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«NTZ-Prozess: Nachhaltig. Transparent. Zweistufig.» - Vergabe im zirkulären IPD-Modell von Bauprojekten

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Kurze Einführung in die Idee

«NTZ-Prozess: Nachhaltig. Transparent. Zweistufig» ist ein innovatives Konzept zur Weiterentwicklung klassischer Submission- und Vergabeprozesse im Rahmen des IPD-Modells. Im Zentrum steht die Entwicklung eines zweistufigen Verfahrens zum Angebotsvergleich, das Nachhaltigkeitskriterien systematisch in IPD-Projekte integriert- mit dem Ziel, ökologische Baupraktiken zu fördern und die partnerschaftliche Entwicklung nachhaltiger Lösungen bei kleinen und mittleren Bauprojekten zu stärken.

Welche Herausforderungen der zirkulären Bauwirtschaft adressiert deine Idee?

Aktuelle Submissionsverfahren fokussieren primär auf den Preis – während Nachhaltigkeitsziele oft nur oberflächlich integriert werden. Dadurch entstehen Hürden für kreislauffähige Planungsprozesse, ineffiziente Ressourcennutzung und eine Auswahlpraxis, die nicht auf langfristige Umweltwirkung ausgerichtet ist. Anstelle eines ganzheitlichen Blicks auf den Projekterfolg dominiert kurzfristiges Kostendenken – ein zentrales Hindernis für eine nachhaltige Baukultur.

Was ist deine Vision zur Lösung dieser Herausforderung? Warum ist dein Ansatz innovativ? Wer profitiert von deiner Lösung?

Unsere Vision ist ein faires und transparentes zweistufiges Vergabeverfahren, das Nachhaltigkeit und Zirkularität im Sinne eines «Best for Project»-Ansatzes strukturell verankert. In der ersten Phase erfolgt eine qualitätsbasierte Vorauswahl auf Grundlage funktionaler und ökologischer Kriterien. In der zweiten Phase werden die konkreten Angebote nicht nur bewertet, sondern gemeinsam weiterentwickelt.

Der innovative Kern unseres Ansatzes liegt darin, dass zirkuläre Anforderungen von Beginn an in den Auswahlprozess integriert werden – nicht erst im Nachgang. Dieser strukturierte Prozess stärkt die Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaften und Projektbeteiligten und unterstützt aktiv das Erreichen gemeinsamer Nachhaltigkeitsziele.

Von dieser Lösung profitieren insbesondere private Bauherrschaften mit hohen ökologischen Ansprüchen sowie Planungsteams, die transparente Abläufe und klare Entscheidungskriterien schätzen. Gleichzeitig leistet das Verfahren einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz – durch Fokus auf Wiederverwendbarkeit, effiziente Nutzung und partnerschaftliches Arbeiten.

Wie könnte deine Idee langfristig positive Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft oder Wirtschaft haben?

(z.B. Kreislauffähigkeit, Abfallvermeidung, Gesundheitsförderung)

Das Verfahren stärkt die Auswahl von Projektteams, die nachhaltige und kreislauffähige Lösungen planen und umsetzen. Dadurch werden nicht nur Emissionen, Abfallmengen und der Ressourcenverbrauch deutlich reduziert, sondern auch Innovationen im Bereich zirkuläres Bauen gefördert. Die Bauherrschaft wird als aktive Mitgestalterin in den Prozess eingebunden, was Verantwortung, Identifikation und Vertrauen innerhalb des Teams stärkt. Langfristig führt dies zu robusteren Projektergebnissen, höherer Qualität und wirtschaftlicher Stabilität.

Welche Annahmen oder Konzepte möchtest du testen? Was planst du während des Booster-Programms, und welches Ergebnis strebst du an?

Wir entwickeln ein neues Prozesskonzept, das einen zweistufigen Offertenvergleich mit klar definierten Nachhaltigkeitskriterien in das Submissionsverfahren integriert – und möchten dieses direkt in einem realen Bauprojekt erproben. Ziel ist es, zu zeigen, dass ein solcher Ansatz auch bei kleinen bis mittleren Bauvorhaben erfolgreich umsetzbar ist, insbesondere im Rahmen eines zirkulären IPD-Modells.

Im Rahmen des Booster-Programms planen wir, das Verfahren anhand eines konkreten Pilotprojekts zu testen: dem Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage im Kanton Aargau, mit geschätzten Baukosten von rund 4 Millionen Franken.

Dieses Bauvorhaben bietet die ideale Gelegenheit, die praktische Umsetzung eines zirkulären Vergabeprozesses zu erproben und dessen Potenzial für mehr Nachhaltigkeit, systemische Qualität und innovative Formen der Zusammenarbeit zu validieren.

Unser Ziel ist die Entwicklung eines praxistauglichen, skalierbaren Modells für zirkuläre Submissionsprozesse und integrale Planung – speziell ausgerichtet auf Bauprojekte im kleinen und mittleren Massstab.

Wurde deine Idee bereits getestet? Falls ja, welche Ergebnisse gab es? Was muss noch geprüft werden?

Die Idee wurde in Workshops mit akademischen Partnern und Praxisakteuren diskutiert. Das Interesse ist gross, insbesondere bei Bauherrschaften mit Nachhaltigkeitsambitionen. Ein formaler Test im Rahmen eines realen Projekts steht jedoch noch aus. Geprüft werden müssen die Integration der Kriterien in bestehende Verfahren sowie rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen.

Wer ist in deinem Team, und welche Expertise bringen die Mitglieder mit?

Unser Projektteam besteht aus einem jungen, interdisziplinären Netzwerk aus Planung, Architektur und Forschung.

Das neu gegründete Bauingenieurbüro Näxte GmbH mit drei jungen Bauingenieuren bringt frische Perspektiven im Bauwesen sowie fundierte Erfahrung in der Projektplanung und -leitung mit. Ergänzt wird das Team durch Jasmina Kestic, Architektin mit Expertise im Bereich nachhaltiges Bauen und zirkuläre Baukonzepte.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), vertreten durch das Institut Digitales Bauen, bringt tiefgehendes Fachwissen in den Bereichen digitale Bauprozesse und IPD-Modelle ein.

Gemeinsam vereinen wir praxisorientiertes Know-how, wissenschaftliche Tiefe und ein starkes Engagement für zirkuläres Planen und Bauen.

Wie planst du, die erforderlichen Drittmittel (10 % der Gesamtfördersumme) aufzubringen?

Die Drittmittel (10%) werden durch Eigenleistungen des Projektteams sowie durch die Mitwirkung eines privaten Bauherrn gedeckt, der das Konzept im Rahmen eines konkreten Bauvorhabens testen möchte.

Dabei handelt es sich um ein Wohnbauprojekt im Kanton Aargau mit einer Kostenschätzung von rund 4 Millionen Franken. Geplant ist ein kleines Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen und einer Tiefgarage mit mehreren Stellplätzen.

Dieses Projekt dient als Pilot für die Anwendung des zweistufigen Offertenvergleichs im zirkulären IPD-Modell.

Zusätzlich prüfen wir die Einbindung von Fördermitteln und projektbezogenen Hochschulinitiativen.

«NTZ-Prozess: Nachhaltig. Transparent. Zweistufig» ist ein innovatives Konzept zur Weiterentwicklung klassischer Submission- und Vergabeprozesse im Rahmen des IPD-Modells. Im Zentrum steht die Entwicklung eines zweistufigen Verfahrens zum Angebotsvergleich, das Nachhaltigkeitskriterien systematisch in IPD-Projekte integriert- mit dem Ziel, ökologische Baupraktiken zu fördern und die partnerschaftliche Entwicklung nachhaltiger Lösungen bei kleinen und mittleren Bauprojekten zu stärken.