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HANDS ON – Selbstwirksamkeit im Konsumchaos

Project Idea Metadata

Project Idea Description

HANDS ON – Selbstwirksamkeit im Konsumchaos

1. Teil Das Projekt

1 Einleitung über die generelle Lage 

HANDS ON stellt einen innovativen Prototyp dar, der darauf abzielt, effektive Vermittlungsstrategien zur Sensibilisierung von Jugendlichen für Nachhaltigkeitsthemen im Kontext von Fast Fashion zu entwickeln, zu erforschen und zu erproben. Wir orientieren uns am Kompetenz- und Fächerübergreifenden Modell des Lehrplan 21 und bieten den Lehrpersonen der Bereiche 

in Verbindung mit dem Fachbereich Textiles und Technisches Gestalten (TTG) einen spielerischen Zugang zur komplexen und ernsten Dimension der Problematik. (siehe Grafik im Bildanhang)

Durch die Verknüpfung inhaltlicher Auseinandersetzung mit praktischem, handwerklichem Tun befähigen wir die Jugendlichen, Handlungsspielräume in ihrem eigenen Lebensumfeld zu erkennen und zu nutzen. Dies fördert ihre Selbstwirksamkeit und das Bewusstsein, selbst positive Veränderungen bewirken zu können. Unsere Grundidee besteht darin, mittels künstlerischer Strategien Vermittlungsformate zu entwickeln und zu testen, die jungen Menschen einen lustvollen, handlungsorientierten Zugang zu Nachhaltigkeitsthemen im Spannungsfeld des Fashionkonsums eröffnen.

Mainstreaming: Die Jugendlichen erlernen einfache Kommunikations-Skills durch die sie ihre Kolleg:innen motivieren und mitnehmen können und tragen die Strategien mit Coolness und Spass in ihre Peers.

Die Phase zwischen 13 und 16 Jahren, stellt einen optimalen Zeitpunkt dar, um das Thema Mode und Nachhaltigkeit zu adressieren. In dieser Phase definieren die Jugendlichen ihre Identität über Zugehörigkeit und Abgrenzung und nutzen Mode als Möglichkeit, dieser Ausdruck zu verleihen. 

Unser Projekt basiert auf dem Konzept der Ereignispädagogik welches experientielles Lernen in den Vordergrund stellt. Durch aktives "Crafting" sollen die Teilnehmenden von einer passiven Konsumhaltung zu einer proaktiven Gestaltungshaltung geführt werden. Dieser Ansatz fördert nicht nur praktische Fertigkeiten, sondern auch kritisches Denken und Problemlösungskompetenz im Kontext von Nachhaltigkeit.

2 Projektkontext und Zielsetzung

Das Projekt positioniert sich in einem komplexen Spannungsfeld:

  1. Unwissenheit: Mangelndes Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Modeindustrie.
  2. Resignation: Gefühl der Machtlosigkeit angesichts globaler Herausforderungen.
  3. Radikalisierung: Zunehmende Beteiligung Jugendlicher an Klimaprotestbewegungen (z.B. Fridays for Future, Extinction Rebellion, Letzte Generation).

Ziel ist es, durch partizipative und kreative Methoden positive Veränderungsimpulse zu setzen und Handlungskompetenzen im Bereich “Nachhaltiger Modekonsum” zu fördern. Damit soll ein Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geleistet werden, wie sie von der UNESCO (2020) gefordert wird.

3 Ausgangslage

Die Bekleidungsindustrie zählt zu den umweltschädlichsten Branchen weltweit und trägt maßgeblich zu Klimaschäden, Textilmüll und Menschenrechtsverletzungen bei. In den letzten Jahrzehnten vollzog sich ein tiefgreifender Wandel: Die ehemals in Europa angesiedelte Produktion, die mit einem bestimmten Qualitätsstandard und Preisniveau verbunden war, wurde durch eine globalisierte Fertigungsweise ersetzt, die primär auf Quantität setzt. Diese Entwicklung kulminierte in den vergangenen zwei Dekaden im Phänomen der "Fast Fashion", das sich jüngst zum Konzept der "Hyper-Fast Fashion" zugespitzt hat. Ein markantes Beispiel hierfür ist der Aufstieg des Unternehmens Shein, das 2023 sogar den bisherigen Marktführer Inditex (Zara) überholte.

Die heutige Generation der Jugendlichen ist nahezu ausschließlich mit dem Modell der Fast und Hyper-Fast Fashion aufgewachsen. Dies führt zu einem erheblichen Vermittlungsbedarf hinsichtlich der Auswirkungen einer permanenten Neuproduktion von Kleidung. Den Heranwachsenden fehlt oftmals das Bewusstsein für Qualitätsmerkmale sowie ein Verständnis für die Vielzahl der Produktionsschritte in der Herstellung von Bekleidung. In einer Phase, in der Jugendliche intensiv mit Fragen der Zugehörigkeit und Abgrenzung konfrontiert sind, sehen sie sich gleichzeitig einem stetigen Strom neuer, von der Modeindustrie geweckter Bedürfnisse ausgesetzt. Der Mainstream und die damit verbundenen Trends fungieren als täglicher Trigger für diese künstlich erzeugten Konsumwünsche.

4 Problemstellung/ Hypothese

Die Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen im Kontext der Modeindustrie konfrontiert uns mit mehreren komplexen Herausforderungen:

  1. Psychologische Belastung: Die Konfrontation mit Nachhaltigkeitsthemen kann bei jungen Menschen zu signifikantem Unbehagen führen. Dieses Phänomen, auch als "Eco-Anxiety" bekannt (Hickman, 2020), manifestiert sich oft in Gefühlen der Überwältigung und Resignation angesichts der Größe und Komplexität globaler Umweltprobleme.
  2. Der wahrgenommene Anspruch auf Suffizienz und Verzicht in Nachhaltigkeitsdiskursen kann bei Jugendlichen zu Abwehrreaktionen führen. Dies steht im Konflikt mit entwicklungspsychologischen Bedürfnissen nach Selbstausdruck und sozialer Zugehörigkeit die oft mit Modekonsum einher geht
  3. Generationelle Verantwortungslast: Sensibilisierte und umweltbewusste Jugendliche erfahren oft eine Form der Erschöpfung und Frustration. Sie sehen sich als erste Generation, die signifikante Verhaltensänderungen vornehmen muss, was zu einem Gefühl der unfairen Belastung führen kann (Wiley interdisciplinary reviews: Climate Change 6(5))
  4. Selektive Adaption nachhaltiger Praktiken: Während einige nachhaltige Konsumpraktiken wie Secondhand-Mode als "cool" akzeptiert werden, finden andere Kreislaufstrategien noch keinen breiten Eingang in das Konsumverhalten Jugendlicher. Diese selektive Adaption deutet auf eine Diskrepanz zwischen Bewusstsein und umfassender Verhaltensänderung hin (Wencke Gwozdz et al., 2017).

5 Grundlegende Fragestellung 

Wie können partizipative Lernformate (z.B. Workshops, Happenings, Events) konzipiert und implementiert werden, um Strategien, Techniken und Methoden zur nachhaltigen Modenutzung in den Alltag von Jugendlichen zu integrieren?

Subfragestellungen umfassen:

  1. Welche didaktischen Ansätze fördern den langfristigen Wissenstransfer und die Verhaltensänderung bei Jugendlichen im Kontext nachhaltiger Mode?
  2. Wie können experienzielle Lernformate gestaltet werden, um intrinsische Motivation für nachhaltigen Modekonsum zu fördern?
  3. Welche Rolle spielen Peer-to-Peer-Ansätze bei der Verankerung nachhaltiger Praktiken in jugendlichen Subkulturen?

6 Lösungsansätze

Das "HANDS ON"-Projekt zielt darauf ab, dem Fast-Fashion-Konsum durch die Entwicklung reflektierter Umgangsweisen mit Mode entgegenzuwirken. Unsere multidimensionalen Ansätze umfassen:

  1. Förderung emotionaler Verbindungen zu Materialien und Herstellungsprozessen, um Wertschätzung zu steigern.
  2. Reframing von Verzicht als positive Handlungsoption zur Reduktion psychologischer Barrieren.
  3. Stärkung von Selbstwirksamkeit und Empowerment durch aktive Partizipation.
  4. Exploration kreativer Gestaltungsräume zur Förderung innovativer, nachhaltiger Modekonzepte.
  5. Integration von kognitiven und haptischen Lernprozessen zur ganzheitlichen Wissensvermittlung.
  6. Schaffung immaterieller Werte durch personalisierte Herstellungsprozesse, analog zum "Taylor-Swift-Armband"-Phänomen, um emotionale Bindungen zu Kleidungsstücken zu verstärken.

Diese Ansätze zielen darauf ab, nachhaltige Modepraktiken in den Alltag und die Identität von Jugendlichen zu integrieren.

Im Rahmen unseres partizipativen Forschungsansatzes werden wir die spezifischen Formate zur Umsetzung dieser Lernziele gemeinsam mit den Zielgruppen im Projektverlauf entwickeln und evaluieren. Diese ko-kreative Methodik ermöglicht es uns, die Interventionen optimal an die Bedürfnisse und Lebenswelten der Jugendlichen anzupassen.

7 Beitrag zur Problemlösung

Unser Projekt adressiert die identifizierten Herausforderungen durch einen mehrdimensionalen Ansatz:

  1. Sensibilisierung: Wir fördern ein differenziertes Problembewusstsein für exzessiven Modekonsum, Fast Fashion und deren Produktionshintergründe bei Kindern und jungen Erwachsenen. Dies erfolgt durch die Entwicklung positiv konnotierter Vermittlungsstrategien, die komplexe Thematiken zugänglich machen.
  2. Kognitive Umstrukturierung: Durch die Integration spielerischer Elemente und haptischer Praktiken wird die Wahrnehmung des Themas verändert. Dies führt zu einer Entschärfung der oft als belastend empfundenen Nachhaltigkeitsthematik und verknüpft sie stattdessen mit Konzepten der Selbstwirksamkeit und aktiver Handlungsfähigkeit (Bandura, 1997).
  3. Neuronale Verstärkung: Manuelle Erfolgserlebnisse aktivieren das dopaminerge Belohnungssystem im Gehirn. Diese positive Verstärkung reichert die Vermittlung von Nachhaltigkeitskonzepten mit affektiven Komponenten an, was zu einer tieferen Verankerung des Gelernten führen kann.
  4. Experientielles Lernen: Durch die Implementierung spielerischer und lustvoller haptischer Umsetzungen wird ein multisensorischer Zugang zur Thematik geschaffen. Dieser Ansatz fördert nicht nur das Verständnis, sondern auch die emotionale Bindung an nachhaltige Praktiken (Lernziele nach Kolb, 2014).
  5. Ganzheitliche Auseinandersetzung: Die spielerische Interaktion mit Mode, Materialien und Stilfragen ermöglicht eine umfassende Exploration der verschiedenen Aspekte der Problemkette. Dies fördert ein systemisches Verständnis der Zusammenhänge in der Modeindustrie.

8 Wer wird von der Lösung profitieren und wie?

  1. Primäre Zielgruppe:
    • Kinder und Jugendliche erfahren durch narrative und emotionale Zugänge eine Steigerung ihrer Selbstwirksamkeit (Bandura, 1997).
    • Langfristige Entwicklung eines kritischen und bewussten Lebensstils.
  2. Sekundäre Zielgruppe:
    • Workshopleitende und Lehrpersonen profitieren von effektiveren Beeinflussungsmöglichkeiten.
    • Bereitstellung der Unterrichtsmaterialien und des entwickelten Toolset zur wirkungsvollen Vermittlung von Fast Fashion-Problematiken und nachhaltigem Konsum.
  3. Gesellschaftlicher Impact:
    • Potenzielle Reduktion des Ressourcenverbrauchs durch bewussteren Konsum.
    • Förderung einer nachhaltigkeitsorientierten Jugendkultur mit Multiplikatoreffekt.

9 Beitrag zur Klimagerechtigkeit

Das Projekt trägt zur Klimagerechtigkeit bei, indem es:

  1. Bewusstseinsbildung für nachhaltige Konsumpraktiken fördert.
  2. Handlungskompetenzen für klimafreundliches Verhalten vermittelt.
  3. Junge Menschen zu selbstwirksam handelnden Individuen im Kontext der Klimakrise befähigt.

2. Teil: Strategien und Methoden

Kernstrategien:

  1. Experimentieren
  2. Übersetzung und Transfer von kulturellen Inhalten 
  3. Virale Verbreitung (Schneeballprinzip)
  4. Integration von Jugendkultur und Coolness-Faktoren
  5. Visuelle und interaktive Vermittlung
  6. Subversive Ansätze zur Hinterfragung bestehender Paradigmen

Methodische Ansätze:

  1. Reframing von Verzicht: Umdeutung als positive Handlungsoption zur Reduktion von Überforderung und Resignation (Gifford 2011)
  2. Kulturelle Adaptation: Aneignung und Anreicherung bestehender Trends mit Nachhaltigkeitsaspekten
  3. Empowerment-Fokus: Stärkung der Selbstwirksamkeit als zentraler Motivator (Empowerment Theory, Zimmerman, 2000).
  4. Wissensvermittlung: Hintergrundwissen als Anstoss für Verhaltensänderungen (Kollmuss & Agyeman, 2002).
  5. Institutionelle Legitimierung: Kooperation mit städtischen Einrichtungen und Integration in den Lehrplan 21
  6. Wertschöpfung durch Immaterialität: Schaffung emotionaler Bindungen zu Kleidungsstücken durch den Herstellungsprozess (analog zum "Taylor-Swift-Armband"-Phänomen).

Praktische Umsetzungsmethoden:

Wirksamkeit:

  1. Integration in außerschulische Kontexte für spielerisches Lernen
  2. Mainstreaming und Reichweitenerhöhung
  3. Regelmäßige, zyklische Umsetzung zur Habitualisierung
  4. Nachhaltige Vertiefung von Tools und Methoden

Durch die integrative Herangehensweise zielt das Projekt darauf ab, einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Mode und Nachhaltigkeit bei der primären Zielgruppe zu initiieren. Die Kombination aus kognitiven, affektiven und handlungsorientierten Elementen verspricht eine nachhaltige Verankerung der vermittelten Inhalte und Praktiken im Alltag der Teilnehmenden.

Mainstreaming: Verbreitung und Erweiterung unseres Ansatzes

Unser Ziel ist es, die Reichweite und Wirksamkeit unseres Ansatzes signifikant zu erhöhen, um eine breitere Masse zu erreichen und nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Dafür haben wir folgende Strategien entwickelt:

1. Interdisziplinäre Synergien nutzen

2. Bildungseinrichtungen als Multiplikatoren

3. Ausweitung auf außerschulische Kontexte

4. Innovative Vermittlungsstrategien

5. Digitale Präsenz und Social-Media-Strategie

6. Messbare Erfolge und kontinuierliche Anpassung

Durch diese mainstreaming Massnahmen streben wir an, nicht nur mehr Menschen zu erreichen, sondern auch eine nachhaltige Veränderung in der Gesellschaft anzustoßen. Unser Ansatz verbindet Bildung, Kreativität und praktisches Handeln, um ein breites Spektrum an Zielgruppen zu inspirieren und zu aktivieren.

3. Zusammenfassung

Wir setzen einen Startpunkt für die Entwicklung eines kritischen und bewussten Lebensstils. 

Durch Fokus auf die gelebte Jugendkultur können wir uns bestehende Trends aneignen, adaptieren und sie mit nachhaltigem Inhalt anreichern.


Durch die Umkonnotation von Verzicht und Bürde wirken wir der Überforderung und Resignation bei jungen Menschen entgegen. Es entstehen neue Denkweisen und neue kreative Möglichkeiten, die Verhaltensänderungen bewirken.

Das Ergebnis wird mit immateriellem Wert aufladen (Taylor-Swift Armbänder)

Neubewertung von Textilien: nicht das Kleidungsstück an sich hat Wert, sondern die Zeit und der Prozess der Herstellung bindet eine Person an das Teil. Das Verständnis für den relativen Wert eines textilen Objektes wächst.

Empowerment ➡️ Selbstwirksamkeit 

Awareness ➡️ Hintergrundwissen führt zu Verhaltensänderung 

Transfer ➡️ erlernte Techniken werden in den Alltag übernommen

Legitimierung ➡️ Zusammenarbeit mit der Stadt / Schulen: Lehrplan 21

Wurde die Idee (in Varianten) bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?


ja, in diversen Workshop Formaten im Rahmen der CRAFTWEEK, Sommeratelier ZHdK Workshop „Kleidung neu gedacht“ und 

Workshops an Schulen (Kantonsschule Enge, Schulhaus Limmat B und weitere)

Bei den Workshops an den Schulen, waren die Erkenntnisse kurzfristig sehr wirksam. Da es sich um einmalige Events handelte, lässt sich nichts darüber sagen, inwiefern die Inhalte die Jugendlichen langfristig beinflusst haben. Es wurde keine Evaluation durchgeführt. Das Unterrichtsmaterial wurde allein von der Lehrperson erarbeitet, da es keine Ressourcen für eine längerfristige gemeinsame Planung gab. Die Workshops fanden im Rahmen der Nachhaltigkeits- oder Projektwochen statt. Das Unterrichtsmaterial wurde jeweils von den Lehrpersonen neu erarbeitet. Die Workshops waren nur für ca. 40 Schüler:innen pro Projektwoche zugänglich. 

Durch die dezidierte Ausarbeitung der bisherigen Workshop Formate, und das Austesten der bereits erprobten Tools, können bisherige Workshopangebote tiefer Wirken und sich in das alltägliche Leben der Jugendlichen implementieren. So können wir kurzfristigen Impact in nachhaltigen Impact transformieren.

Woran möchtet ihr während des Boosters arbeiten?

Was werdet ihr am Ende des Boosters liefern?

Folgeprojekt: 

Was erhofft ihr Euch von dem Booster

Wen brauchst du als Expert:in, um die Idee weiter voranzutreiben?

Expertise in den Bereichen 

Wieviel Geld braucht ihr von uns und für was?

Im Anhang findet sich unser detailliertes Budget. Wir fragen nach dem vollen BEtrag von 25K

Für Expertenberatung und Mitarbeit haben wir Chf 4000 reserviert.

Projektkosten

Konzeption, Entwicklung und Evaluation ca. Chf 9000

Sachkosten, Spesen, Fahrtkosten: ca. Chf 4000

Admin und Kommunikation: ca. Chf 2000

Umsetzung Protoyp: ca. Chf 6000

Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?

MAISON SHIFT/ Projektleitung

Zürcher Hochschule der Künste/ Wissenschaftliche Partnerinstitution

Corinna Mattner/ Konzeptionelle Co-Leitung, Projekkoordination

Wieso sie?

Henriette-Friederike Hern Konzeptionelle Co-Leitung 

Wieso sie?

Gestaltung funktioniert nicht in einem linearen Verständnis, sondern ist oftmals wirr und unstrukturiert. Es ist eine ständige Suche und

ein permanentes Finden in einem Dschungel von Möglichkeiten indem sich neue Strukturen, Zusammenhänge und Logiken ergeben.  

Andrea Roca, Konzeption und Projektbegleitung 

WIeso sie?

Was erhofft ihr Euch von dem Booster

Neue Erkenntnisse über Motivation  

Umdenken über Konsum bei den Jugendlichen bewirken 

Um-Konnotieren des nachhaltigen Handelns 

grosse Nachfrage von Schulen

Kurzvitas

Corinna Mattner

Vorstand MAISON SHIFT, Geschäftsstelle Fashion Revolution

Corinna Mattner (*Frankfurt am Main) ist Diplom Innenarchitektin und arbeitet selbstständig als Projekt- Organisatorin, Bühnen- und Kostümbildnerin, Künstlerin, Modemacherin und erfüllt Mandate in Beratung und Vermittlung, Mutter von Liselotte Marie (12 Jahre).

Sie spinnt Zusammenhänge und Netzwerke zwischen Menschen diverser Szenen und Disziplinen und liebt es, sich in komplexe Thematiken einzuarbeiten. Sie ist Mitgründerin und im Vorstand von MAISON SHIFT, No Sweatshop, ReCreaZZZ (einer offenen Reparatur und Upcycling Werkstatt) und Vorstandsmitglied bei Zuerich.repair.

Ihre eigenen textilen, installativen Arbeiten fokussieren auf den Komplex um Konsum, Massenmode und Textile Waste. Bio-Hacking (Pfanzendruck, Materialexpermente, Fermetation) und Performance fliessen in ihre Arbeit ein.

Henriette-Friederike Hern 

Dozentin Zürcher Hochschule der Künste, Studiengang Trends & Identity (Leitung Prof. Katharina Tietze), BA Fashion Design MA Master Ereignis, ZHdK

Henriette Hern doziert an der Zürcher Hochschule der Künste im Departement Design. Sie machte ihren Abschluss als Modedesignerin in Hamburg. Sie schloss 2014 im Master of Arts in Design Field of Excellence Ereignis an der ZHdK ab. In ihrer Masterarbeit «I´m So Immigrate» beschäftigte sie sich mit den Bekleidungscodes und Strategien junger türkischer Postmigranten. Für diese vielseitige Arbeit bekam sie im gleichen Jahr den Schweizer Werkbundpreis.

Neben ihrer Tätigkeit als Modedesignerin arbeitete sie in der freien Theaterszene Zürich als Kostümdesignerin. Ihre Arbeiten sind in jeder Hinsicht konzeptioneller Art und befassen sich mit gesellschaftlichen, sozialen und politischen Phänomenen. 

Andrea Roca

Seit Januar 2024 ist Andrea Roca Managing Director bei MAISON SHIFT. Zuvor war sie von 2021 bis 2024 als Studio Managerin bei "finally." tätig. Im Jahr 2019 gründete sie das Naturkosmetiklabel "the wrong wrong". Zwischen 2009 und 2019 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Departement Design der ZHdK, wo sie im Master- und Bachelorstudiengang "Trends & Identity" lehrte. Bereits von 1994 bis 2007 war sie Teil des Design Kollektivs "Ping Pong". Ihre Ausbildung umfasst einen Master of Advanced Studies in Curating an der ZHdK (2007-2010) sowie eine abgeschlossene Ausbildung zur Damenschneiderin (1989-1992). Zu ihren Kernkompetenzen zählen Projektleitung und Budgetverantwortung, die Kuration und Entwicklung von Ausstellungsformaten, Organisationsentwicklung und Teamleitung sowie umfassende Erfahrungen in den Bereichen Mode, Design und gesellschaftliche Trends.

HANDS ON ist ein Prototyp, in dem wir Vermittlungsstrategien für die Sensibilisierung von Jugendlichen zu den Themen Nachhaltigkeit in Bezug auf Fast Fashion entwickeln, erforschen und erproben (Umsetzung).

Mit künstlerischen Strategien entwickeln und testen wir Vermittlungsformate, die jungen Menschen über das Tun einen lustvollen Zugang zu Nachhaltigkeitsthemen im Spannungsfeld Fashionkonsum ermöglichen.