Soziale Innovationen zur Förderung der Hitzeresilienz in urbanen Nachbarschaften
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- Project Idea Name: Soziale Innovationen zur Förderung der Hitzeresilienz in urbanen Nachbarschaften
- Date: 9/4/2024 8:39:28 AM
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Project Idea Description
Welches Problem möchtet ihr lösen? Welche systemischen Problemhypothesen sind Ausgangspunkt für die Idee?
Für die Stadtbevölkerung werden die Auswirkungen des Klimawandels in den kommenden Jahrzehnten zunehmend gravierender. Zu den grössten Gefahren für Gesundheit und Wohlergehen der Menschen gehört die Häufung und Intensivierung von Hitzewellen (BAFU 2023; Stadt Zürich 2020). Besonders betroffen sind sogenannte vulnerable Gruppen, insbesondere ältere Menschen, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sowie alleinlebende Menschen (Roth et al. 2018). Um klimagerechtes Wohnen zu fördern, möchten wir innovative soziale Praktiken analysieren, welche eine effektive und sozialverträgliche Adaption ermöglichen. Das Projekt fokussiert dabei auf partizipative, nachbarschaftliche Ansätze, wodurch zudem die soziale Resilienz in urbanen Räumen gestärkt werden soll und eine Sensibilisierung bezüglich des Klimawandels gefördert wird. Ziel ist es, viable Lösungen zu identifizieren und auszuarbeiten, damit sie in passenden Netzwerken verbreitet werden können.
Soziale Innovationen gewinnen immer mehr an Bedeutung, da mit der Zunahme von Hitzeereignissen zu erwarten ist, dass die Nutzung eines Teils des urbanen Wohnbestands (bspw. Dachgeschosswohnungen, Wohnungen ohne ausreichende Isolierung, Lüftungs- und Verschattungsmöglichkeiten) zunehmend kritisch wird. Dies betrifft im besonderen Masse vulnerable Gruppen mit erhöhten Gesundheitsrisiken. Zumal die Schweiz als weitestgehend “fertig gebaut” gilt (BWO 2023) , d.h. das Volumen an Neubauprojekten in den nächsten Jahren voraussichtlich deutlich abnehmen wird, muss der Grossteil der Klimawandelanpassungsleistung im Bestandsbau erfolgen. Weiterhin sind Rennovationen sehr viel CO2-emissionsärmer als Neubauten. Dem entgegen fokussieren aktuelle Diskussionen häufig auf Massnahmen im Neubau. Das Projekt möchte hier einen Beitrag leisten, diese Lücke zu schliessen, indem es Massnahmen identifiziert und verifiziert, welche auch von Bewohner*innen, sowie im Zuge von Renovationen umgesetzt werden können.
Das Projekt geht von der Hypothese aus, dass die notwendige Transformation des urbanen Raums hin zu klimagerechten Wohn- und Lebenspraktiken nur durch eine konstruktive Zusammenarbeit aller relevanten Stakeholdergruppen gelingen kann. Entsprechend erfordert die Verbesserung der Hitzeresilienz im Wohnungsbestand die Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen und Bedürfnisse, insbesondere von Bewohner*innen sowie der Immobilieneigentümer*innen. So ist beispielsweise die Umsetzung hitzeangepasster Raumnutzungskonzepte ohne die Mitwirkung der Nutzer*innen kaum möglich. Ebenso verfehlen Massnahmen wie die Begrünung und Verschattung von Gemeinschaftsbereichen, Gebäudefassaden und Dachgärten in vielen Fällen ihre Wirkung, wenn sie nicht auf Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen abgestimmt sind. Partizipativ lassen sich die Grundlagen für die notwendige Akzeptanz und Wertschätzung für Massnahmen zur Steigerung der Hitzeresilienz entwickeln und das notwendige Wissen vermitteln (z.B. bezüglich Pflanzenpflege, Nutzung und Wartung, etc.). Daher integriert das Projekt verschiedene Stakeholdergruppen und berücksichtigt auch die Immobilienwirtschaft, legt aber einen besonderen Fokus auf die “Betroffenen”, beziehungsweise Nutzer:innen: die Stadtbevölkerung und insbesondere vulnerable Einwohner:innen. Während die Stadt Zürich bereits unterschiedliche Planungs-/ Infrastrukturmassnahmen vorantreibt, fokussiert dieses Projekt auf Lösungen, welche direkt auf Nachbarschaftsebene ko-kreativ von und mit der Bevölkerung umgesetzt werden können.
Wie trägt die Idee zur Lösung des Problems bei?
Das Projekt untersucht soziale Hitzeresilienzpraktiken wie nachbarschaftliche Co-Creation-Prozesse (siehe unten für Beispiele), um innovative Klimaanpassungs-Massnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei zielt das Projekt auf ein Mainstreaming von bereits vorhandenen Ideen, welche die Klimaadaption fördern, klimagerechtes Wohnen ermöglichen und dabei unterschiedliche Akteursgruppen zusammenbringen. Wir zielen dabei auch auf indirekte positive Effekte, welche die angestrebte Stärkung der Nachbarschaftlichkeit sowie die vertiefte Auseinandersetzung der Thematik für die Gesellschaft erbringen. Sozialkompetenz und gestärkte Communities bilden das Fundament der gesellschaftlichen Resilienz.
Konkrete Beispiele sollen aufzeigen, wie auch Menschen in Mietwohnungen und in Gemeinschaftsflächen einen wertvollen Beitrag leisten können, um klimagerechtes Wohnen zu ermöglichen. So gibt es beispielsweise im Bereich Urban Gardening vielversprechende Ansätze, wie Klimaanpassung kollaborativ gestaltet werden kann, wie beispielsweise bereits im Projekt Let’s Grow vom Projektmitglied getestet und in einer Community umgesetz wurde.
Basierend auf der Analyse bestehender Studien und Massnahmen sowie mittels einer Stakeholder-Befragung werden Bedürfnisse, Interessen sowie Herausforderungen bei der Umsetzung sozialer Innovationen (z.B. Begrünungspartenschaften, Nachrüstung von Bestandsgebäuden, innovative Nutzungskonzepte wie die Nutzung von Kellerräumen als Schlafzimmer) beleuchtet. Alle soziale Praktiken, welche zu klimagerechtem Wohnen beitragen, sollen in der Wechselwirkung der Nachhaltigkeit (ökologisch, ökonomisch und sozial), und Resilienz geplant werden. Ziel ist es, Good Practices sowie Synergien zu identifizieren und Trade-Offs zu beachten. Hierbei sollen neben der Stadtbevölkerung auch Unternehmen der Immobilienbranche, Vertreter der Wissenschaft, zivilgesellschaftlichen Akteure und Behörden berücksichtigt werden. Anschliessend werden die zuvor identifizierten sozialen Innovationstypen im Rahmen eines World Cafés diskutiert und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit bewertet. Abschliessend werden die priorisierten Lösungen bezüglich Machbarkeit (feasibility), Nachfrage (desirability) und dem nötigen finanziellen Aufwand (viability) vertieft untersucht. Dies soll als Ausgangspunkt für die Konzeption eines innovativen Nachbarschaftsnetzwerks zur Förderung von Hitzeresilienz dienen, welches im Zuge eines geplanten Folgeprojekts erprobt werden soll.
Wer wird von der Lösung profitieren und wie?
Praxisbeispiele, die einen resilienten Umgang mit Hitzewellen ermöglichen, sollen den relevanten Akteuren Anleitung und Orientierungswissen geben und insbesondere die Stadtbevölkerung Zürichs zu einem Beitrag zur urbanen Klimaanpassung befähigen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf vulnerable Gruppen wie älteren Menschen und Kindern, um klimagerechtes Wohnen zu fördern. Es profitieren weiter die Immobilienbesitzer/-verwalter:innen, da die Immobilien hitzeresilienter werden und damit auch langfristig wertstabil bleiben. Auch die Stadt Zürich wird davon profitieren, da die Praktiken die bereits bestehenden Massnahmen zur Hitzeminderung bereichern.
Wie trägt die Idee zum Ziel der Klimagerechtigkeit bei?
Gerade bei klimagerechtem Wohnen stossen Menschen in der Stadt Zürich auf hohe systemische Barrieren (steigende Mietpreise und wenig Wohneigentum). Wir möchten daher Menschen anhand Praxisbeispiele inspirieren und in bereits bestehenden Projekten neue Perspektiven einbringen. Oft ist bekannt, was schädlich ist für das Klima- wir möchten uns darum darauf fokussieren, konkrete Handlungsbeispiele zu erarbeiten, welche auf individueller Ebene und ohne riesige Investitionen umsetzbar sind. Es sollen Lösungen erarbeitet werden, welche auch für Personen mit einem geringen Haushaltsbudget erreichbar sind und Altbauten mit ungenügender Isolation hitzeresilenter machen. Bei der Analyse und Ausgestaltung von Massnahmen wird zugleich auf die Minderung des Risikos von Gentrifizierung oder andere Umverteilungseffekte von arm zu reich geachtet.
Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?
Im Projekt arbeiten Kimon Arvanitis und Samuel Eberenz (Risiko-Dialog) als Praxispartner zusammen mit Florian Roth und Nico Pfändler (ZHAW) als Forschungspartner. Risiko-Dialog wird mit Interviews und Miniworkshop (bspw. mit IG Klimagenossenschaft, Planer*innen, Casafair, etc.) verschiedene Praxisbeispiele erarbeiten und diese mit Florian Roth bezüglich des Zusammenspiels von Innovation, Nachhaltigkeit und Resilienz analysieren. Nico Pfändler wird seine Erfahrungen aus dem Urban Gardening Projekt Let’s Grow mitbringen sowie die Lösungswege bezüglich der wirtschaftlichen und Geschäftsmodelperspektive (Desirability, Viabilty, Feasibility) untersuchen. Eine detaillierte Beschreibung der Arbeitspakete (WP) sowie Verteilung der Rollen findet sich im Anhang unter "Details der Projekt Idee" - "Anlagen zur Projekt Idee".
Wurde die Idee (in Varianten) bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?
Nicht in diesem Kontext. Es werden jedoch in der Literatur verschiedene Klimaresilienz-Praktiken im urbanen Raum beschrieben. Dazu gehören unter anderem grüne Infrastrukturen und naturbasierte Lösungen (z.B. urbane Begrünungen, grüne Korridore, …), Urbanes Design und Planung (z.B. Anpassung der Gebäudemorphologie, kühlende Materialien, …), Technologische Massnahmen (z.B. Kühlungstechnologien oder Smart-City Ansätze), Sozialgemeinschaftliche Ansätze (z.B. Community-Aufbau & Community-Engagement, Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit, …), Eindämmung der städtischen Wärmeinseln (z.B. kühlende Dächer und Materialien), Notfallmassnahmenplanung und Anpassungen oder öffentliche Richtlinien und politische Steuerung. (Aboulnaga et al., 2021; Bathaei & Abdel-Raheem, 2022; Berger et al., 2022; Eldesoky et al., 2022; Gabbe et al., 2024; García-Blanco et al., 2023; Guardaro et al., 2022; Keith et al., 2023; Larsen, 2015; Lim et al., 2022; Moench et al., 2017; Mosleh et al., 2024; Pereira et al., 2024; Sharifi et al., 2016; Turner et al., 2022; Wilhelmi & Hayden, 2010)
Woran möchtet ihr während des Boosters arbeiten (z. B. Machbarkeitsstudie, Entwicklung eines klimagerechten Geschäftsmodells, Bau eines ersten Prototyps, Test-Mainstreaming usw.)? Was werdet ihr am Ende des Boosters liefern?
Zentraler Output im Projekt soll ein Handlungskatalog zur Inspiration neuer Praktiken werden, welches Praxisbeispiele für die Klimaadaption im Umgang mit Hitzewellen aufzeigt und diese aus der Perspektive von Innovation, Nachhaltigkeit und Resilienz reflektiert. Es werden final 1-2 Pilotkonzepte ausdetailiert, welche bezüglich Wirtschaftlichkeit, Nachfrage und Machbarkeit getestet wurden. Wir erhoffen uns so die Verstärkung bestehender Projekte, sodass diese mehr von Synergien profitieren können.
In einem zweiten Schritt wird der Handlungskatalog mit unterschiedlichen Stakeholdern (bspw. mit Genossenschaft, WoKo, JuWo, Stadtwohnungen, Immobilienbranche, Stadtverwaltung) diskutiert.
Der Handlungskatalogsoll als Basis für einen Projektantrag in der Stadt Zürich für die Umsetzung eines (oder mehreren) der reflektieren Praxisbeispiele, dienen. Detaillierte Angaben zu den Arbeitspaketen (WPs) sowie Budget findet sich im Anhang unter "Details der Projekt Idee" - "Anlagen zur Projekt Idee".
Was erhofft ihr Euch von dem Booster (z. B. Suche nach bestimmten Partner:innen, Expert:innenunterstützung usw.)?
- Vernetzung mit Stakeholdern im Bereich des urbanen Wohnens / klimagerechten Wohnens + Austausch mit diesen
- Inputs und Reflexion zu sozialer Innovation und über welche Wege wie die Ideen die erarbeitet werden verstärkt/verbreitet/gemainstreamed werden können
- Finanzielle Unterstützung für die Umsetzung und Verbreitung/Reflexion mit Stakeholdern des Konzeptpapiers
Wen brauchst du als Expert:in, um die Idee weiter voranzutreiben?
Damit der herausgearbeitete Handlungskatalog möglichst umsetzbar ist, würden wir gerne mit einer Expert*in der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) zusammenarbeiten. Erste Vorgespräch haben stattgefunden und wir sind zuversichtlich, dass wir dazu den Expert:innen-Gutschein gut gebrauchen werden.
Wie viel Budget fordert ihr von uns für was? (maximal CHF 21’000 + CHF 4’000 für Expert:innen-Gutscheine ). Im Nachtrag kann diese Summe nicht mehr erhöht werden, bitte kalkuliert daher genau. Die Summe fliesst nicht in ein Bewertungskriterium ein, sie hat also keinen Einfluss auf die Entscheidung, ob eine Idee gefördert wird oder nicht. Warum wir fragen: Wenn eine Idee von Anfang an weniger Budget braucht, können wir mehr Ideen fördern.
Siehe bitte für das detailierte Budget das angehängte Dokument mit den Arbeitspaketen (WPs) unter "Details der Projekt Idee" - "Anlagen zur Projekt Idee".
Literaturverzeichnis
Aboulnaga, M., Sala, M., & Trombadore, A . (2021). Open Innovation Strategies, Green Policies, and Action Plans for Sustainable Cities—Challenges, Opportunities, and Approaches. In A. Bisello, D. Vettorato, H. Haarstad, & J. Borsboom-van Beurden (Eds.), Smart and Sustainable Planning for Cities and Regions: Results of SSPCR 2019 (pp. 49–68). Springer International Publishing. https://doi.org/10.1007/978-3-030-57332-4_4
Bathaei, B., & Abdel-Raheem, M. (2022). Assessment of the Relative Importance of the Main Parameters Used in the Selection of the Urban Heat Island Mitigation Strategies. 627–636. https://doi.org/10.1061/9780784483954.065
Berger, T., Chundeli, F. A., Pandey, R. U., Jain, M., Tarafdar, A. K., & Ramamurthy, A. (2022). Low-income residents’ strategies to cope with urban heat. Land Use Policy, 119, 106192. https://doi.org/10.1016/j.landusepol.2022.106192
Eldesoky, A. H., Gil, J., & Pont, M. B. (2022). Combining environmental and social dimensions in the typomorphological study of urban resilience to heat stress. Sustainable Cities and Society, 83, 103971. https://doi.org/10.1016/j.scs.2022.103971
Gabbe, C. J., Pierce, G., Petermann, E., & Marecek, A. (2024). Why and How Do Cities Plan for Extreme Heat? Journal of Planning Education and Research, 44(3), 1316–1330. https://doi.org/10.1177/0739456X211053654
García-Blanco, G., Navarro, D., & Feliu, E. (2023). Adopting Resilience Thinking through Nature-Based Solutions within Urban Planning: A Case Study in the City of València. Buildings, 13(5), Article 5. https://doi.org/10.3390/buildings13051317
Guardaro, M., Hondula, D. M., & Redman, C. L. (2022). Social capital: Improving community capacity to respond to urban heat. Local Environment, 27(9), 1133–1150. https://doi.org/10.1080/13549839.2022.2103654
Keith, L., Meerow, S., Jensen, L., Trego, S., Schmidt, E. L., & Berke, P. (2023). Evaluating Urban Heat Mitigation across Networks of Plans. Journal of Planning Education and Research, 0739456X231215780. https://doi.org/10.1177/0739456X231215780
Larsen, L. (2015). Urban climate and adaptation strategies. Frontiers in Ecology and the Environment, 13(9), 486–492. https://doi.org/10.1890/150103
Lim, T. C., Wilson, B., Grohs, J. R., & Pingel, T. J. (2022). Community-engaged heat resilience planning: Lessons from a youth smart city STEM program. Landscape and Urban Planning, 226, 104497. https://doi.org/10.1016/j.landurbplan.2022.104497
Moench, M., Khan, F., MacClune, K., Amman, C., Tran, P., & Hawley, K. (2017). Transforming vulnerability: Shelter, adaptation, and climate thresholds. Climate and Development, 9(1), 22–35. https://doi.org/10.1080/17565529.2015.1067592
Mosleh, L., Yore, M., Wells, W., Eisenman, D. P., & Schwarz, K. (2024). A social network analysis of cross-organizational engagement for urban heat resilience in Los Angeles County, California. Urban Climate, 53, 101797. https://doi.org/10.1016/j.uclim.2023.101797
Pereira, C., Flores-Colen, I., & Mendes, M. P. (2024). Guidelines to reduce the effects of urban heat in a changing climate: Green infrastructures and design measures. Sustainable Development, 32(1), 57–83. https://doi.org/10.1002/sd.2646
Sharifi, E., Sivam, A., & Boland, J. (2016). Resilience to heat in public space: A case study of Adelaide, South Australia. Journal of Environmental Planning and Management, 59(10), 1833–1854. https://doi.org/10.1080/09640568.2015.1091294
Turner, V. K., French, E. M., Dialesandro, J., Middel, A., Hondula, D. M., Weiss, G. B., & Abdellati, H. (2022). How are cities planning for heat? Analysis of United States municipal plans. Environmental Research Letters, 17(6), 064054. https://doi.org/10.1088/1748-9326/ac73a9
Wilhelmi, O. V., & Hayden, M. H. (2010). Connecting people and place: A new framework for reducing urban vulnerability to extreme heat. Environmental Research Letters, 5(1), 014021. https://doi.org/10.1088/1748-9326/5/1/014021
Das Projekt adressiert die zunehmenden Auswirkungen von Hitzewellen auf städtische Bevölkerungen in Folge des Klimawandels. Ziel ist es, innovative soziale Praktiken zu entwickeln, die eine klimagerechte Anpassung in urbanen Räumen fördern. Dies soll durch nachbarschaftliche Ansätze und die Zusammenarbeit verschiedener Stakeholder erreicht werden, um die Resilienz zu stärken und vulnerable Gruppen zu schützen. Das Projekt konzentriert sich auf praktische Lösungen zur Förderung der Klimagerechtigkeit.