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Stadt Zug

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Die Einwohnergemeinde Zug konnte sich durch ihr frühes energie- und klimapolitisches Engagement schon im Jahr 1999 als «Energiestadt» zertifizieren lassen. Seit 2011 besitzt sich das «Goldlabel». Sie will damit eine Vorbildfunktion wahrnehmen und die Bevölkerung und die Unternehmen zu einem nachhaltigen Denken und Handeln animieren. Die Entwicklungsstrategie der Stadt Zug berücksichtigt die Aspekte der nachhaltigen Entwicklung und orientiert sich an den Sustainable Development Goals (SDG) der UNO-Agenda 2030. 

Engagement:

Entwicklungsstrategie orientiert sich an den SDG

Energie- und Klimastrategie 2050

Basierend auf der neuen Entwicklungsstrategie und den Zielsetzungen der Klima- und Energiecharta der Städte und Gemeinden bekennt sich die Stadt Zug zu einer fortschrittlichen Energie- und Klimapolitik. Sie formuliert Ziele, Prioritäten und Leitsätze, welche die Energie- und Klimapolitik in den kommenden Jahren prägen und für weitere verwandte Politikbereiche bestimmend sind. Im Wesentlichen enthält sie die folgenden strategischen Zielsetzungen:

Fernwärmenetz Circulago

Der Planungsstart erfolgte 2014. Ziel ist es, im dichten Stadtgebiet von Zug, wo die Möglichkeiten der Erdwärmenutzung nicht möglich sind, ein Fernwärme- und Kältenetz zu erstellen. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2017 und bereits im Jahr 2020 ging die erste Quartierzentrale in Betrieb. Circulago nutzt die Energie (Temperatur) im Wasser des Zugersees.

Die Realisierung von Circulago ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um in Zug die Energie- und Klimaziele zu erreichen. Im Endausbau soll Circulago eine Wärmeabgabe von 70 GWh pro Jahr ermöglichen und rund 25’000 Tonnen CO2 einsparen

Energieförderprogramm

Die Einwohnergemeinde Zug bietet gemäss ihren Energieförderrichtlinien finanzielle Unterstützung für folgende Bereiche:

Gesuche um Energieförderbeiträge sind digital und online einzureichen unter: https://www.stadtzug.ch/dienstleistungen/10445

CO2-Rückvergütung des Bundes

Seit dem Jahr 2013 erhält die Stadt Zug (wie auch alle Unternehmungen) über die Sozialversicherungen eine Rückvergütung der CO2-Abgaben, entsprechend der AHV-Lohnsumme ihrer Angestellten. Der Stadtrat setzt diese Mittel zweckgebunden ein für Massnahmen und Projekte innerhalb der Stadtverwaltung, welche Energie- und Klimaschutz wirksam unterstützen.

Dekarbonisierung der kommunalen Aufgaben (mit lokaler Kompensation)

Im Rahmen der Zielsetzungen in der Energie- und Klimastrategie 2050 hat der Stadtrat veranlasst, die fossil betriebenen Heizungen und Fahrzeuge innerhalb der Stadtverwaltung Zug möglichst rasch klimaneutral zu betreiben. Dabei steht die Dekarbonisierung der Wärmeerzeuger und des Fahrzeugparks im Vordergrund.

Mit der Korporation Zug und dem Verein Wald Klimaschutz Schweiz wurde ein Vertrag ausgehandelt, der es ermöglicht, die Stadtverwaltung Zug ab dem Jahr 2023 CO2-neutral zu betreiben. Der Vertrag sichert das Wachstum des Zuger Waldes während 30 Jahren im Umfang des CO2-Ausstosses der kommunalen Aufgaben.

ISO-Zertifiziertes Energiemanagement

Die Stadt Zug ist die erste (und einzige) Gemeinde in der Schweiz mit einem zertifizierten Energiemanagementsystem (EMS) nach ISO-Standard. Seit 2017 nutzt das EMs die Synergien mit dem Energiestadtverfahren und unterstützt die Verwaltung bei der Lenkung und Umsetzung von Massnahmen. Im EMS werden Daten zum Energieverbrauch auf dem Gemeindegebiet und zum Energieverbrauch für Verwaltungstätigkeiten erhoben, ausgewertet und kommuniziert.

Zuger Ökihof

Das Recyclingcenter mit Ökihof wurde im Dezember 2022 eröffnet. Die langgestreckte Halle mit vorgelagertem Kundenbereich dient der Bevölkerung der Stadt Zug zur Entsorgung von Glas, Karton, Papier, Metall etc. Im Kopfbau befinden sich die Räume der Mieterschaft, das Brockenhaus der Frauenzentrale und die Läden von GGZ@Work.

Auf der extensiv begrünten Dachfläche des Kopfbaus sowie das ebenfalls extensiv begrünte Dach der Ökihofhalle verfügt über eine grosse Photovoltaikanlage mit insgesamt 342kWp.

Das Dach- und Umgebungswasser wird im naturnah gestalteten Bereich zum Bachraum hin in Retentionsbecken gesammelt und an den Grossacherbach abgegeben. Ortstypische und standortgerechte Bäume dienen hofseitig als Schattenspender. Im Bereich der Sickermulden bieten Bäume und Sträucher Rückzugsorte für die Tierwelt.

Kontaktdaten:

Stadt Zug

Primärkontakt: Walter Fassbind (Leiter Abt. Umwelt und Energie)

Telefon Direkt: 058 728 98 71

Email Direkt: walter.fassbind@stadtzug.ch

Email Allgemein: energie@stadtzug.ch

Umgesetzte Massnahmen: