ökologisches Grundprinzip an vielen Orten in die Realität umzusetzen. Gesucht sind Prozesse, Produkte, Plattformen, Angebote oder Programme, die das Teilen an sich in den verschiedensten Bereichen fördern. Denkbar sind aber auch Ideen, die sich auf einzelne Bereiche oder Konsumgüter (z. B. Verkehrsmittel, Gartengeräte, Eventausrüstung) konzentrieren.

In einem offenen Innovationsprozess fördern wir den Austausch zwischen der interessierten Öffentlichkeit sowie den Verantwortlichen aus Forschung und Praxis rund um Peer-to-Peer Ansätze, Sharing und Circular Economy etc., den Planungsbehörden, der Politik und der Investitionsseite. Der Kanton Basel-Stadt steht als Anlaufstelle zur Verfügung und stellt eigene Expertise und Daten zur Verfügung. Bei geeigneten Projekten unterstützt der Kanton bei der Suche nach konkreten Testmöglichkeiten.

Mach mit und hilf, die soziale Innovation des Sharing weiter zu verbreiten und sichere dir in einem interdisziplinären Team finanzielle und methodische Unterstützung sowie wertvolle Kontakte für weitere Schritte!

Was suchen wir?

Wir suchen radikale Ideen um die vielversprechendsten sozialen Innovationen mehrheitsfähig zu machen - unter Einbezug von Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und/oder Politik. Arbeitest Du an entsprechenden Angeboten, Services, Organisationsformen, Geschäfts- und Impact-Modellen, Kommunikations- und Interventionsstrategien oder strategischen Experimenten?

Wir ermöglichen die Durchführung von Machbarkeits-, Nutzer- oder Marktstudien oder auch die Entwicklung von Modellen und Prototypen, die der Veranschaulichung und der Erprobung potenzieller Lösungen dienen.

Wir freuen uns auf Lösungsansätze, die den Beitrag sozialer Innovationen zu einer klimagerechten und lebenswerten urbanen Gesellschaft der Zukunft potenzieren und multiplizieren.

Wer kann sich bewerben?

Entsprechend den Vorgaben von Innosuisse dürfen sich nur gemischte Teams mit Mitgliedern aus mindestens einem Forschungs- und einem Umsetzungspartner bewerben. Die Veranstaltungen in der Challenge Stage ermöglichen, dass sich einzelne Akteur:innen finden. Sollte einem Projektteam der Forschungspartner fehlen, können wir mit versuchen auszuhelfen. Dazu oder für andere Vernetzung kann matchmaking@futureurbansociety.ch kontaktiert werden.

Fördergelder können wir nur an juristische Personen - Genossenschaften, Vereine, Stiftungen, Unternehmen, Hochschulen, Städte etc. - aus der Schweiz vergeben. Die Verwendung und Verteilung der Mittel in den geförderten Teams erfolgt eigenverantwortlich, aber rechenschaftspflichtig.

Zu den Forschungspartnern gehören universitäre Forschungsinstitute, nicht-kommerzielle Forschungszentren ausserhalb des Hochschulbereichs, Forschungsinstitute der Fachbereiche mit eigenen Forschungsprojekten und Forschungsinstitute des Bundes.

Umsetzungspartner sind alle privaten und öffentlichen Akteurinnen, die Ideen in die Praxis umsetzen können oder zumindest einen Anteil daran haben.

Wie können die Mittel eingesetzt werden?

Die Förderung kann für Machbarkeits-, Nutzungs- oder Marktstudien verwendet werden. Wo möglich und sinnvoll wird die Entwicklung von Modellen und Prototypen zur Veranschaulichung und Erprobung von Lösungsansätzen finanziert. Die Mittel können zweckdienlich flexibel eingesetzt werden, z.B. für die Bezahlung von Gehältern, den Kauf von Ausrüstung und Material, Beobachtungs- und Interviewforschung, Reisekosten, Organisation von Roundtables, Workshops usw.

Ein Teil der Mittel ist für die inhaltliche und methodische Unterstützung von Expert:innen in den jeweiligen Feldern reserviert.

Was ist einzureichen?

Wir arbeiten gerade noch an einem Kit zur Einreichung. Dieses umfasst dann eine Vorlage, alle zu beantwortenden Fragen und alles weitere zum Vorgehen. Folge am besten diesem Open Call und werde automatisch informiert, wenn wir das Kit veröffentlichen.

Gefördert werden kann, wer an einer unserer Open-Innovation-Veranstaltungen oder Calls teilgenommen hat.

Wir sind noch in der Feinabstimmung der Termine. Folgende sind bereits öffentlich:

Wir planen noch weitere Veranstaltungen und Calls. Sie werden zeitnah auf unserer Website und per Newsletter angekündigt.

Weitere Einzelheiten zur Teilnahme findest du auf der Website https://www.futureurbansociety.ch.

Bei Fragen bitte zuerst in das FAQ schauen. Falls du danach immer noch Fragen hast, melde Dich gerne auf info@futureurbansociety.ch