Die essbare Stadt
Challenge Metadata
- Challenge Name: Die essbare Stadt
- Date: 12/13/2024 1:23:03 PM
- Administrators:
Challenge Description
Der Future Urban Society Innovation Booster sucht und fördert radikale Ideen aus Forschung und Praxis, um die vielversprechendsten sozialen Innovationen für klimagerechtes Wohnen, Mobilität und Ernährung weiter zu verbreiten oder in ihrer Wirkung zu stärken.
Bitte beachte die Richtlinien, angehängt als Dokument mit dem Namen «Richtlinien für die Einreichung von Ideen».
Wie könnten wir…
… Orte für den Anbau lokaler Lebensmittel schaffen, an denen alle Stadtbewohner:innen die Lust am Experimentieren, ihre Selbstwirksamkeit und Vitalität (wieder-) entdecken können?
… durch urbanes Gärtnern einen genussvollen Bezug zum Lebendigen fördern?
… dafür sorgen, dass man sich schon im ersten Jahr über eine erfolgreiche Ernte vom Balkon freuen kann?
… auf einfache Art natürliche Kreisläufe erfahrbar machen: vom Saatgut, auf den Acker, auf den Teller und in den Kompost, um wiederum fruchtbaren Boden zu erhalten?
… erste kleine Schritte in Richtung Nachhaltigkeit, Biodiversität und gesunde Ernährung ermöglichen, die Spass bringen und Lust auf mehr machen?
… etablierte und neue landwirtschaftliche oder gärtnerische Nutzungsformen darin unterstützen, jenseits der gängigen Zielgruppen neue Menschen zu gewinnen?
… neue Berufsfelder, zum Beispiel Community-Gärtner:innen, aufbauen und etablieren?
Leckere und gesunde Gemüse, Beeren und Kräuter können mit etwas Know-how und geeigneten Materialien einfach selbst gezogen werden. Dies ist die schönste und lohnendste Seite des Gärtnerns. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, auf der Dachterrasse, dem Balkon, im Vorgarten, im Gemeinschaftsgarten, im Freizeitgarten oder an anderer Stelle eine Vielzahl gesunder Lebensmittel wachsen zu lassen. Der Einstieg in die "Kleinstlandwirtschaft" ist unkompliziert, kann Biodiversität und Kreativität fördern, Foodwaste reduzieren und wirkt sich positiv auf das Klima aus.
Initiativen des urbanen Gärtnerns und Betriebe der Landbewirtschaftung auf unterschiedlichen städtischen Flächen – von (Kleinst-)Gärten über Wohnsiedlungen, Brachen und Landwirtschaftsflächen – entwickeln konkrete Lösungsansätze zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele und leisten somit einen zentralen Beitrag für zukunftsfähige Städte und Gemeinden. Urbanes Gärtnern trägt gesamthaft zu einem individuellen und gesellschaftlichen Wandel hin zu einem zukunftsfähigen Lebensstil bei.
Die diversen Betriebsformen der Stadtlandwirtschaft und des urbanen Gärtnerns (Landwirtschaftsbetriebe, Gemeinschaftsgärten, Solidarische Landwirtschaft, Selbsterntefelder, Quartiers- und Balkongärten u. a.) haben sich bisher als kleine, lebendige Nische in unseren Städten etabliert.
Die FUS Challenge Die essbare Stadt sucht radikale Ideen, um einen niederschwelligen und gesundheitsorientierten Zugang zum Thema zu ermöglichen und die bisherigen Ansätze von der Nische in den Mainstream zu bringen. Ziel ist es, andere und mehr Menschen als bisher zu erreichen und für die diversen urbanen Praktiken des Gärtnerns zu begeistern. Wie könnten wir die Bevölkerung im urbanen Raum auf eine gute Art wieder auf den Geschmack bringen?
In einem offenen Innovationsprozess fördern wir hierfür den Austausch zwischen transformativen Initiativen und Unternehmen des Ernährungssystems, der interessierten Öffentlichkeit sowie Verantwortlichen aus Forschung (Agrarökologie, Urban Studies, Sozialpsychologie…), Planungsbehörden und Politik. Der Kanton Basel-Stadt steht als Anlaufstelle zur Verfügung und stellt eigene Expertise und Daten zur Verfügung. Bei geeigneten Projekten unterstützt der Kanton bei der Suche nach konkreten Testmöglichkeiten.
Mach mit und hilf, die soziale Innovation der essbaren Stadt weiter zu verbreiten. In einem interdisziplinären Team könnt ihr euch finanzielle und methodische Unterstützung und wertvolle Kontakte für weitere Schritte sichern.
Was suchen wir?
Wir suchen radikale Ideen um die vielversprechendsten sozialen Innovationen mehrheitsfähig zu machen - unter Einbezug von Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und/oder Politik. Arbeitest Du an entsprechenden Angeboten, Services, Organisationsformen, Geschäfts- und Impact-Modellen, Kommunikations- und Interventionsstrategien oder strategischen Experimenten?
Wir ermöglichen die Durchführung von Machbarkeits-, Nutzer- oder Marktstudien oder auch die Entwicklung von Modellen und Prototypen, die der Veranschaulichung und der Erprobung potenzieller Lösungen dienen.
Wir freuen uns auf Lösungsansätze, die den Beitrag sozialer Innovationen zu einer klimagerechten und lebenswerten urbanen Gesellschaft der Zukunft potenzieren und multiplizieren.
Wer kann sich bewerben?
Entsprechend den Vorgaben von Innosuisse dürfen sich nur gemischte Teams mit Mitgliedern aus mindestens einem Forschungs- und einem Umsetzungspartner bewerben. Die Veranstaltungen in der Challenge Stage ermöglichen, dass sich einzelne Akteur:innen finden. Sollte einem Projektteam der Forschungspartner fehlen, können wir mit versuchen auszuhelfen. Dazu oder für andere Vernetzung kann matchmaking@futureurbansociety.ch kontaktiert werden.
Fördergelder können wir nur an juristische Personen - Genossenschaften, Vereine, Stiftungen, Unternehmen, Hochschulen, Städte etc. - aus der Schweiz vergeben. Die Verwendung und Verteilung der Mittel in den geförderten Teams erfolgt eigenverantwortlich, aber rechenschaftspflichtig.
Zu den Forschungspartnern gehören universitäre Forschungsinstitute, nicht-kommerzielle Forschungszentren ausserhalb des Hochschulbereichs, Forschungsinstitute der Fachbereiche mit eigenen Forschungsprojekten und Forschungsinstitute des Bundes.
Umsetzungspartner sind alle privaten und öffentlichen Akteurinnen, die Ideen in die Praxis umsetzen können oder zumindest einen Anteil daran haben.
Wie können die Mittel eingesetzt werden?
Die Förderung kann für Machbarkeits-, Nutzungs- oder Marktstudien verwendet werden. Wo möglich und sinnvoll wird die Entwicklung von Modellen und Prototypen zur Veranschaulichung und Erprobung von Lösungsansätzen finanziert. Die Mittel können zweckdienlich flexibel eingesetzt werden, z.B. für die Bezahlung von Gehältern, den Kauf von Ausrüstung und Material, Beobachtungs- und Interviewforschung, Reisekosten, Organisation von Roundtables, Workshops usw.
Ein Teil der Mittel ist für die inhaltliche und methodische Unterstützung von Expert:innen in den jeweiligen Feldern reserviert.
Was ist einzureichen?
Wir arbeiten gerade noch an einem Kit zur Einreichung. Dieses umfasst dann eine Vorlage, alle zu beantwortenden Fragen und alles weitere zum Vorgehen. Folge am besten diesem Open Call und werde automatisch informiert, wenn wir das Kit veröffentlichen.
Gefördert werden kann, wer an einer unserer Open-Innovation-Veranstaltungen oder Calls teilgenommen hat.
Wir sind noch in der Feinabstimmung der Termine. Folgende sind bereits öffentlich:
Challenge Accepted - Problem exploration Workshop in Basel, 05.02.2025
Wir planen noch weitere Veranstaltungen und Calls. Sie werden zeitnah auf unserer Website und per Newsletter angekündigt.
Weitere Einzelheiten zur Teilnahme findest du auf der Website https://www.futureurbansociety.ch.
Bei Fragen bitte zuerst in das FAQ schauen. Falls du danach immer noch Fragen hast, melde Dich gerne auf info@futureurbansociety.ch