This page is optimized for AI. For the human-readable: Zielbild zirkuläres Bauen Schweiz

Zielbild zirkuläres Bauen Schweiz

Project Idea Metadata

Project Idea Description

A. What challenge do we address? Words 50 / 57

Die Definition von Zirkularität im Bauwesen ist unklar. Die Beteiligten haben ein unterschiedliches Verständnis davon, was der Begriff im Kontext ihrer Spezialisierung bedeutet.Zudem fehlt eine gemeinsame Vision, wie die gebaute Umwelt der Zukunft aussehen wird. Ein branchenübergreifender Konsens zu Begrifflichkeiten und Zielen im zirkulären Bauen ist notwendig, um gezielt an werterhaltenden und ressourcenschonenden Lösungen zu arbeiten.

B. Vision for solving the challenge. Words 200 / 199

Wir erarbeiten ein gemeinsames Zielbild für das zirkuläre Bauwesen in der Schweiz, inkl. eines Glossars, das alle relevanten Begrifflichkeiten erklärt. Bei der Unconference im Oktober streben wir an, das Zielbild zu ‘lancieren’. Somit wird eine weitere Grundlage geschaffen und das innovative Umfeld gestärkt, die während des CBI Boosters entstehen konnte.

In interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie einem kuratierten Erfahrungsaustausch werden wir mit unseren jeweiligen Netzwerken entlang der Wertschöpfungskette eine Vision erstellen, die allen Beteiligten Richtung gibt, um die dringlichen Fragen von Emissionen und Ressourcenverbrauch zu adressieren.

Das Ziel ist, ein klares Bild zu schaffen, damit das gesamte Bauwesen zur Netto Null-Gesellschaft beitragen kann. Eine Grundbedingung für eine erfolgreiche Umsetzung einer zirkulären Bauwirtschaft ist die Integration bestehender Initiativen und Vorarbeiten, sowie diese in eine gleiche Sprache zu übersetzen. Nach vier Jahren CBI Booster sind viele Projekte umgesetzt und es gibt den Bedarf, für die Skalierung dieser Initiativen eine einheitliche Grundlage zu schaffen.

Die Innovation liegt darin, für alle Beteiligten ein “Level Playing Field” zu schaffen, um den Wandel hin zu einer zirkulären Bauwirtschaft mitzugestalten. In der Schweiz ist der liberale Marktansatz prägend für die Gestaltung der Wirtschaft. Wir greifen hier nicht ein, sondern bieten eine Vision als Grundlage für gemeinsames Handeln an.

C. Impact People Planet and Profit? Words 100/100

Ein zirkuläres Bauwesen transformiert den Gebäudesektor und schafft regenerative Kraft in der Gesellschaft und für die Umwelt. Das Bauwesen hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Wirtschaft und Lebensräume und damit die Gesellschaft. Ein gemeinsames Bild stärkt die lokale Wertschöpfung, eröffnet neue Geschäftsmodelle, fördert Innovationen und steigert die wirtschaftliche Resilienz. Ressourcenschonung, Wiederverwendung und CO₂-Reduktion schützen Umwelt und Klima nachhaltig.

Dieses Zielbild legt die Grundlage für eine Bauwende, die ökologische Verantwortung mit sozialem Nutzen und ökonomischem Fortschritt verbindet – ein ganzheitlicher Wandel für People, Planet und Profit. Mit einem klaren Zielbild kann daraus ein belastbares System werden, das unsere gebaute Umwelt zukunftsfähig gestaltet.

D. What assumptions do we want to test? Words 100/48

  1. Durch die Erstellung eines Zielbildes werden einheitliche Definitionen und die Grundlage für eine gemeinsame Sprache gebildet.
  2. Durch die Erarbeitung einer gemeinsamen Vision wird die Grundlage geschaffen, in der die Akteure in der Wertschöpfungskette innovative Lösungen entwickeln.
    1. Herausfinden, worauf wir hinarbeiten, mittels einer Umfrage im Netzwerk
    2. Systemgrenze des Zielbildes abstecken.
    3. Grundlagen erarbeiten, um das Potential zur Wertschöpfung zu definieren.

E. Who is in the team? Words 150 / 129

Antragsteller

C33 - Anja Bundschuh, Schweizer Koordinationsstelle für zirkuläres Bauen - hat das Ziel, zirkuläres Bauen und Bewirtschaften im Hoch- und Tiefbau in der Schweiz bis 2033 als das „neue Normal“ zu etablieren. Als zentrale und neutrale Anlaufstelle vernetzt C33 Menschen und Wissen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bau- und Immobiliensektor..

Forschungspartner

BFH - Claudia Waldvogel, Institute of Sustainable Business am Departement Wirtschaft. Expertenwissen zu zirkulärer, verantwortungsbewusster und impactorientierter Wirtschaft. Zudem Forschungsgruppe Teilprojekt 7.1 am Innosuisse Flagship “Swircular”.

ZHAW - Konrad Graser, Institut für Bautechnologie & Prozesse - forscht zu sozio-technischen Aspekten in Innovationsprozessen der Baubranche, verantwortlich für Teilprojekte Abwicklungsmodelle für Zirkuläres Bauen und 1:1 Demonstration im Flagship Swircular.

HSLU - Urs Peter Menti, Technik & Architektur, Institut für Gebäudetechnik und Energie: Entwicklung integraler Konzepte für nachhaltige Gebäude und Areale. Schwerpunkte sind Energieflussanalysen, Rückbaubarkeit technischer Systeme und die Transformation des Gebäudebestands im Sinne der Kreislaufwirtschaft.

Industriepartner

F. How do we plan to get 10% third party funding? Words 100 /

Da bereits viel Expertenwissen vorhanden ist und es dies zu konsolidieren gilt, soll mittels Workshops das Feedback der involvierten Parteien der Branche abgeholt werden. Dazu wird ein Anlass mit Teilnahmegebühr organisiert, wobei der Apéro möglicherweise gesponsert wird.

Um kreislauffähig zu bauen und interdisziplinär zusammenzuarbeiten, braucht es ein branchenweites Verständnis, worauf wir mit der Kreislaufwirtschaft hinarbeiten. Momentan fehlt diese Vision und Klarheit in der Kommunikation. Unsere Projektidee ist deshalb, eine gemeinsame Grundlage zu schaffen, damit die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft mit einem gemeinsamen Ziel und einer einheitlichen Vision und Sprache realisiert werden.