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Graue Treibhausgasemissionen für Dummies

Project Idea Metadata

Project Idea Description

1. Kurze Einführung in die Idee

Challenge: Der KPI «Graue Treibhausgasemissionen» ist in der Bauwirtschaft noch zu wenig etabliert. Zudem ist die Transparenz und Vergleichbarkeit der zugrunde liegenden Datenbanken nicht immer gegeben.

Lösung: Entwicklung eines leicht verständlichen Merkblatts «Graue Treibhausgasemissionen für Dummies», ergänzt mit einem Vergleich der Methodik “Schweiz” zur EU-Normung.

Ausblick: Das Merkblatt soll durch eine konkrete Empfehlung zur methodischen Weiterentwicklung und zur Verbesserung der Datengrundlagen ergänzt werden, um die Qualität und Vergleichbarkeit des KPIs langfristig zu stärken.

2. Welche Herausforderung in der zirkulären Bauwirtschaft adressiert deine Idee? (max. 50 Wörter)

Die Kreislaufwirtschaft ist ein Lösungsansatz zur Erreichung von Klimazielen. Entsprechend ist der KPI «graue Treibhausgasemissionen» eine relevante Messgrösse zur Quantifizierung der Klimawirkung von Bauprojekten. Das Verständnis bezüglich graue THGE in der Baubranche ist jedoch tief. Die Idee schafft ein niederschwelliges Grundverständnis und fördert damit die Anwendung und Akzeptanz dieses zentralen Indikators in der zirkulären Bauwirtschaft.

3. Was ist deine Vision zur Lösung dieser Herausforderung? Warum ist dein Ansatz innovativ? Wer profitiert von deiner Lösung? (max. 200 Wörter)

Ziel ist die Erstellung eines einfach verständlichen Merkblatts inklusive eines exemplarischen «Dummie-Projekts» (konkretes Anwendungsbeispiel), das den Umgang mit «grauen Treibhausgasemissionen» praxisnah erläutert. Die in der Schweiz geltenden Normen, Standards und Datenbanken werden dabei berücksichtigt und erklärt – mit einem besonderen Fokus auf Transparenz,Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit.

Der Vergleich mit der EU-Methodik macht Unterschiede deutlich und bildet die Grundlage für eine Empfehlung zur Weiterentwicklung des KPIs in der Schweiz. Dabei sollen insbesondere methodische Klarheit und eine koordinierte Datenbasis gefördert werden.

Von der Lösung profitieren Planende, Bauherren, Hersteller und Entscheidungsträger – kurz: die gesamte Bauwirtschaft. Ein einheitliches Verständnis erleichtert die Anwendung des KPIs in der Praxis und erhöht die Klimarelevanz von Entscheidungen.

Der innovative Ansatz liegt in der Kombination aus einfacher Vermittlung eines komplexen Themas, einem konkreten Anwendungsbeispiel und der partizipativen Weiterentwicklung mit Stakeholdern. So entsteht ein realitätsnahes, breit abgestütztes Fundament für den nachhaltigen Umgang mit grauen Emissionen.

4. Wie könnte deine Idee langfristig positive Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft oder Wirtschaft haben? (z. B. Kreislauffähigkeit, Abfallvermeidung, Gesundheitsförderung) (max. 100 Wörter)

Durch ein besseres Verständnis der grauen Treibhausgasemissionen kann deren Einfluss auf das Klima künftig frühzeitig in Bauprojekten berücksichtigt werden. Der KPI wird so zur zentralen Entscheidungsgrundlage. Mit dem SIA-Absenkpfad 390/1 ist eine Reduktionsrichtung zwar definiert, doch deren Umsetzung gelingt nur, wenn alle Akteure die Messgrösse verstehen, akzeptieren und aktiv anwenden. Das Projekt legt hierfür die Basis.

5. Welche Annahmen oder Konzepte möchtest du testen? Was planst du während des Booster-Programms, und welches Ergebnis strebst du an? (max. 200 Wörter)

Zunächst wird die aktuelle Anwendungspraxis in der Schweiz dokumentiert und anhand eines Beispielprojekts veranschaulicht. Diese Praxis wird mit derjenigen in der EU verglichen – insbesondere im Hinblick auf Methodik und Datenquellen. Ziel ist die Entwicklung eines verständlichen Merkblatts «Graue Treibhausgasemissionen für Dummies».

Im weiteren Verlauf sind 1–2 Roundtables mit Schlüsselakteuren vorgesehen, u.a. Minergie, SNBS, Ecobau, KBOB sowie dem Bundesamt für Energie. Ziel dieser Gespräche ist es, das Merkblatt zu diskutieren, Rückmeldungen aufzunehmen und gemeinsame Empfehlungen zu formulieren.

Das angestrebte Ergebnis ist eine konsolidierte Empfehlung für die Weiterentwicklung einer koordinierten und transparenten Datenbasis für graue Emissionen in der Schweiz – abgestützt durch relevante Stakeholder.

6. Wurde deine Idee bereits getestet? Falls ja, welche Ergebnisse gab es? Was muss noch geprüft werden? (max. 100 Wörter)

Bisher ist dem Projektteam keine vergleichbare Initiative bekannt. Es besteht derzeit keine übergeordnete Verantwortlichkeit für die Koordination dieser Thematik in der Schweiz. Insbesondere Produzenten kritisieren die mangelnde Transparenz und Nachvollziehbarkeit der bestehenden KBOB-Datenbank. Aktuell wird daher in der Praxis häufig zweigleisig (Schweiz und EU) gefahren. Hier setzt das Projekt an, um einen konstruktiven Lösungsansatz zu liefern.

7. Wer ist in deinem Team, und welche Expertise bringen die Mitglieder mit? (max. 150 Wörter)

Der Switzerland Innovation Park Central bringt umfassende Kompetenz im Vernetzen von Akteuren sowie in der Entwicklung innovativer Formate ein – vertreten durch Philipp Cescato, verantwortlich für die Charta Kreislauforientiertes Bauen.

Die conspark GmbH wird durch Florian Robineck vertreten, der über fundierte Fachkenntnisse in der Ökobilanzierung von Bauprodukten und Gebäuden verfügt. Zudem bringt er ein breites Netzwerk aus der Bau- und Produktindustrie mit.

Das Team kombiniert methodische, fachliche und strategische Kompetenzen, um eine praxisnahe und breit akzeptierte Lösung zu entwickeln.

8. Wie planst du, die erforderlichen Drittmittel (10 % der Gesamtfördersumme) aufzubringen? (max. 100 Wörter)

Branchenverbände, die sich für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei Methodik und Datenbasis einsetzen, werden gezielt angesprochen. Diese Verbände haben ein starkes Interesse an der Weiterentwicklung des KPIs und könnten durch finanzielle Beteiligung einen Beitrag zur Realisierung leisten.

Challenge: Der KPI «Graue Treibhausgasemissionen» ist in der Bauwirtschaft noch zu wenig etabliert. Zudem ist die Transparenz und Vergleichbarkeit der zugrunde liegenden Datenbanken nicht immer gegeben.

Lösung: Entwicklung eines leicht verständlichen Merkblatts «Graue Treibhausgasemissionen für Dummies», ergänzt mit einem Vergleich der Methodik “Schweiz” zur EU-Normung.

Ausblick: Das Merkblatt soll durch eine konkrete Empfehlung zur methodischen Weiterentwicklung und zur Verbesserung der Datengrundlagen ergänzt werden, um die Qualität und Vergleichbarkeit des KPIs langfristig zu stärken.