Integrating nature-based infrastructure - the foundation for regenerative built structures
Project Idea Metadata
- Project Idea Name: Integrating nature-based infrastructure - the foundation for regenerative built structures
- Date: 4/1/2025 8:09:09 PM
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Project Idea Description
• What challenge in the circular building and construction industry does your idea address? (max. 50 words)
Unsere Idee adressiert die mangelnde frühzeitige Integration natur-basierter Elemente in Bauprojekte. Dadurch werden akuell unnötigen redundante, ineffiziente, ressourcenintensive technischen Systeme realisiert. Ein digitales Planungsschema soll die systematische Einbindung natur-basierter Infrastruktur ermöglichen, um Ressourcen zu schonen, graue Systeme zu reduzieren und die Widerstandsfähigkeit von Siedlungsräumen zu erhöhen.
• What is your vision for solving this challenge, and why is your approach innovative? Who will benefit from a solution to this problem? (max. 200 words)
Unsere Vision ist eine Bauwirtschaft, die natürliche Kreisläufe wiederherstellt, widerstandsfähige, nachhaltige und gesunde Räume schafft und dabei Ressourcen effizient nutzt. Durch die frühzeitige Integration natur-basierter, blau-grüner Infrastruktur in Bauprojekte entstehen multifunktionale Aussenräume Aussenräume mit kühlender, gesundheitsfördernder, schadenspräventiver und ökologischer Wirkung, welche, die Widerstandsfähigkeit von Siedlungsräumen erhöhen und den Ressourcenverbrauch von Bauwerken reduzieren.
Wir entwickeln ein digitales Planungsschema als Grundlage zur parallelen und integralen, systematischen Planung von Aussen- und Innenräumen. Dies sensibilisiert bezüglich der Leistungsfähigkeit von natur-basierten Elementen und erleichtert deren wirkungsvolle Integration in Bauprojekte zur Minimierung technischer Systeme. So kann der Ressourcenverbrauch von Bauwerken gesenkt, natürliche Systeme regeneriert und Klimarisiken besser abgefedert werden.
Langfristig entstehen so klimaschonende, klimaangepasste und wirtschaftlich effiziente Siedlungsräume mit höherer Lebensqualität.
• How could your idea positively impact the planet, people, or economy in the future? (e.g., circularity, reducing waste, improving health, creating opportunities) (max. 100 words)
Unsere Idee fördert das Bewusstsein für die Wechselwirkungen zwischen Aussen- und Innenräumen und die Leistungsfähigkeit natur-basierter Elemente. Durch ihre frühzeitige Integration in Bauprojekte können redundante, ineffiziente technische Systeme minimiert oder eliminiert werden. Dies reduziert Ressourcenverbrauch und Abfall, verbessert die Widerstandsfähigkeit von Siedlungsräumen und fördert die Gesundheit der Menschen. Gebäudeeigentümer:innen und Kommunen profitieren wirtschaftlich durch geringere Gesamterstellungs- und Betriebskosten. Langfristig stärkt unser Ansatz eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft durch die Regeneration natürlicher Ressourcen, Minimierung von Ressourcenverbrauch und Schaffung von lebenswerten, klimaresilienten Räumen für zukünftige Generationen.
• What assumptions or ideas do you want to test? What do you plan to work on during the booster program, and what is your goal to deliver at the end? (e.g., feasibility testing, prototype development, testing desirability) (max. 200 words)
Während des Booster-Programms entwickeln wir ein durchgängiges digitales Planungsschema zur systematischen Integration natur-basierter Elemente in die Bauplanung Dieser übergeordnete Anwendungsfall (Use Case) wird über Bauen digital Schweiz dokumentiert und veröffentlicht. Grundlage sind bestehende digitale Planungswerkzeuge der Landschaftsarchitektur (Landscale AG über Bauen digital Schweiz), siedlungsökologische Konzepte (ZHAW) sowie Ergebnisse der Studie zur Förderung von natur-basierter Infrastruktur (sysTEAMatik GmbH mit Stadtgrün Bern & Grün Stadt Zürich).
Wir wollen diese Erkenntnisse bündeln, interdisziplinär prüfen und als einfach anwendbares Planungsschema aufbereiten und verfügbar machen.
Ziel ist ein buildingSMART Use Case, der die Abhängigkeiten zwischen Aussen- und Innenräumen sichtbar macht und Planende befähigt, natur-basierte Lösungen von Beginn an mitzudenken – als Beitrag zu ressourcenschonenden, regenerativen, gesunden und sicheren Bauwerken und Siedlungsräumen
• Has your idea been tested before? If yes, what were the results, and what remains to be tested? (max. 100 words)
Unsere Idee baut auf einer Studie mit Stadtgrün Bern und Grün Stadt Zürich auf, in der ein Klassifizierungsrahmen für natur-basierte Infrastruktur entwickelt wurde. Die Studie identifizierte zentrale Komponenten, Funktionen, Abhängigkeiten und Anforderungen.
Weiter zeigen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, die sich mit der Förderung von nachhaltigem Verhalten befassen, dass klare Standards essenziell sind für die Umsetzung und Skalierung von Massnahmen zur nachhaltigen Entwicklung.
Im Rahmen des Projektes muss der Klassifizierungsrahmens interdisziplinär geprüft sowie in digitale Planungsprozesse von Bauprojekten integriert werde. Unser nächster Schritt ist die Verifizierung, Erweiterung und Koordination der vorhandenen Grundlagen. Basierend darauf wird eine einfach anwendbare Grundalge geschaffen, welche Planungs- und Baubeteiligte befähigt, natur-basierter Infrastruktur in frühen Projektphasen einfach zu integrieren.
• Who is in your team, and what expertise or roles do they bring? (max. 150 words)
Unser Team vereint Expertise über den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken.
Landscale AG bringt umfassende Erfahrung in der digitalen Planung von Aussenräumen ein und arbeitet eng mit Bauen digital Schweiz zusammen.
Die ZHAW liefert wissenschaftliche Grundlagen zur Siedlungsökologie und deren praktische Anwendung.
sysTEAMatik ergänzt das Team mit Erfahrung in nachhaltigem Bauen, Architektur, Gesamtprojektleitung und Change Management.
Gemeinsam entwickeln wir ein digitales Planungsschema, das die Integration naturbasierter Lösungen in die Baupraxis vereinfacht – von der Konzeptphase bis zur Umsetzung.
• How do you plan to secure the 10% third-party funding required? (max. 100 words)
Wir planen, die erforderlichen 10 % Drittmittel über bestehende Netzwerke und Förderinitiativen zu sichern. Beispielsweise existiert der Roundtable BIM in der Landschaftsarchitektur, welcher bisher die Entwicklung der BIM-Grundlagen in der Landschaftsarchitektur finanziert. Zudem werden wir aktuelle Förderprogramme einzelner Städte prüfen sowie die Möglichkeit von Beiträgen durch Versicherungen, die an klimaresilienten und schadenspräventiven Lösungen interessiert sind und entsprechende Förderprojekte am Laufen haben.
Entwicklung eines übergeordneten Anwendungsfalls zur digitalen und integralen Planung natur-basierter Elemente in Bauprojekten. Durch deren frühzeitige Planung und Konzipierung als leistungsfähige Infrastruktur-Komponenten kann der Einsatz technischer Systeme und Ressourcen reduziert und natürliche Ressourcen regeneriert werden. Über einen offen zugänglichen buildingSMART UseCase werden Abhängigkeiten, Schnittstellen und Anknüpfungspunkte zwischen natur-basierter Infrastruktur und Bauwerken erhoben und dokumentiert. Als digitales Planungsschema aufbereitet, fördert dies die nahtlose Integration natur-basierter Lösungen ab den frühen Planungsphasen und unterstützt so eine ressourcenschonende und regenerative Bauweise
Zusammenarbeit mit Landscale AG, ZHAW Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen und Bauen digital Schweiz.