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SUCCESS STORY

 

AUTOMOBILABFÄLLE NEU GEDACHT – GRENSOL SCHLIESST DEN KREISLAUF

Wenn Autos ausgedient haben, werden wiederverwendbare Teile und grosse Metallkomponenten recycelt. Die verbleibenden Bestandteile wie Sitze, Isolierungen und verschiedene Kunststoffe werden zu einem Abfallgemisch namens Auto-Shredder-Rückstände (ASR) zerkleinert. Bisher wurde ASR meist verbrannt – mit hohen CO2-Emissionen und dem Verlust wertvoller Materialien.

Das 2021 gegründete Start-up Grensol hat sich dieser Herausforderung angenommen. In Zusammenarbeit mit dem Worcester
Polytechnic Institute (USA), der ETH Zürich und der HEIG-VD hat Grensol ein Verfahren entwickelt, um Materialien aus ASR zurückzugewinnen – und damit den Materialkreislauf in der Automobilindustrie zu schliessen und CO2-Emissionen zu vermeiden.

Das proprietäre Recyclingverfahren von Grensol besteht aus drei Schritten:

  1. Mechanische Trennung, um Metalle wie Kupfer, Aluminium und Stahl zurückzugewinnen.
  2. Fluiddynamische Aufbereitung, bei der Mineralien wie Autoglas in Rohmaterial für die Zementherstellung umgewandelt werden.
  3. Photolyse, ein lichtgetriebener chemischer Prozess, der Wasserstoff und Kohlenstoffmaterialien aus den verbleibenden Reststoffen erzeugt.

Alle zurückgewonnenen Stoffe können wieder in industrielle Materialkreisläufe integriert werden: Metalle werden zu neuen
Komponenten eingeschmolzen, Glas ersetzt Quarzsand in der Zementproduktion, und der gewonnene Kohlenstoff kann in der
Kunststoffherstellung wiederverwendet werden.
Zum Einsatz kommt die Technologie in Recycling-Microsites, die direkt bei oder in der Nähe von Auto-Recycling-Anlagen entstehen, sodass das ASR nur über kurze Distanzen transportiert werden muss. Der erste Standort in Biberist, Solothurn, soll
Anfang 2026 in Betrieb gehen. Jede Microsite kann jährlich bis zu 25’000 Tonnen ASR verarbeiten und dadurch pro Tonne ASR etwa 6,4 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.

Indem Grensol nicht recycelbaren Abfall in wiederverwertbare Ressourcen verwandelt und die Verbrennung überflüssig macht,
leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltigere und zirkuläre Zukunft der Schweiz.
Es ist daher auch nicht weiter verwunderlich, dass das Start-up vom Venturelab unter die Top 100 Start-ups der Schweiz gekürt wurde. 

UNTERSTÜTZUNG DURCH DEN INNOVATIONSPARK

Grensol ist Teil des Netzwerks des Switzerland Innovation Park Central und hat durch dessen aktive Unterstützung entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung erhalten. Nachfolgend einige Beispiele, wie der Switzerland Innovation Park Central das Unternehmen gezielt gefördert hat:

Netzwerk

Finanzierung

Auch Rajiv Singhal, Geschäftsführer und Gründer der Grensol AG, hebt die Bedeutung dieser Unterstützung hervor:

"Dank des Innovationsparks konnten wir in der Zentralschweiz wertvolle Partnerschaften aufbauen, die uns beim weiteren Wachstum unseres Unternehmens entscheidend helfen."

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