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Verein Labör

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Organization Description

Es braucht in unserer Gesellschaft einen Wandel bezüglich unserem Umgang mit Ressourcen und Konsum. Der Verein Labör kann auf dem MFO-Areal in Oerlikon einen ehemaligen Industrieschuppen von 160m2 mit grossem Aussenraum von der Stadt Zürich nutzen, um dort einen Experimentierraum für Zirkularität, Kultur und Gemeinschaft aufzubauen. Es soll ein lebendiger und sinnstiftender Ort werden, der neue Ansätze in Bezug auf Konsum erprobt, Nachhaltigkeit erlebbar macht und damit auf die Herausforderungen der heutigen Zeit reagiert.

Neu-Oerlikon ist ein Stadtteil, der in den letzten zwei Jahrzehnten stark gewachsen ist. Im Zusammenhang mit der Arealentwicklung der ehemaligen Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) kam die Stadt Zürich zum Schluss, dass es einen grossen Bedarf nach soziokulturellen Begegnungsorten im Quartier gibt. Diese Lücke wollen wir schliessen mit dem Kreis-Labör, ein innovativer Experimentierraum, dessen Struktur und Aktivitäten durch die Bevölkerung mitgestaltet werden können und der über das Quartier hinaus wirkt.

Das Kreis-Labör öffnet einen Raum, wo Menschen unterschiedlicher Herkunft, allen Alters und mit diversen Lebensrealitäten zusammenkommen und ihre Projekte verwirklichen können. Wir streben in sämtlichen Bereichen eine Transformation von Konsument*innen zu Beteiligten an.

Beispiele von Aktivitäten:

— Ein einfaches und nachhaltig geführtes Café (teilweise selbstbedient) dient als Einladung ins Kreis-Labör zu kommen.

— Im Sinne der Zirkularität soll die Lebensdauer von Produkten durch Teilen, Wiederverwenden und Reparieren verlängert werden.

— Die offene Raumgestaltung mit mobilem Mobiliar bietet Platz für verschiedene Aktivitäten und Initiativen aus dem Quartier (z.B. kulturelle Anlässe, Spielabende, Singkreise).

— Als lernende Organisation sollen diverse Formate und zukunftsträchtige Modelle ausprobiert werden. In Workshops und Beteiligungsformen reflektieren wir unser Handeln und geben Gelerntes weiter.

— Der Ort soll für grosse und kleine Menschen etwas Spielerisches und Bewegungsorientiertes haben. Kinder haben einen selbstverständlichen Platz im Kreis-Labör.

Die Aktivitäten befähigen zum Selbermachen, denken soziale Praktiken neu und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. So schafft das Kreis-Labör einen Raum, in dem experimentiert und auch gescheitert werden darf; einen Raum, der kontinuierliches Lernen verkörpert – und damit den gesellschaftlichen Transformationsprozess mitgestaltet.

Damit die Räumlichkeiten gut für Anlässe und auch als Café nutzbar sind, braucht es einen sanften Umbau, der partizipativ und ressourcenschonend umgesetzt wird. Dieses Projekt mit dem Titel Bau-Labör ist eigenständig und wird durch separate Fördergelder realisiert. Der Umbau des Industrieschuppens wird durch eine Finanzierung des Förderprogramms KlimUp der Stadt Zürich ermöglicht.

Das Kontraktmanagement der Stadt Zürich beteiligt sich an der Finanzierung des dreijährigen Pilotprojektes «Kreis-Labörs» mit einem jährlichen Betriebsbeitrag, der einen Teil des soziokulturellen Angebots deckt. Die Förderstiftung Soziale Arbeit Zürich unterstützt den Aufbau des Projektes. Aktuell sind wir dabei, weitere Finanzierungen für Teilprojekte zu finden.

Das Projekt startet, sobald die Übertragung des Areals MFO-West von der ABB an die Stadt Zürich abgeschlossen ist. Dies ist aktuell auf Oktober 2024 oder Januar 2025 geplant.