ReUse von Schadstoffbelasteten Bauteile
Project Idea Metadata
- Project Idea Name: ReUse von Schadstoffbelasteten Bauteile
- Date: 4/8/2025 10:25:02 AM
- Administrators:
Project Idea Description
1. Welche Herausforderung in der zirkulären Bauwirtschaft adressiert Ihre Idee? (max. 50 Worte)
Bauteile aus bestehenden Bauten sind oft leicht schadstoffbelastet. Bauherren und Planende, die Reuse fördern wollen, sind oft unsicher bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen, die für diesen Fall gelten. Diese Unsicherheit verhindert Reuse, auch wenn der Wille dazu vorhanden ist.
2. Was ist Ihre Vision zur Lösung dieser Herausforderung, und warum ist Ihr Ansatz innovativ? Wer wird von einer Lösung profitieren? (max. 200 Worte)
In einem Merkblatt sollen die aktuell gültigen rechtlichen Rahmenbedingungen für Bauherren und Planende verständlich zusammengefasst werden. Für Fälle, wo keine klaren rechtlichen Regelungen vorhanden sind, sollen Empfehlungen auf Basis von bestehenden Erfahrungen und Praxiswissen von Experten ausgearbeitet werden.
3. Wie könnte Ihre Idee zukünftig positive Auswirkungen auf Umwelt, Menschen oder Wirtschaft haben? (z. B. Kreislaufwirtschaft, Abfallreduktion, Gesundheitsverbesserung, Schaffung von Möglichkeiten) (max. 100 Worte)
Durch das Merkblatt kann die Wiederverwendung gefördert und Abfall reduziert werden. Dies ist zu 100% im Sinne des neuen Artikels 35j des Umweltschutzgesetzes, welcher seit 1. Januar 2025 in Kraft ist.
4. Welche Annahmen oder Konzepte möchten Sie testen? Woran planen Sie während des Booster-Programms zu arbeiten, und was ist Ihr Ziel? (z. B. Machbarkeitstests, Prototypenentwicklung, Attraktivitätstests) (max. 200 Worte)
Die aktuell gültigen rechtlichen Rahmenbedingungen werden analysiert und zusammengefasst. In 2-3 Workshops werden Herausforderungen, praktische Erfahrungen und Empfehlungen mit Fachexperten und Erfahrungsträgern gesammelt und ausformuliert.
5. Wurde Ihre Idee bereits getestet? Falls ja, welche Ergebnisse gab es, und was bleibt zu testen? (max. 100 Worte)
Die Existenz und Relevanz der Fragestellung wurde verschiedentlich bestätigt, sowohl von Seiten von Bauherren (wie z.B. SBB), Planenden, als auch Behördenvertretern (z.B. AWEL Kanton Zürich, BAFU).
6. Wer ist in Ihrem Team, und welche Expertise oder Rollen bringen sie mit? (max. 150 Worte)
Das Team wird von Drees & Sommer geleitet.
Für die Workshops arbeiten wir mit Switzerland Innovation Park Central zusammen.
Wir planen, interessierte Bauherren (z.B. aus der Charta für kreislauforientiertes Bauen), Planende (z.B. Fachexperten wie Zirkular), und Behördenvertreter (z.B. BAFU) zum Mitmachen zu Bewegen.
Seitens Drees & Sommer kennen wir die Herausforderungen der Bauherren und Planenden aus der Praxis, verfügen über das konzeptionelle Knowhow, die Fragestellung zu analysieren und die Antworten zu dokumentieren, sowie weitere Experten zum Mitmachen zu motivieren und die Workshops zu moderieren.
Es ist geplant, Bauherren wie z.B. SBB mit einer konkreten, aktuellen Herausforderung in diesem Bereich zum Mitmachen zu bewegen, um das Merkblatt gleich anhand von konkreten Projektbeispielen bezüglich Praxistauglichkeit zu prüfen.
7. Wie planen Sie, die erforderlichen 10 % Drittmittel zu sichern? (max. 100 Worte)
Drittmittel im Umfang von 2'000 CHF sollen von Bauherren mit konkretem Interesse an der Fragestellung finanziert werden. Falls dies nicht gelingen sollte, wäre Drees & Sommer bereit, den entsprechenden Anteil aus eigenen Mitteln zu finanzieren.
Bauteile aus bestehenden Bauten sind oft leicht schadstoffbelastet. Bauherren und Planende, die Reuse fördern wollen, sind oft unsicher bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen, was wiederum Reuse verhindert.
Mit diesem Projekt sollen in einem Merkblatt die aktuell gültigen rechtlichen Rahmenbedingungen bezüglich des Umgangs mit potenziell schadstoffbelasteten Reuse-Bauteilen in der Schweiz verständlich zusammengefasst werden.
Für Fälle, wo keine klaren rechtlichen Regelungen vorhanden sind, sollen Empfehlungen auf Basis von bestehenden Erfahrungen und Praxiswissen von Experten ausgearbeitet werden. Dafür plant Drees & Sommer mit interessierten Bauherren, Planenden und Fachexperten zusammenzuarbeiten.
Durch die Ergebnisse des Projekts kann die Wiederverwendung in der Breite gefördert und Abfall reduziert werden, was im Sinne des neuen Artikels 35j des Umweltschutzgesetzes und der Charta Kreislauforientiertes Bauen ist.