Best Practice und Know-How Plattform
Project Idea Metadata
- Project Idea Name: Best Practice und Know-How Plattform
- Date: 4/9/2025 3:18:57 PM
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Project Idea Description
1. Kurze Einführung in die Idee
Challenge: Zirkuläres Bauen ist komplex und bislang nur vereinzelt sichtbar. Wissen und Best Practices sind schwer auffindbar und kaum systematisiert.
Lösung: Das Circular Building Lab solle eine digitale Plattform lancieren, die herausragende Projekte sichtbar macht und Wissen entlang des Frameworks der Charta Kreislauforientiertes Bauen zugänglich macht.
Ausblick: Die Plattform soll zur zentralen Wissens- und Austauschdrehscheibe im Bereich zirkuläres Bauen werden – mit inspirierenden Projekten, Tools und Community-Funktionen.
2. Welche Herausforderung in der zirkulären Bauwirtschaft adressiert deine Idee? (max. 50 Wörter)
Fehlende Sichtbarkeit von erfolgreichen Praxisbeispielen und ein Mangel an strukturiertem, niederschwellig zugänglichem Wissen verhindern die breite Umsetzung zirkulären Bauens in der Praxis.
3. Was ist deine Vision zur Lösung dieser Herausforderung? Warum ist dein Ansatz innovativ? Wer profitiert von deiner Lösung? (max. 200 Wörter)
Unsere Vision ist, zirkuläres Bauen als neuen Standard in der Bauwirtschaft zu etablieren. Das Circular Building Lab macht konkrete, bereits realisierte Projekte sichtbar und verbindet diese mit fundiertem Wissen. Grundlage ist das anerkannte Framework der Charta Kreislauforientiertes Bauen, das als Struktur und Orientierung dient. Die Plattform vermittelt nicht nur Information, sondern befähigt: Planer:innen, Bauherrschaften, öffentliche Hand und Produzenten erhalten Inspiration, Werkzeuge und methodische Ansätze für eigene Projekte.
Innovativ ist unser systemischer und zugleich nutzerzentrierter Ansatz: Wir zeigen nicht nur was möglich ist, sondern wie. Durch die Verbindung von Best Practices mit einem anwendbaren Wissensrahmen entsteht eine lebendige Plattform, die nicht nur informiert, sondern aktiviert. Nutzer:innen können gezielt nach Projektart, angeandte Massnahmen oder Planungsphasen suchen.
Von dieser Lösung profitieren alle Interessensgruppen entlang der Wertschöpfungskette eines Bauprojektes und letztlich die Gesellschaft als Ganzes.
4. Wie könnte deine Idee langfristig positive Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft oder Wirtschaft haben? (z. B. Kreislauffähigkeit, Abfallvermeidung, Gesundheitsförderung) (max. 100 Wörter)
Das Circular Building Lab fördert ressourcenschonendes Bauen durch Wissensvermittlung und Vorbilder. Es trägt zur Abfallvermeidung, CO₂-Reduktion und Kreislauffähigkeit bei und sensibilisiert für gesunde Materialien und langlebige Bauweisen. Indem es Akteur:innen befähigt, zirkuläre Prinzipien umzusetzen, stärkt es nachhaltige Wertschöpfung und gesellschaftliches Bewusstsein.
5. Welche Annahmen oder Konzepte möchtest du testen? Was planst du während des Booster-Programms, und welches Ergebnis strebst du an? (max. 200 Wörter)
Wir wollen testen, ob eine kuratierte Wissensplattform mit Best-Practice-Projekten, strukturiert durch das Charta-Framework, eine wirksame Orientierungshilfe für Akteur:innen der Baubranche darstellt. Unsere Hypothese: Durch eine gut gestaltete, interaktive Darstellung werden komplexe Inhalte verständlich und motivieren zum eigenen Handeln.
Im Booster-Programm entwickeln wir einen klickbaren Prototyp der Plattform mit ersten Projekten, Inhalten und einer funktionalen Struktur. In mehreren Feedback-Loops mit Fokusgruppen (z. B. Architekt:innen, Bauämter, Hochschulen) prüfen wir Relevanz, Verständlichkeit und Nutzungsfreundlichkeit.
Ziel ist ein validiertes Plattformkonzept, das aufzeigt, welche Inhalte, Formate und Funktionen den größten Mehrwert bieten.
6. Wurde deine Idee bereits getestet? Falls ja, welche Ergebnisse gab es? Was muss noch geprüft werden? (max. 100 Wörter)
In Erstgesprächen wurde ein erstes Mapping von Best-Practice-Projekten positiv aufgenommen. Rückmeldungen bestätigen den Bedarf an strukturiertem, praxisnahem Wissen. Die Plattform selbst wurde jedoch noch nicht getestet. In der nächsten Phase prüfen wir, wie Inhalte und Framework digital wirksam und nutzerfreundlich umgesetzt werden können.
7. Wer ist in deinem Team, und welche Expertise bringen die Mitglieder mit? (max. 150 Wörter)
Unser Kernteam vereint Expertise in zirkulärem Bauen, Wissensvermittlung und digitalen Plattformlösungen. Adrian Backofen seitens bbv Software Services verantwortet die benutzerfreundliche Gestaltung und Strukturierung der Inhalte. Philipp Cescato seitens Switzerland Innovation Park – Charta & Lab Manager – bringt den Praxisbezug ein. Julia Karban ist Community-Managerin und stellt die Benutzerfreundlichkeit sicher.
Das Plattform basiert auf Jointcreat, womit eine organisationübergreifende Wissenseinbindung ermöglicht wird. So entsteht eine maximal vernetze Community.
Im Falle eines Zuschlages sollen weitere Stakeholder aus Forschung, Bildung und Bauwirtschaft in das Projekt eingebunden werden. Dieses interdisziplinäre Setup ermöglicht einen Brückenschlag zwischen Theorie, Praxis und Nutzerbedürfnissen.
8. Wie planst du, die erforderlichen Drittmittel (10 % der Gesamtfördersumme) aufzubringen? (max. 100 Wörter)
Die Drittmittel werden durch Eigenmittel der Projektpartner und gezielte Ansprache von Stiftungen und Unternehmen aufgebracht.
Challenge: Zirkuläres Bauen ist komplex und bislang nur vereinzelt sichtbar. Wissen und Best Practices sind schwer auffindbar und kaum systematisiert.
Lösung: Das Circular Building Lab solle eine digitale Plattform lancieren, die herausragende Projekte sichtbar macht und Wissen entlang des Frameworks der Charta Kreislauforientiertes Bauen zugänglich macht.
Ausblick: Die Plattform soll zur zentralen Wissens- und Austauschdrehscheibe im Bereich zirkuläres Bauen werden – mit inspirierenden Projekten, Tools und Community-Funktionen.