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WALK & TALK - Soziale Innovation im Gehen

Project Idea Metadata

Project Idea Description

WALK & TALK - Ortsspezifische Audiowalks für eine klimagerechte, lebenswerte Stadtkultur

 

Projektidee

WALK & TALK ist ein Podcast-Format, das Gespräch, Bewegung und öffentlicher Raum zu einem immersiven Bildungserlebnis verbindet. Die Episoden werden während eines Spaziergangs mit Expert:innen vor Ort aufgenommen und widmen sich dem zukunftsfähigen urbanen Zusammenleben. Die Themen – wie Sharing, nachhaltige Mobilität, soziale Innovation, Suffisenz oder ökologische Stadtentwicklung – werden dort besprochen, wo sie sichtbar und spürbar sind. Die Hörer:innen sind eingeladen, diese Spaziergänge selbst nachzugehen und so Wissen sinnlich, körperlich und gemeinsam zu erfahren.

Die Episoden sind auf rund 15 Minuten angelegt – in Anlehnung an das Leitbild der 15-Minuten-Stadt. Die Nutzer:innen entdecken, wie das tägliche Leben im eigenen Quartier oder in einem vergleichbaren Raum nachhaltiger, vielfältiger und lebenswerter gestaltet werden kann. Der Podcast schafft emotionale Nähe zu Quartieren, ermöglicht Mikro-Erkundungen und macht Orte über ihre Stimmen und Geschichten begehbar. So wird die Idee der Stadt der kurzen Wege konkret erfahrbar und inspirierend vermittelt. Gleichzeitig versteht WALK & TALK das Teilen von Wissen als zentrale Ressource und macht kollektive Nutzung sicht- und hörbar.

 

Innovation und Wirkung

WALK & TALK fördert klimagerechtes Denken über narrative Stadtvermittlungsformate. Er bringt Menschen zusammen, vernetzt lokale Akteur:innen, erzeugt Aufmerksamkeit für transformative Projekte, stärkt das Bewusstsein für urbane Lebensqualität und schafft ein wachsendes Archiv für nachhaltige Stadtkultur. Durch kollektive Walks, Mapping-Formate, Community-Einbindung und lokale Partnerhubs entsteht ein skalierbares, partizipatives Bildungs- und Beteiligungstool für die urbane Gesellschaft von morgen.

 

Wirkungsebenen

Wissenstransfer: lokal verankert und emotional vermittelt

Wahrnehmung & Körper: Gehen als sinnliche Aneignung von Raum

Community: kollektives Erleben fördert sozialen Austausch

Reflexion: Entschleunigung schafft Raum für Fragen, statt nur Antworten

Forschung & Archiv: Mapping von Themen, Orten und Stimmen

 

Nächste Schritte innerhalb des Boosters mit FUS

Für den FUS-Booster planen wir eine Pilot-Reihe mit prototypischen Audiowalks in Zusammenarbeit mit dem lokalen Hub Labör in Oerlikon-Zürich. Ziel ist es, durch Nutzerstudien und partizipative Entwicklung das Format zu schärfen, Multiplikator:innen einzubinden, und ein skalierbares Modell für weitere Städte zu entwerfen.

 

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Antworten FUS Template / Fragen:

 

1 - Welches grundlegende Problem adressiert das Projekt?​ Welche systemischen Problemhypothesen sind Ausgangspunkt für unseren Mainstreaming-Ansatz?

 

W&T adressiert die Entfremdung zwischen Stadtbewohner:innen und ihrem urbanen Lebensraum – auf physischer, sozialer und kognitiver Ebene. Trotz wachsender Dringlichkeit im Bereich klimagerechter Transformation bleibt vielen Menschen der konkrete Bezug zu nachhaltiger Mobilität, Sharing-Praktiken und lokaler Lebensqualität abstrakt. Urbane Räume werden oft nicht als gestalt- oder veränderbar erlebt, soziale Innovationen nicht als zugänglich oder alltagsnah empfunden.

 

Systemische Problemhypothesen (als Ausgangspunkt für den Mainstreaming-Ansatz):

1. Wissenstransfer ist zu abstrakt und top-down:

Nachhaltige Praktiken (Sharing, kurze Wege etc.) scheitern oft nicht an technischen Möglichkeiten, sondern an mangelndem emotionalem Zugang, fehlender Identifikation und unzureichender Kommunikation. Das „Wie“ und „Warum“ bleibt im Alltag vieler Menschen unsichtbar.

2. Stadt wird primär funktional, nicht sinnlich oder gemeinschaftlich erlebt:

Urbane Räume dienen der Fortbewegung oder Versorgung, aber nicht der Reflexion, Begegnung oder Aneignung. Dadurch geht das Potenzial für soziale Innovationen verloren, die auf lokaler Verbundenheit und geteiltem Erleben beruhen.

3. Narrative über nachhaltige Transformation erreichen die Mitte der Gesellschaft nicht:

Die Debatten bleiben oft akademisch, technokratisch oder aktivistisch geprägt. Es fehlt an Formaten, die Themen wie Sharing oder die Stadt der kurzen Wege emotional, zugänglich und erfahrbar machen – ohne zu simplifizieren.

4. Partizipation ist häufig punktuell statt prozesshaft gedacht:

Zivilgesellschaft wird zwar angesprochen, aber selten aktiv in die Wissensproduktion eingebunden. Viele Innovationen entstehen ohne echte Mitgestaltung durch lokale Communities – was deren Akzeptanz und Relevanz mindert.

W&T übersetzt komplexe Zukunftsfragen in erfahrbare, ortsbasierte Dialoge. Es verbindet Wissen mit Wahrnehmung, Bewegung mit Begegnung, Forschung mit Alltag. Dadurch entstehen neue Möglichkeitsräume für kollektive Aneignung und Verbreitung von nachhaltigem Verhalten – nicht als Anweisung, sondern als Erlebnis.

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2 - Welche Gewohnheiten möchtet Ihr durch welchen Ansatz wie verändern oder mainstreamen?

 

W&T zielt darauf ab, alltägliche urbane Routinen zu hinterfragen und durch neue, sinnstiftende Praktiken zu ersetzen. Im Zentrum stehen drei Gewohnheiten, die das Projekt über sein Format – ortsbasierte, dialogische Audiowalks – transformieren will:

1. Vom passiven Konsum zum aktiven Mitgehen und Mitdenken

Gewohnheit: Informationen und Wissen werden meist im Sitzen konsumiert – losgelöst von Raum, Körper und Kontext. Ansatz: Durch den Walk wird das Zuhören zur körperlichen, räumlichen und sozialen Praxis. Lernen geschieht im Gehen, im konkreten Umfeld – mit dem eigenen Körper und den Sinnen. Ziel: Bildung und Reflexion werden mobil, verankert und gemeinschaftlich – statt abstrakt und isoliert.

2. Vom Besitzdenken zum geteilten Erleben und Wissen

Gewohnheit: Teilen wird oft auf materielle Ressourcen (z. B. Autos, Wohnungen) reduziert – selten als kulturelle oder soziale Praxis verstanden. Ansatz: W&T zeigt Sharing als aktiven Akt des Zuhörens, des Perspektivwechsels und des gemeinschaftlichen Wissensaustauschs. Die Podcasts selbst sind geteilte „Bildungsräume“, offen zugänglich, lokal verankert und kollektiv nutzbar. Ziel: Teilen wird als soziale, sinnstiftende Handlung erfahrbar gemacht – nicht nur als ökonomische Strategie.

3. Vom schnellen Durchqueren zur achtsamen Raumerfahrung

Gewohnheit: Stadt wird oft als Transitraum wahrgenommen – nicht als Lebensraum, nicht als Ort des Dialogs. Ansatz: Durch das bewusste Begehen und Besprechen spezifischer Quartiere und Räume rückt das Projekt Nähe, Kontext und Identifikation in den Vordergrund. Ziel: Menschen erleben ihre Stadt als begehbar, teilbar, veränderbar – das stärkt die Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung.

 

Mainstreaming-Strategie:

Das Projekt nutzt ein niedrigschwelliges, skalierbares Format (Podcast + Gehen), das sich leicht in Alltagsroutinen integrieren lässt. Über partizipative Formate (Gruppenwalks, Community-Hubs, lokale Co-Kuration) wird die Verbreitung nicht nur technisch, sondern sozial verankert. So wird aus individuellem Erleben kollektive Praxis.

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3 - Wer wird vom Mainstreamen profitieren und wie?

 

Das Projekt W&T zielt darauf ab, neue Routinen des urbanen Zusammenlebens zu fördern – lokal verankert, zugänglich und gemeinschaftsstiftend. Vom Mainstreaming dieses Formats profitieren mehrere Gruppen auf ganz unterschiedliche Weise:

1. Stadtbewohner:innen und urbane Communities

Profit: erhalten neue Möglichkeiten, ihre Umgebung bewusst und reflektiert wahrzunehmen. / erleben Stadt nicht mehr nur funktional, sondern als lebendigen Erfahrungs-, Bildungs- und Begegnungsraum. / stärken durch gemeinsame Walks soziale Bindungen und lokale Identifikation.

Wie: Durch niederschwellige, kollektive Audiowalks und partizipative Formate wird Bildung zur Alltagspraxis – mit dem Körper, im eigenen Quartier, gemeinsam mit anderen.

2. Zivilgesellschaft und Initiativen

Profit: können ihre Perspektiven, Themen und Stimmen hörbar machen / erhalten Sichtbarkeit im lokalen Diskurs zu Zukunftsfragen (Mobilität, Sharing, Nachhaltigkeit) / profitieren von einem Format, das niedrigschwellig Partizipation und Sichtbarkeit ermöglicht.

Wie: Durch lokale Hubs, Co-Kreation der Inhalte und Community-Einbindung entsteht ein lebendiges Netzwerk aus Praxiswissen, sozialer Innovation und Engagement.

3. Bildungsinstitutionen & Kulturakteure

Profit: können neue Wege der ortsbasierten, erfahrungsorientierten Vermittlung erschliessen / nutzen das Format für transdisziplinäre Bildung, Forschung und kreative Kollaborationen.

Wie: W&T verbindet kulturelle Bildung, Umweltbewusstsein und soziale Innovation in einem agilen, übertragbaren Modell – anschlussfähig für Hochschulen, Museen, Stadtlabore u. a.

4. Stadtplanung & Politik

Profit: erhalten qualitative Einblicke in lokale Bedürfnisse, Erfahrungen und Lebensrealitäten / erkennen, wie Raumerfahrung, Mobilität und Bildung verknüpft werden können / können das Format als partizipative Strategie zur Aktivierung und Beteiligung nutzen.

Wie: Das Projekt macht implizites Wissen hör- und sichtbarer – und unterstützt durch Mapping und Archivierung langfristige Prozesse der Stadtentwicklung und Transformation.

 

Fazit:

W&T ist mehr als ein Podcast: Es ist eine Methode zur Demokratisierung von Wissen, ein soziales Ritual, eine Einladung zur bewussten Koexistenz im Stadtraum. Vom Mainstreaming profitieren alle, die an einer zukunftsfähigen, lebenswerten Stadtgesellschaft mitwirken – durch geteilte Erfahrungen, geteiltes Wissen und geteilte Verantwortung.

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4 - Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?

 

Projektleitung:             Verein ILEA – Johannes M. Hedinger

Umsetzungspartner:     Verein Labör – Mona Neubauer

Forschungspartner:      Centre for Development and Environment, Universität Bern - Stefanie Moser

 

Mitarbeit Konzept (inkl. Qualifikationen, Affiliation)

Johannes Hedinger         Kulturmanager, Kurator, Geschäftsführer ILEA, Dozent ZHdK

Mona Neubauer              Neurobiologin, Designerin, Co-Geschäftsführerin Labör, Dozentin ZHdK

Stefanie Moser                Head of Impact Area, CDE, Universität Bern, Forschungspartner FUS

Eric Facon                       Journalist, Host, Podcast (Kulturstammtisch u.a.), Storytelling, Faze

Fabian Gutscher             Audiowalk Experte, Audio recording, ETH/ZHdK

Claudio Bucher               Storytelling, Creative Economies, ZCCE, ZHdK, Elephant Stories

Annemarie Bucher         Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, ETH, FOA FLUX, Board ILEA

Marie-Anne Lerjen         Spaziergangskünstlerin, Lerjentours, Agentur für Gehkultur, ETH

Bettina Wodianka           Bildung, Intermediale Ästhetik, Kulturkonzepte

Guy Thomas                  Info + Knowledge Management, Memoriav

Sara Rutz                       Gamification, Hackathon, ZHAW,

Irini Karavouzis              Theaterpädagogik, Dramaturgie, ZHdK

 

Partner

ILEA                              Institute for Land and Environmental Art, Zürich

Labör                            Experimentierraum für Zirkularität, Kultur und Gemeinschaft, Oerlikon

CDE, Universität Bern  Centre for Development and Environment - Forschungspartner

Faze                             Podcast Productions (u.a. Kulturstammtisch)

ZHdK                            DKV Departement für Kulturanalyse und Vermittlung und DDE Dept. Design

SongMapp                    Map-Plattform, App

Stiftung Mercator         Kick Off-Workshop Walk & Talk

Burckhardt Stiftung       Stiftung Lucius und Annemarie Burckhardt (Partner ILEA)

Stadt Zürich                  Sozialdepartement (Partner Labör)

 

Netzwerk / Anknüpfpunkte für die Zukunft                             

Quartierverein Oerlikon (Ortsspezifisches Wissen, Zugang zu diverser Community)

GZ Oerlikon                  (Ortsspezifisches Wissen, Zugang zu diverser Community)

Quartierprojekte ZH      (partizipative Prozesse, soziokulturelle Quartierarbeit (Sara Huber))

HKK                               Haus für Kreislaufwirtschaft Zürich (Austausch, Lokalpartner Oerlikon)

Empathie Zürich           (Achtsamkeit, Verbundenheit mit der Umwelt)

Elephant Stories           (Storytelling, Podcasts (Claudio Bucher))

Podcast Lab                  (Podcast Produktion, u.a. Klima-Podcast (Christoph Keller))

Swiss Game Hub          (Gamification (Sebastian Tobler, Philomena Schwab))

Wildspots                     (Fachwissen zu Siedlungsökologie, Flurina Gradin)

Terrain Gurzelen           (potentieller Local Hub Biel, für Phase 2)

Haus der Bewegungen  (potentieller Local Hub Bern, für Phase 2)

Studio Dreispitz             (potentieller Local Hub Basel, für Phase 2)

 

Advisory / Sounding Board

Basil Rogger                   Dozent ZHdK, Kulturunternehmer, Board ILEA

Violeta Burckhardt         Landschaftsarchitektin/Stadtdesignerin, Studio Erde, ETH, AD ILEA

Martina Huber                Kuratorin, Leiterin AIA Awareness in Art

Bron/Weidmann            Kunstschaffende, Projekt Walking Dialogue

Meier/Franz                    Künstlerduo, soziokulturelle Stadtsoziologie-Projekte

Ishita Chakraborty          Künstlerin, Audio Walks

Maurus Achermann       Community Lead, Beratung open source knowledge, Wikimedia

Dominik Landwehr         Medienwissenschaftler, Digital Brainstorming, Oral History ILEA

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5 - Wurde die Idee bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?

 

10.5.25: Kick Off-Workshop mit verschiedenen Stakeholdern im Cabaret Voltaire (Schärfung von Vision und Methode, Mini-Wirkungsstudie, erste Test mit Audio-Technik), mehrere Expertinnentreffen mit künftigem Sounding board.

Folgende nächste Schritte möchten wir im Rahmen des Boosters angehen:

  1. Needs Assessment & Umfeldanalyse (Research)
  2. Micro-Pilot: 3 Walks mit unterschiedlichen Ansätzen (Prototyping)
  3. Walk & Reflect – moderierte Testformate mit Community-Einbindung
  4. Wirkungsvorstudie / Impact Canvas

Testlauf, Prototyp und Research liefern Erkenntnisse, um das Projekt strategisch weiterzuentwickeln:

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6 - Woran möchtet ihr während des Boosters arbeiten?

 

Ziel wird sein, die Umsetzbarkeit, Relevanz und Skalierbarkeit des Formats durch einen ersten Testlauf (Prototyp), partizipative Prozesse und strategische Grundlagen zu überprüfen und ein Team aufzubauen:

1. Prototyp & User Testing

Durchführung von 3 exemplarischen Walks (Routen) mit ev. unterschiedlichen Hosts und Ansätzen

2. Public Event & Community Building

Sichtbarkeit & Validierung. Austausch mit lokaler Community & Partner:innen.

3. Machbarkeitsanalyse & Trägerschaft

Klärung der langfristigen Durchführbarkeit und organisatorischen Form

4. Strategische Reflexion und Dokumentation

Erkenntnisse sichern, Wirkung evaluieren, Weiterentwicklung fundieren

 

Aufbau Team (Rollen + Aufgaben)

Projektleitung                                          Gesamtkoordination, Budget, Kommunikation

Redaktion / Hosts / Kuration                    Inhaltliche Gestaltung der Walks + Themen

Tech-Partner:in                                       Setup einfache Audio- oder Web-Lösung

Community-Kurator:in                             Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit

Urbanismus- oder Forschungspartner:in Evaluation, Stakeholder-Dialog

Expert:in Trägerschaft / Finanzierung      Input zu Modellen, Skalierung

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7 - Was erhofft ihr, werdet ihr am Ende des Boosters konkret erreicht haben?

 

Erwartete Ergebnisse nach 6 Monaten:

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8 - Was erhofft ihr Euch von dem Booster?

 

Der Booster ist nicht nur ein Möglichkeitsraum für Prototyping, sondern auch ein strategisches Sprungbrett. Wir formulieren unsere Wünsche und Ziele auch über den Booster hinaus, die bereits innerhalb des Boosters angestossen, getestet oder vorbereitet werden können:

1. Zukünftige Partnerschaften

Wunsch: nachhaltige Wirkung, Reichweite & Verstetigung

Dazu braucht es Partner aus diesen Bereichen:

2. Zukünftige Finanzierung

Wunsch: solide & diverse Finanzierung ab Staffel 1

Dazu können während des Boosters Gespräche initiiert oder Anträge vorbereitet werden:

3. Zukünftige Wirkung und Verstetigung

Wunsch: Mainstreaming von Walk & Talk

Fazit: Booster als Katalysator Der Innovation Booster soll genutzt werden, um:

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9 - Wen braucht ihr als Expert:in, um die Idee weiter voranzutreiben?

 

1. Konzeption & Formatentwicklung

2. Stadt & Gesellschaft

3. Strategie & Skalierung

BONUS: Sounding Board, das den Prototyp begleitet, testet, Inputs gibt – z. B.:

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10 - Wie viel Budget fordert ihr von uns für was?

 

A. Budgetverteilung der CHF 19'000 (frei einsetzbar)

Budgetposten                              Betrag (in CHF)   

Projektleitung & Koordination                      4000  

Programm/Redaktion/Kuration                    2000  

Honorare für Hosts/Expert:innen                3000    

Technische Entwicklung & Setup (Prototyp) 2500    

Community Activation & Öffentliches Event  2500  

Dokumentation & Auswertung                     1500    

Business Model & Trägerschaftsentwicklung 2000    

Unvorhergesehenes / Reserve                     1500   

Total                                                        19‘000

 

B. Verwendung der CHF 3'500 Coaching-Gutscheine

Expert:innenbereich                     Betrag (in CHF)    

FUS-intern (Pflichtanteil)                              1500    

Evaluation & Wirkungsmodell                         800    

Business & Finance (Social Entrepreneurship) 700    

Urbane Transformation / Soziale Innovation   500    

Total                                                          3‘500

 

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Bestätigung Forschungspartnerschaft 

Stephanie Moser 

Centre for Development and Environment (CDE), 

Universität Bern

 

Dr. Stephanie Moser leitet am Centre for Development and Environment CDE der Universität Bern den Bereich “Just Economies and Human Well-being”. Sie unterstützt das geplante Projekt einerseits mit wissenschaftlichen Grundlagen aus den Bereichen Sozial- und Umweltpsychologie über Entstehung und Wirkung der Verbundenheit mit Orten, sowie kollektiver Zugehörigkeits und Handlungsprozessen in (Wissens)commons. Andererseits ist geplant, die partizipative Entstehung des Walks aus wissenschaftlicher Sicht zu dokumentieren, und verschiedene individuelle und gesellschaftliche Wirkungen des Walks mittels Interviews und Befragungen der Beteiligten und Teilnehmenden zu evaluieren. Nicht zuletzt sollen Studierende des Studiengangs Nachhaltigkeitstransformationen mittels studentischer Arbeiten in das Projekt eingebunden werden.

 

University of Bern

Centre for Development and Environment (CDE)

Stephanie Moser

Member of the Executive Committee

Head of Just Economies and Human Well-Being Impact Area 

Mittelstrasse 43

CH-3012 Bern

++41 (0)31 684 37 65 (direct)

++41 (0)31 684 88 22 (Secretariat)

http//www.cde.unibe.ch

stephanie.moser@unibe.ch

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siehe auch ausführliche Beschreibung als separaten Anhang

WALK+TALK ist ein Podcast-Format im öffentlichen Raum, das gemeinsames Gehen, kuratierte Inhalte und soziale Teilhabe verbindet. Im Dialog erkunden Host und Gast Zukunftsthemen und urbane Transformation direkt vor Ort. Die Hörer:innen können die Spaziergänge nachgehen und Stadt neu erleben.

Die Episoden sind jeweils auf rund 15 Min. angelegt (in Referenz zur 15-Minuten-Stadt), urbane Räume werden aktiviert und neue partizipative Formen entstehen. So wird die Idee der Stadt der kurzen Wege konkret erfahrbar. Gleichzeitig versteht WALK+TALK das Teilen von Wissen als zentrale Ressource und macht kollektive Nutzung sicht- und hörbar. Das Projekt stärkt lokale Communities, fördert Reflexion und schafft ein wachsendes Archiv für nachhaltige Stadtkultur.

WALK+TALK verbindet Kunst, Forschung, Umweltbewusstsein und sozialräumliche Gestaltung zu einem neuen, skalierbaren Werkzeug für Zukunftsstadtgestaltung. Der Booster ermöglicht einen Prototyp, Machbarkeitsstudien und tragfähige Strukturen für eine erste Staffel.