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Liefermodelle neu gedacht: Mit IPD und Re-Use zur Bauwende

Project Idea Metadata

Project Idea Description

1. Kurzvorstellung der Idee

Wir entwickeln ein praxistaugliches Modell für Re-Use-Projekte im Bauwesen auf Basis der innovativen Projektabwicklungsform IPD (Integrated Project Delivery). Durch die enge Zusammaenarbeit zwischen waldner partner, Project Allianz Solution (PAS),dem Switzerland Innovation IPD Lab und (potenziell) FHNW verbinden wir Theorie mit Praxis. In einer vierteiligen Workshopreihe ab 8. Mai erarbeiten wir gemeinsam mit Bauherren, Planenden und weiteren Stakeholdern ein IPD-Manual für zirkuläre Bauprojekte. Ziel ist es, einen strukturierten, rechtlich und technisch fundierten Weg aufzuzeigen, um IPD-basierte Re-Use-Projekte erfolgreich umzusetzen.

2. Welche Herausforderung im zirkulären Bauen adressiert Ihre Idee?

Unsere Idee adressiert die systemische Ineffizienz klassischer Bauprozesse: isoliertes Arbeiten, verspätete Einbindung relevanter Akteure, unnötige Planungsschlaufen, Ressourcenverschwendung, Überforderung der Beteiligten und fehlende Attraktivität für Fachkräfte. Diese Herausforderungen stehen einer zirkulären, kollaborativen und zukunftsfähigen Baukultur im Weg.

3. Was ist Ihre Vision zur Lösung dieser Herausforderung, und warum ist Ihr Ansatz innovativ? Wer profitiert davon?

Unsere Vision ist ein neues Selbstverständnis in der Baupraxis: Bauprojekte werden künftig in Allianzen gedacht und umgesetzt. Unser Ansatz basiert auf dem in der Schweiz noch kaum erprobten IPD-Modell und der konsequenten Integration aller SIA-Phasen (aber neu gedacht). Innovativ ist auch die methodische Übersetzung von IPD-Theorie in die Praxis durch eine Workshopreihe mit konkreten Bauherrenprojekten und die Entwicklung eines praxisnahen Handbuchs für IPD-Re-Use-Projekte. Bauherren erhalten eine fundierte Entscheidungsgrundlage, wie sie zirkuläre Vorhaben effektiv abwickeln können. Profiteure sind Bauherren, Planer, Ausführende, Nutzer – und nicht zuletzt Umwelt und Gesellschaft.

4. Wie könnte Ihre Idee sich künftig positiv auf Planet, Menschen oder Wirtschaft auswirken?

Durch IPD lassen sich Ressourcen, Energie und Material signifikant einsparen. Menschliche Ressourcen werden geschont durch klarere Prozesse und echte Zusammenarbeit. Die Wirtschaft profitiert durch effizientere Abläufe und bessere Qualität. Das Modell stärkt Identifikation, Motivation und Kompetenzbindung in einer Branche im Wandel.

5. Welche Annahmen möchten Sie testen? Woran arbeiten Sie im Booster-Programm und was wollen Sie liefern?

Wir testen die Annahme, dass IPD und Re-Use gemeinsam eine realisierbare, ressourcenschonende und wirtschaftlich tragfähige Alternative zu klassischen Bauprozessen darstellen – wenn sie auf die Bedürfnisse der Bauherren zugeschnitten werden.

Im Booster-Programm realisieren wir vier Workshops mit Bauherren, Jurist:innen, Planer:innen und Forschenden. Ziel ist ein praxisorientiertes Handbuch, das

Dieses Manual dient als Grundlage für die Umsetzung zukünftiger IPD-/Re-Use-Projekte. Es ist das Bindeglied zwischen theoretischem Wissen und praktischer Anwendung.

6. Wurde Ihre Idee bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Ergebnissen und was bleibt zu testen?

waldner partner verfügt über langjährige Erfahrung in der praktischen Umsetzung kooperativer Bauprojekte ab SIA-Phase 5 – mit hoher Mitarbeitermotivation, Verlässlichkeit und Kundenzufriedenheit. Project Allianz Solution und das Switzerland Innovation IPD Lab haben IPD bereits theoretisch und methodisch für die frühen Projektphasen (1–4) untersucht und erste Modelle sowie Tools entwickelt.

Was nun fehlt, ist die integrierte Anwendung über alle SIA-Phasen hinweg – dieses Gesamtmodell wollen wir in einem realen Pilotprojekt erproben und systematisch im geplanten Handbuch dokumentieren.

7. Wer gehört zu Ihrem Team und welche Fachkenntnisse bringen Sie ein?

waldner partner bringt praxiserprobtes Know-how zu IPD, Netzwerken, Motivation und Selbstorganisation ein.

Project Allianz Solution ist spezialisiert auf die Einführung und Anwendung von IPD und Mehrparteienmodellen.

Switzerland Innovation IPD Lab ergänzt die Gruppe mit methodischer Tiefe und Transferkompetenz aus früheren IPD-Studien. Gemeinsam bilden wir ein interdisziplinäres Team mit starkem Praxisfokus und fundierter Forschung.

(potenziell ) FHNW begleitet das Projekt wissenschaftlich und bringt Fachwissen zu Re-Use und zirkulären Bauprozessen ein.

8. Wie wollen Sie die erforderlichen 10 % Drittmittel einwerben?

Die Drittmittel werden anteilig von der waldner partner Genossenschaft sowie weiteren Projektpartnern eingebracht. Die Eigenbeiträge zur Workshopreihe sowie laufende Gespräche mit Umsetzungspartnern sichern die erforderliche Kofinanzierung ab.

Klassische Bauprozesse stehen einer zirkulären und kooperativen Baukultur im Weg. Unser Projekt entwickelt ein praxistaugliches Modell für Re-Use-Projekte auf Basis des innovativen Liefermodells IPD (Integrated Project Delivery). In einer vierteiligen Workshopreihe mit Bauherren, Planenden und Fachleuten erarbeiten wir ein IPD-Manual für zirkuläres Bauen. Ziel ist es, konkrete Entscheidungsgrundlagen, rechtliche Klarheit und technische Umsetzungswege für ressourcenschonende, wirtschaftlich tragfähige Bauprojekte aufzuzeigen – und damit die Grundlage für zukunftsfähiges Bauen zu legen.