Rethinking equipment transport in the construction sector
Project Idea Metadata
- Project Idea Name: Rethinking equipment transport in the construction sector
- Date: 4/4/2024 10:41:26 AM
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Project Idea Description
Situation: Der Einsatz von Diesel-Lieferwagen durch Bauunternehmen zum Transport schwerer Maschinen und Werkzeuge zwischen Baustellen und Wohnorten führt zu ineffizienten und umweltschädlichen Prozessen, denn Werkzeuge werden auch dann in den Lieferwagen mittransportiert, wenn sie nicht benötigt werden. Diese Transporte verursachen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in den Innenstädten, CO2-Emissionen, Abgasbelastungen und eine übermässige Strassennutzung. Eine Umstellung auf Elektro-Kleinbusse ist aufgrund ihrer begrenzten Nutzlast und Reichweite für Bauhandwerker*innen kaum möglich.
In der Schweiz sind aktuell über 430'000 Lieferwagen zugelassen, welche zu fast 70% von Bauhandwerker*innen als mobile Werkstätten genutzt werden. Die Notwendigkeit, schwere Maschinen und Werkzeuge mitzuführen, resultiert in zusätzlichen Emissionen und ineffizient genutzter Arbeitszeit durch Aktivitäten wie die Parkplatzsuche oder dem Transport zwischen den Parkmöglichkeiten und den Baustellen. Stadt- und Gebäudeverwaltungen reduzieren aktuell in den Innenstädten die Verfügbarkeit von Parkplätzen und schränken die Zufahrtsmöglichkeiten ein.
Projektidee: Dieses Projekt plant die Einführung mobiler Equipmentboxen auf Baustellen, die von den Handwerkerinnen für die sichere Lagerung ihrer Werkzeuge genutzt werden können. Das Projektteam hat innerhalb eines Innosuisse-Projekts (Nachhaltige Mobilitätslösung für Monteur:innen im Baugewerbe https://www.aramis.admin.ch/Grunddaten/?ProjectID=54311) für einen führenden Liftmonteur eine Equipmentbox entwickelt und damit grossen Mehrwert für die Beteiligten geschaffen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen innerhalb des Inno Boosters nun auf andere Branchen übertragen werden, da der Bedarf ähnlicher Lösungen in verschiedenen Branchen festgestellt wurde. Aktuell verfügen nur wenige Grossbaustellen über verschliessbare Container für Bauhandwerker und dabei werden auch dem Transport auf die Baustelle noch kaum Beachtung geschenkt. Innerhalb des Inno Boosters sollen deshalb mobile Equipmentboxen konzipiert werden, welche durch möglichst viele Bauhandwerks-Betriebe auch auf mittelgrossen Baustellen genutzt werden können.
Die Equipmentboxen sollen durch spezialisierte Logistikdienstleister auf die Baustellen transportiert werden, wodurch Handwerkerinnen ihre Werkzeuge nicht mehr selbst transportieren müssen. Dank der Aufbewahrung der Werkzeuge auf den Baustellen kann auf die Lieferwagen verzichtet werden und dies ermöglicht den Handwerker*innen selbst die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel, wie dem ÖV, Fahrrädern oder kleinen Elektrofahrzeugen.
Ziele und Auswirkungen: Durch die Installation speziell konzipierter Equipmentboxen auf Baustellen und die Entkoppelung der Personen- und Werkzeuglogistik strebt das Projekt eine Minimierung der Baukosten, CO2-Emissionen und des Verkehrsaufkommens an. Es verbessert zudem die Arbeitsqualität der Handwerker*innen, indem es ihnen erlaubt, nachhaltige Mobilitätsformen zu nutzen und unnötige Transporte zu vermeiden. Durch nachhaltiges Werkzeughandling verbessern wir nicht nur die CO2-Bilanz, sondern reduzieren auch Lärm, die Nutzung der Mobilitätsinfrastruktur und fördern eine effizientere Arbeitsweise. Dieses Projekt stellt somit einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltigeres Bauen und eine höhere Lebensqualität in städtischen Räumen dar.
Bauunternehmen nutzen aktuell fast ausschliesslich Diesel-Lieferwagen als mobile Werkstätten, um die Handwerker und deren Maschinen und Werkzeuge zu transportieren. Die externen Effekte dieser Transporte (Verkehr in Innenstädten, CO2, Abgase, Lärm,…) sollen dank einer innovativen Werkzeug- und Handwerker*innen-Logistik reduziert werden. Dank neu entwickelter Equipmentboxen sowie einem innovierten Logistikkonzept, können Werkzeuge nachhaltig transportiert und gelagert werden.