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Rethinking equipment transport in the construction sector

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Situation: In der Schweiz sind aktuell über 430'000 Lieferwagen zugelassen, welche zu fast 70% von Bauhandwerker*innen als mobile Werkstätten genutzt werden. Der Einsatz von Dieselfahrzeugen durch Bauunternehmen zum Transport von Maschinen und Werkzeugen zwischen Baustellen und Wohnorten führt zu ineffizienten und umweltschädlichen Prozessen, da Werkzeuge auch dann transportiert werden, wenn sie nicht benötigt werden. Dies verursacht ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in Innenstädten, steigende CO2-Emissionen, eine höhere Abgasbelastung und eine übermäßige Nutzung der Straßen. Eine Umstellung auf Elektrolieferwagen ist für Bauhandwerker*innen aufgrund der begrenzten Nutzlast und Reichweite derzeit noch unattraktiv.ein.


Projektidee: Dieses Projekt plant die Einführung mobiler Equipmentboxen auf Baustellen, die von den Handwerkerinnen für die sichere Lagerung ihrer Werkzeuge vor Ort genutzt werden können. Das Projektteam hat innerhalb eines Innosuisse-Projekts (Nachhaltige Mobilitätslösung für Monteur:innen im Baugewerbe https://www.aramis.admin.ch/Grunddaten/?ProjectID=54311) für einen führenden Liftmonteur bereits eine Equipmentbox entwickelt und damit grossen Mehrwert für die Beteiligten geschaffen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen innerhalb des Innovation Boosters nun auf andere Branchen übertragen werden, da der Bedarf ähnlicher Lösungen in verschiedenen Branchen festgestellt wurde. Aktuell verfügen nur wenige Grossbaustellen über verschliessbare Container für Bauhandwerker und dabei werden auch dem Transport auf die Baustelle noch kaum Beachtung geschenkt. Innerhalb des Innovation Boosters sollen deshalb mobile Equipmentboxen konzipiert werden, welche durch möglichst viele Bauhandwerks-Betriebe auch auf mittelgrossen Baustellen genutzt werden können.

Die Equipmentboxen sollen durch spezialisierte Logistikdienstleister auf die Baustellen transportiert werden, wodurch Handwerkerinnen ihre Werkzeuge nicht mehr selbst transportieren müssen. Dank der Aufbewahrung der Werkzeuge auf den Baustellen kann auf die Lieferwagen verzichtet werden und dies ermöglicht den Handwerker*innen selbst die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel, wie dem ÖV, Fahrrädern oder kleinen Elektrofahrzeugen.


Ziele und Auswirkungen: Durch die Installation speziell konzipierter Equipmentboxen auf Baustellen und die Entkoppelung der Personen- und Werkzeuglogistik strebt das Projekt eine Minimierung der Baukosten, CO2-Emissionen und des Verkehrsaufkommens an. Es verbessert zudem die Arbeitsqualität der Handwerker*innen, indem es ihnen erlaubt, nachhaltige Mobilitätsformen zu nutzen und unnötige Transporte zu vermeiden. Durch nachhaltiges Werkzeughandling verbessern wir nicht nur die CO2-Bilanz, sondern reduzieren auch Lärm, die Nutzung der Mobilitätsinfrastruktur und fördern eine effizientere Arbeitsweise. Dieses Projekt stellt somit einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltigeres Bauen und eine höhere Lebensqualität in städtischen Räumen dar.

Bauunternehmen nutzen heute fast ausschliesslich Dieselfahrzeuge als mobile Werkstätten, um die Handwerker*innen und deren Werkzeuge zu den Baustellen zu transportieren. Durch eine innovative Werkzeug- und Handwerker*innen-Logistik sollen die unerwünschten Nebeneffekte (Verkehr in Innenstädten, CO2, Abgase, Lärm,…) signifikant reduziert werden. Dank eigens entwickelter Equipmentboxen und einer darauf abgestimmten Logistik, können Werkzeuge nachhaltig transportiert und auf Baustellen gelagert werden.