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Labör – Fokus Werkstätten und Tauschformate

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Der Verein Labör realisiert in einem ehemaligen Industrieschuppen in Zürich Oerlikon einen Experimentierraum für Zirkularität, Kultur und Gemeinschaft. Gemeinsam mit der Bevölkerung entwickeln wir einen sinnstiftenden Ort und machen mit diversen Aktivitäten Nachhaltigkeit erlebbar (siehe ausführliche Beschreibung unter «Organisation»).

Im Rahmen des Boosters «Kreislauf der Dinge» entwickeln wir das Teilprojekt «Werkstätten und Tauschformate». Dabei stehen folgende Forschungsfragen im Zentrum: Welche konkreten Angebote (physisch und digital) bewähren sich, um im Quartier das Interesse und die Beteiligung am Teilen, Reparieren und Up-Cyclen zu fördern? Wie können wir mit partizipativen Ansätzen verschiedene Zielgruppen für nachhaltigen Konsum sensibilisieren und auch tatsächlich Lebensstiländerungen anregen?

Teil des Projektes sind folgende Elemente:

Radikal partizipativer Ansatz: Die Partizipation steht bei uns an erster Stelle. Wir sehen uns im Dienste der Bevölkerung und die involvierten Personen entscheiden, welche Formate getestet und umgesetzt werden. Wir bieten Raum, vernetzen, fördern den Austausch, entwickeln gemeinsam Lösungswege, experimentieren und evaluieren. In einem ersten Schritt werden wir die Bedürfnisse und Ressourcen von Personen im Quartier erheben. Das Ziel ist, möglichst viele Personen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten zu erreichen. Daher nutzen wir ganz verschiedene Wege (Online-Fragebogen, Befragung von Passant*innen, Flyer in Briefkästen, Besuche bei Institutionen und Firmen, Workshops vor Ort). Wir erheben: Welche Dinge werden weitergegeben, welche weggeworfen, obwohl sie weiterverwendet werden könnten? Welche physische und digitalen Angebote würden sie dabei unterstützen, den Kreislauf der Dinge zu fördern? Was möchte repariert und geteilt werden? Wie müssen die Angebote gestaltet sein, damit sie gut in den konkreten Alltag passen? Was kann persönlich beigetragen werden, um den Kreislauf der Dinge zu fördern? Wie können wir den Raum offen gestalten, dass es für Interessierte niederschwellige Anknüpfungspunkte gibt, die einen Multiplikationseffekt bewirken? Aufgrund dieser Befragung und der Ressourcen von interessierten Personen, werden wir Werkstätten einrichten und Formate entwickeln. Ein wichtiges Element ist auch, dass wir uns auch mit ähnlichen Initiativen vernetzen, um von ihnen zu lernen.

Werkstattplätze und Inneneinrichtung: Im Verlaufe des partizipativen Prozesses wird sich klären, welche Arten der Materialbearbeitung im Kreis-Labör Sinn machen (Textil, Holz, Technik, etc.). Zudem wird getestet, wie der Raum gestaltet werden kann, dass sich die Menschen ihn möglichst eigenständig aneignen können, ohne aufwendige Einführungen. Gleichzeitig achten wir darauf, alle Sicherheitsvorschriften zu erfüllen und ein funktionierendes Ordnungssystem zu etablieren. Unser Ziel ist es, die Selbstverantwortung der Nutzer*innen zu stärken und von den Erfahrungen anderer zu lernen, die ähnliche Herausforderungen erfolgreich gemeistert haben. Das Quartier wird auch eingeladen von Beginn weg mitzuwirken, das heisst auch beim Innenausbau sowie beim Aufbau der Werkstätte aus recycelten und upgecycelten Materialien, um so ein lebendiges Beispiel für eine nachhaltige Praxis zu schaffen. Der Raum zeigt, wie unbrauchbare Gegenstände in wertvolle, funktionale Objekte verwandelt werden können, und dient als Modell für die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.

Aufbau und Durchführung von ersten angewandten Formaten für Erwachsene oder Kinder zu den Themen Flicken, Reparieren, Teilen, Tauschen, Up-Down-, Pre- und Recycling: Der Raum soll zu einem lebendigen Ort des Lernens und Austauschs werden. Mögliche Formate sind: Workshops wie aus alten Kleidern Körbe gehäkelt werden können, Siebdruck, Upcycling von Kleidern, Tauschbörsen, ein Flohmarkt, Bring- und Nimmstand, Firmentage. Diese Formate machen Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch erlebbar und regen die Teilnehmenden dazu an, im Alltag bewusstere und ressourcenschonendere Entscheidungen zu treffen. Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, Wissen effizient und ohne grossen Zeitaufwand zu vermitteln. Dafür werden kurze, leicht zugängliche Workshops und interaktive Lernstationen angeboten, die es den Teilnehmenden ermöglichen, in kurzer Zeit praktische Fähigkeiten zu erlernen und direkt anzuwenden. Der Raum soll zum Selbermachen befähigen und einen hohen Lernwert bieten, auch für Menschen mit begrenztem Zeitbudget. Hier möchten wir untersuchen, was für ein Rahmen nötig ist, mit welchen Mitteln wir das sicherstellen können und welche Grenzen bestehen. Dabei bleibt der Raum durch klare Regeln und Sicherheitsvorschriften für alle nutzbar und sicher.

Welches Problem möchtet ihr lösen? Welche systemischen Problemhypothesen sind Ausgangspunkt für die Idee?

In einer konsumorientierten Gesellschaft stehen der übermässige Verbrauch natürlicher Ressourcen und die daraus resultierenden Umweltbelastungen im Widerspruch zu den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung. Das aktuelle lineare Wirtschaftsmodell, das auf «Nehmen, Herstellen, Nutzen und Entsorgen» basiert, führt zu einer zunehmenden Erschöpfung der natürlichen Ressourcen und einer Verschärfung der Umweltprobleme wie Klimawandel, Verlust der Biodiversität und Umweltverschmutzung. Trotz der Dringlichkeit, nachhaltigere Wege des Konsums und der Produktion zu finden, fehlt es in vielen Gemeinschaften an Bewusstsein für die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft und deren positive Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft.

Damit reagieren wir auf folgendes «Sustainable Development Goal»:

SDG 12: Verantwortungsvoller Konsum und Produktion

Beschreibung: Sicherstellen nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster.

Relevanz SDG 12: Das Projekt fokussiert auf Zirkularität durch das Teilen, Wiederverwenden und Reparieren von Produkten, und hinterfragt damit die konsumorientierte Gesellschaft.

— Erhöhte Sensibilisierung der Gemeinschaft für die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft

— Stärkung einer Kultur der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung

— Vorbildwirkung für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster

— Verändertes Konsumverhalten der Teilnehmer*innen hin zu nachhaltigeren Praktiken

— Langfristige Reduktion des ökologischen Fussabdrucks

Wie trägt die Idee zur Lösung des Problems bei?

Das Kreis-Labör ist eine Ort-basierte Innovation. So soll der Ort selbst zum Experimentieren und Lernen einladen, inspirieren und anregen:

Design: Das Kreis-Labör soll durch seine Gestaltung bereits ein Magnet und Anzugspunkt werden. In den Werkstätten wird zudem auch vermittelnd der Aspekt der ästhetischen Bildung aufgegriffen. Re-use, flicken und reparieren soll attraktiv werden. Wir möchten eine breite Bevölkerung ansprechen und werden untersuchen, mit welchen ästhetischen Mitteln dies geschehen kann.

Empowerment und Awareness: Durch Workshops und Beteiligungsforen fördern wir kontinuierliches Lernen und vermitteln Wissen über nachhaltige Praktiken.

Legitimierung: Wir sind Teil des Echoraumes der Arealentwicklung MFO-West, ein mehrjähriger Prozess, der von der Stadt Zürich geleitet wird. Nach der rund 6-jährigen Zwischennutzung plant die Stadt Zürich auf dem Areal ein Zentrum für Kultur und Kreislaufwirtschaft. Wir erproben im Kleinen, was künftig auf dem Areal sowie auch in anderen Stadtteilen Sinn macht. Da das Areal viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, erhoffen wir uns, dass unser Projekt eine grosse Reichweite erhält und die Quartierentwicklung und Gemeinschaftszentren künftig verstärkt den Fokus auf nachhaltige soziale Praktiken legen.

Wer wird von der Lösung profitieren und wie?

Der Ort soll möglichst viele ansprechen und eine inklusive Gemeinschaft schaffen, in der auch sozial benachteiligte Gruppen einbezogen werden. Dies wird erreicht dank einem niederschwelligem Zugang und aufsuchender Quartierarbeit.

Wie trägt die Idee zum Ziel der Klimagerechtigkeit bei?

Das Teil-Projekt «Werkstätte und Tauschformate» des Labör’s trägt zur Klimagerechtigkeit bei, indem es sowohl ökologische als auch soziale Aspekte miteinander verknüpft. Klimagerechtigkeit bedeutet, die Lasten und Vorteile des Klimawandels und der Klimaschutzmassnahmen fair zu verteilen, insbesondere zugunsten derjenigen, die am meisten unter den Auswirkungen leiden und am wenigsten zur Ursache beigetragen haben. Die spezifischen Beiträge des Projektes zur Klimagerechtigkeit sind:

— Reduktion des Ressourcenverbrauchs: Durch die Förderung der Kreislaufwirtschaft, die das Teilen, Wiederverwenden und Reparieren von Produkten einschliesst, wird der Ressourcenverbrauch gesenkt. Weniger Ressourcenverbrauch bedeutet auch weniger Energieverbrauch und geringere Emissionen, was zur Eindämmung des Klimawandels beiträgt. Dies kommt insbesondere ärmeren und vulnerableren Gemeinschaften zugute, die oft am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sind.

— Förderung sozialer Gerechtigkeit: Indem das Projekt den Zugang zu Ressourcen und Produkten durch Sharing-Modelle und Reparaturwerkstätten erleichtert, profitieren insbesondere auch Menschen mit geringeren finanziellen Mitteln. Das trägt dazu bei, dass die soziale Ungleichheit verringert wird.

— Sensibilisierung und Bildung: Die erhöhte Sensibilisierung der Bevölkerung für die Kreislaufwirtschaft und die damit verbundenen Umweltvorteile fördern ein tieferes Verständnis für die Notwendigkeit von Klimaschutzmassnahmen. Dies befähigt die Menschen, aktiv an der Lösung des Klimaproblems mitzuwirken und unterstützt eine gerechtere Verteilung der Verantwortung für den Klimaschutz.

— Vorbildwirkung und Multiplikatoreffekt: Durch die Förderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster in der Bevölkerung kann das Projekt als Modell für andere Stadtteile und Regionen dienen. Dies kann zu einem breiteren gesellschaftlichen Wandel beitragen, der sowohl die ökologischen als auch die sozialen Dimensionen der Klimagerechtigkeit berücksichtigt.

Insgesamt fördert das Teil-Projekt «Werkstätte und Tauschformate» eine gerechtere Verteilung der Ressourcen und der Auswirkungen des Klimawandels, indem sie umweltfreundliche Praktiken unterstützt und gleichzeitig soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?

Verein Labör

Unser neu gegründete Verein besteht aktuell aus fünf Personen, die das Projekt initiiert haben und mehrheitlich im Kreis 11 wohnen. Die Team-internen Kompetenzen (Architektur, Design, Soziokultur, Hochschulbildung, Zirkularität, Kommunikation, Fundraising) sind vielfältig und ermöglichen uns, das Projekt vorerst ohne externe Unterstützung zu starten. Unser Netzwerk wächst stetig, erste Kooperationen entstehen und wir sind dabei, einen Beirat mit relevantem Know-How aufzubauen.

Vorstand

MONA NEUBAUER (Co-Präsidium): Organisationsentwicklung und soziokultureller Betrieb

Ausbildung: ETH Msc Neurobiologie und ZHdK BA Interaction Design

Beruflicher Hintergrund: Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste in zwei Departementen, Aufbau von verschiedensten Initiativen, Firmen und Vereinen

Im Labör: Partizipation und soziokultureller Betrieb, Gesamtstrategie und Organisationsentwicklung, Fundraising, Planung und Koordination der stattfindenden Formate, Schnittstelle für Zusammenarbeit mit Forschungspartner:innen und Hochschulen

NORA GAILER (Co-Präsidium): Strategische Entwicklung / Sustainability

Ausbildung: ZHdK BA Interaction Design, MSc Circular Innovation and Sustainability (in Ausbildung)

Beruflicher Hintergrund: Co-Gründerin von co-co-co, Aktiv in verschiedensten Vereinen und Initiativen zur Gestaltung der Gesellschaft

Im Labör: Strategische Entwicklung und Umsetzung von zirkulärem Wirtschaftsmodell und No-Waste Materialinnovation, Arbeits-Infrastruktur, Visueller Auftritt, Kommunikation

PATRICK MENG (Cassier): Architektonische Planung

Ausbildung: MSc Architektur ETH Beruflicher Hintergrund: eigenes Architekturbüro, Lehrtätigkeit an der ETH Architektur

Im Labör: Architektonische Planung, Mitwirkung beim Ausbau, Budget

Weitere Initiator*innen:

CORINNE WIDMER: Organisationsentwicklung und soziokultureller Betrieb

Ausbildung: MA Gesellschaftswissenschaften mit Hauptfach Soziale Arbeit, Partizipative Stadt- und Quartierentwicklung, SVEB, Art of Hosting, Partizipative Führung

Beruflicher Hintergrund: Aufbau und Begleitung von sozialen Projekten mit Fokus Migration und Inklusion, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Sozialbereich, Konzipierung und Begleitung von partizipativen Prozessen, Erwachsenenbildung und Moderation

Im Labör: Partizipation und soziokultureller Betrieb, Gesamtstrategie und Organisationsentwicklung, Fundraising, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Diversität und Inklusion

ALEXANDER BRADLEY: Architektonische Koordination und zirkulärer Umbau

Ausbildung: MScArchitektur ETH Beruflicher Hintergrund: sozialer, ökologischer und wirtschaftlich engagierter Architekt.

Im Labör: architektonische Koordination, Schnittstelle zu den Behörden, Mitwirkung beim Ausbau, Aufbau und Koordination Café, Ortspflege

Wissenschaftspartnerin

Dr. Stephanie Moser unterstützt uns bei der Bedürfnisabklärung sowie beim Monitoring des Projektes. Insbesondere auch beim Erarbeiten einer Methodik, mit der wir untersuchen, inwiefern wir mit partizipativen Ansätzen verschiedene Zielgruppen für nachhaltigen Konsum sensibilisieren und auch tatsächlich Lebensstiländerungen anregen können. Zudem wird sie eine studentische Forschungsarbeit zum Projekt ausschreiben mit einem thematischen Fokus, den wir gemeinsam festlegen.

Wurde die Idee (in Varianten) bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?

Schweizweit gibt es Projekte, die ähnliche Ziele und Methoden anwenden. Doch in Neu-Oerlikon gibt es kein vergleichbares Projekt.

Folgender Bedarf zeigte sich jedoch an einer Veranstaltung im Mai 2023 mit 100 Teilnehmenden aus dem Quartier im Rahmen der städtischen «Vision MFO-West»:

— Es braucht Treffpunkte für die Quartierbevölkerung ohne Konsumzwang.

— Es braucht bezahlbare Räume für Kultur und Vereine, welche die lokalen Bedürfnisse abdecken.

— Bestehende industrielle Bauten schaffen Identität und sollen für die Quartierbevölkerung nutzbar gemacht werden.

— Die Entwicklung im MFO-West orientiert sich am Thema «intelligente Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft».

— MFO-West leistet sich bewusst Raum und Zeit für Experimente zu Schlüsselthemen des Areals. Sie tragen wiederkehrend zum langfristigen Entwicklungs- und Lernprozess bei.

Diese Erkenntnisse bestätigen die Dringlichkeit des vorgeschlagenen Projektes. Sie basieren auf fundierten Rückmeldungen der Quartierbewohner*innen und städtischen Entwicklungsplänen, die eine nachhaltige und gemeinschaftsorientierte Nutzung unterstützen.

Von ähnlichen Initiativen und Projekten möchten wir lernen. Dazu sind wir uns bereits jetzt am vernetzen, um Synergien zu nutzen und bestehende funktionierende Rahmenbedingungen, Methoden und Narrative weiter zu verbreiten.

Woran möchtet ihr während des Boosters arbeiten (z. B. Machbarkeitsstudie, Entwicklung eines klimagerechten Geschäftsmodells, Bau eines ersten Prototyps, Test-Mainstreaming usw.)? Was werdet ihr am Ende des Boosters liefern?

Während des Booster möchten wir an der Entwicklung und Erprobung des Prototyps für den partizipativen Aufbau und Betrieb von Werkstätten und Tauschformaten arbeiten. Dieser Prototyp wird nicht nur die praktische Umsetzung der Werkstätten und vermittelnden Formaten beinhalten, sondern auch erste Erkenntnisse sammeln, die in die langfristige Gestaltung des Raums einfliessen.

Am Ende der Förderung werden funktionsfähige, prototypische Werkstätte, nach den Bedürfnissen des Quartiers gestaltet, eingerichtet sein. Zusätzlich liefern wir eine Dokumentation der durchgeführten Aktivitäten und der gewonnen Erkenntnisse. Die Ergebnisse werden als Grundlage für die Weiterentwicklung des Projekts genutzt. Gleichzeitig dienen sie auch als Modellvorhaben für eine ressourcenschonende und partizipative Quartierentwicklung.

Was erhofft Ihr Euch von dem Booster (z. B. Suche nach bestimmten Partner*innen, Expert*innenunterstützung usw.)?

Dank dem Booster können wir einen Fokus auf das Thema «Werkstätte und Tauschformate» legen. Wir erhoffen uns Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung der Werkstätte, konzeptionell wie auch praktisch.

Darüber hinaus suchen wir nach Partnerschaften mit lokalen Organisationen, Vereinen und Unternehmen, die unsere Vision teilen und sich aktiv an der Gestaltung und Nutzung des Raums beteiligen möchten. Diese Partnerschaften sind entscheidend, um den Raum langfristig zu verankern und sicherzustellen, dass er den Bedürfnissen der Quartierbewohner*innen entspricht. Der Booster würde uns ein erweitertes Netzwerk zur Verfügung stellen, an das wir anknüpfen können und das uns Reichweite und Multiplikation ermöglicht.

Schließlich erhoffen wir uns durch die Förderung auch finanzielle Mittel, um die notwendigen Ressourcen, Materialien und Werkzeuge bereitzustellen und so die Realisierung des Prototyps zu ermöglichen. Dies umfasst sowohl die Ausstattung der Werkstätten als auch die Durchführung von Workshops und Veranstaltungen, die den Raum lebendig und nutzbar machen.

Wen brauchst du als Expert*in um die Idee weiter voranzutreiben?

Wie viel Budget fordert ihr von uns für was?

CHF 21’000 (+ CHF 4’000 für Expert:innen-Gutscheine)

4'000 CHF Projektkoordination, Know-How-Transfer und Evaluation

3’000 CHF Partizipativer Prozess zum Thema «Kreislauf der Dinge»

6’000 CHF Partizipative Erstellung der Inneneinrichtung und von Werkstattplätzen (inkl. Material)

8’000 CHF Aufbau und Durchführung von ersten angewandten Formaten und Workshops

Expert*innen-Gutscheine: Da unser Vorhaben ein Involvieren von verschiedensten Beteiligten auf mehreren Ebenen beinhaltet, ist es wichtig, eine sinnvolle Organisationsstruktur, klare Prozesse, Entscheidungsmechanismen, Verhaltensregeln, Sicherheitsvorschriften und ein Ordnungssystem aufzubauen. Gerne würden wir die Expert:innen-Gutscheine für Beratungsdienstleistungen im Bereich Organisationsentwicklung einsetzen. So könnten wir die Expertise von erfahrenen Personen in diesem Bereich (z.B. Dezentrum) nutzen, die uns gezielt beim Aufbau der Organisationsstrukturen unterstützen.