This page is optimized for AI. For the human-readable: Stadt der kurzen Wege

Stadt der kurzen Wege

Challenge Metadata

Challenge Description

Der Future Urban Society Innovation Booster sucht und fördert radikale Ideen aus Forschung und Praxis, um die vielversprechendsten sozialen Innovationen für klimagerechtes Wohnen, Mobilität und Ernährung weiter zu verbreiten oder in ihrer Wirkung zu stärken.

Bitte beachte die Richtlinien, angehängt als Dokument mit dem Namen «DE - Richtlinien für die Einreichung von Ideen».

Wie könnten wir …

… dafür sorgen, dass für viele Menschen in einem überschaubaren Radius die Bedürfnisse des täglichen Lebens erfüllt werden?

… «Altstadt-Atmosphäre» in Neubaugebieten und Agglomerationsgemeinden schaffen?

… kurze Wege zwischen lokalen Produzent:innen und lokalen Konsument:innen schaffen?

… für ein vielfältiges Freizeit- und Einkaufsangebot in den Quartieren und geeigneten Dörfern sorgen?

… die Menschen ermutigen, kurze Wege zu Fuss oder mit dem Velo zurück zu legen und vermehrt Freizeit- und Einkaufsangebote in den Quartieren zu nutzen?

… Arbeitnehmenden die Vorteile kurzer Arbeitswege aufzeigen?

… dafür sorgen, dass bei der Wahl des Wohnorts kurze Wege zur Arbeit, zu Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten eine wichtigere Rolle spielen?

… herausfinden, wo und wann es sinnvoll ist, Angebote zu den Menschen zu bringen, anstatt die Menschen zu den Angeboten?

Die Schweiz wächst und an vielen zentralen Orten ist es schwierig geworden, ein gutes und auch bezahlbares Zuhause zu finden. Wie sorgen wir jetzt dafür, dass es bald mehr guten Wohnraum gibt und der Flächen- und Energieverbrauch pro Kopf gleichzeitig abnimmt?

In dieser FUS Challenge schauen wir auf eine mögliche Antwort – die soziale Innovation der Stadt der kurzen Wege. Ob in den Varianten 10-Minuten-Nachbarschaft, 15-Minuten-Stadt oder Superblock, das Leitbild der Stadt der kurzen Wege ist: Alles, was wir im täglichen Leben brauchen, ist zu Fuss oder mit dem Velo in kürzester Zeit erreichbar. Diese dichte, funktionale Durchmischung der Stadt steht für eine hohe Lebensqualität und eine klimaverträgliche Mobilität. Die Stadt der kurzen Wege birgt ein grosses Potenzial, die im Verkehr zurückgelegten Distanzen zu reduzieren und den Modal Split in Richtung umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu verschieben. Damit könnten Verkehrsflächen, Energie und Treibhausgasemissionen sowie viele weitere Ressourcen eingespart werden. Als positiver Nebeneffekt wirkt sich eine solche Stadt der kurzen Wege zudem positiv auf die Gesundheit der Menschen aus.

Zahlreiche Städte haben sich die Stadt der kurzen Wege als Ziel gesetzt. Die Vergangenheit steht dabei oft im Weg: In den letzten Jahrzehnten sind bspw. viele grosse Einkaufszentren am Stadtrand entstanden. Dorf- und Quartierläden sind verschwunden. Im direkten Wohnumfeld einzukaufen ist für viele Personen, insbesondere in der Agglomeration, nicht mehr möglich. Gleiches gilt für Freizeitangebote und Restaurants, die sich in den Kernstädten konzentrieren und in ländlichen Gegenden verschwinden. Auch die raumplanerische Trennung von Arbeiten und Wohnen hat zu einer erheblichen Zwangsmobilität geführt. 1960 zählten Schweizer Städte durchschnittlich 0,5 Beschäftigte pro Einwohner:in. Die Raumplanung liess seitdem mehr Arbeitsplätze als Wohnraum zu, und heute ist das Verhältnis meist 1:1. Der Wohnraum wird knapper, die Preise steigen, und die Menschen ziehen aus den Zentren ins Umland. Die weitere Folge: volle Züge und Staus.

Die FUS Challenge Stadt der kurzen Wege fördert Antworten auf die übergeordnete FUS Frage: Wie lebt es sich in Zukunft in der urbanen Schweiz?

Wir suchen radikale Ideen, um die Stadt der kurzen Wege an vielen Orten als Leitidee in die Wirklichkeit umzusetzen.

In einem offenen Innovationsprozess fördern wir hierfür den Austausch zwischen der interessierten Öffentlichkeit sowie Verantwortlichen aus den Bereichen (Stadt)Forschung, Planungsbehörden, Politik, Immobilien und Investment. Der Kanton Basel-Stadt steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung und stellt neben Expertise und Daten bei passenden Ansätzen auch konkrete (planerische) Erprobungsmöglichkeiten in grösseren Stadtteilentwicklungen in Basel zur Verfügung.

Mach mit und hilf, die soziale Innovation der Stadt der kurzen Wege weiter zu verbreiten und sichere Dir in einem interdisziplinären Team finanzielle und methodische Unterstützung und wertvolle Kontakte für weitere Schritte!

Was suchen wir?

Wir suchen radikale Ideen um die vielversprechendsten sozialen Innovationen mehrheitsfähig zu machen - unter Einbezug von Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und/oder Politik. Arbeitest Du an entsprechenden Angeboten, Services, Organisationsformen, Geschäfts- und Impact-Modellen, Kommunikations- und Interventionsstrategien oder strategischen Experimenten?

Wir ermöglichen die Durchführung von Machbarkeits-, Nutzer- oder Marktstudien oder auch die Entwicklung von Modellen und Prototypen, die der Veranschaulichung und der Erprobung potenzieller Lösungen dienen.

Wir freuen uns auf Lösungsansätze, die den Beitrag sozialer Innovationen zu einer klimagerechten und lebenswerten urbanen Gesellschaft der Zukunft potenzieren und multiplizieren.

Wer kann sich bewerben?

Entsprechend den Vorgaben von Innosuisse dürfen sich nur gemischte Teams mit Mitgliedern aus mindestens einem Forschungs- und einem Umsetzungspartner bewerben. Die Veranstaltungen in der Challenge Stage ermöglichen, dass sich einzelne Akteur:innen finden. Sollte einem Projektteam der Forschungspartner fehlen, können wir mit versuchen auszuhelfen. Dazu oder für andere Vernetzung kann matchmaking@futureurbansociety.ch kontaktiert werden.

Fördergelder können wir nur an juristische Personen - Genossenschaften, Vereine, Stiftungen, Unternehmen, Hochschulen, Städte etc. - aus der Schweiz vergeben. Die Verwendung und Verteilung der Mittel in den geförderten Teams erfolgt eigenverantwortlich, aber rechenschaftspflichtig.

Zu den Forschungspartnern gehören universitäre Forschungsinstitute, nicht-kommerzielle Forschungszentren ausserhalb des Hochschulbereichs, Forschungsinstitute der Fachbereiche mit eigenen Forschungsprojekten und Forschungsinstitute des Bundes.

Umsetzungspartner sind alle privaten und öffentlichen Akteurinnen, die Ideen in die Praxis umsetzen können oder zumindest einen Anteil daran haben.

Wie können die Mittel eingesetzt werden?

Die Förderung kann für Machbarkeits-, Nutzungs- oder Marktstudien verwendet werden. Wo möglich und sinnvoll wird die Entwicklung von Modellen und Prototypen zur Veranschaulichung und Erprobung von Lösungsansätzen finanziert. Die Mittel können zweckdienlich flexibel eingesetzt werden, z.B. für die Bezahlung von Gehältern, den Kauf von Ausrüstung und Material, Beobachtungs- und Interviewforschung, Reisekosten, Organisation von Roundtables, Workshops usw.

Ein Teil der Mittel ist für die inhaltliche und methodische Unterstützung von Expert:innen in den jeweiligen Feldern reserviert.

Was ist einzureichen?

Wir arbeiten gerade noch an einem Kit zur Einreichung. Dieses umfasst dann eine Vorlage, alle zu beantwortenden Fragen und alles weitere zum Vorgehen. Folge am besten diesem Open Call und werde automatisch informiert, wenn wir das Kit veröffentlichen.

Gefördert werden kann, wer an einer unserer Open-Innovation-Veranstaltungen oder Calls teilgenommen hat.

Wir sind noch in der Feinabstimmung der Termine. Folgende sind bereits öffentlich:

Wir planen noch weitere Veranstaltungen und Calls. Sie werden zeitnah auf unserer Website und per Newsletter angekündigt.

Weitere Einzelheiten zur Teilnahme findest du auf der Website https://www.futureurbansociety.ch.

Bei Fragen bitte zuerst in das FAQ schauen. Falls du danach immer noch Fragen hast, melde Dich gerne auf info@futureurbansociety.ch