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Kitchen Sharing in Basel

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Projektbeschrieb: Shared Kitchen Basel – Bedarfsanalyse & prototypische Plattform zur gemeinschaftlichen Nutzung von Kücheninfrastruktur in Basel

Ausführliche Beschreibung

Ziel des Projekts ist es, zu untersuchen, ob der erleichterte Zugang zu gemeinschaftlich genutzten Küchenräumen sowie einem Netzwerk an Fachpersonen und Diensteistenden einen Beitrag zu nachhaltigen Praktiken in Gastronomie und Lebensmittelproduktion leisten und Foodpreneurs (insbesondere Startups) in Basel fördern kann.

Im Zentrum des Projekts steht der Aufbau einer prototypischen Plattform, die (1) bestehende, unternutzte Gastroküchen identifiziert und sie potenziellen Nutzer:innen – insbesondere auch Startups – für gemeinschaftliche Nutzung zugänglich macht. Ergänzend zur Identifikation unternutzter und für Sharing verfügbarer Kücheninfrastruktur macht die Plattform (2) mit einem Verzeichnis (“Gelbe Seiten”) Akteur:innen aus dem Ernährungssystem sichtbar, die Foodpreneurs mit Services, Fachkompetenzen oder Infrastruktur unterstützen können – von Rechts- & Finanzierungsberatung, Design- und Branding-Expert:innen, Verpackungslösungen bis hin zu Beschaffungs- und Logistikpartner:innen, Co-Manufacturer oder Vertriebskanälen. 

Parallel zur Plattform werden proaktiv Partnerschaften zwischen Foodpreneurs und Küchenanbietenden sowie Fachpersonen initiiert, um reale Nutzungsszenarien zu testen und direktes Feedback zum Mehrwert geteilter Infrastruktur zu erhalten. Begleitend analysieren wir (3) bestehende Kücheninfrastrukturen in Basel und führen qualitative Interviews mit potenziellen Nutzer:innen und Unterstützungsakteur:innen durch und analysieren so den Bedarf am Angebot. 

Das Projekt ermöglicht Foodpreneurs einen niederschwelligen Zugang zu unternutzter Kücheninfrastruktur sowie einem umfassenden Unterstützungsnetzwerk. Es schafft Synergien zwischen Akteur:innen und Branchen über Sichtbarkeit von Ressourcen und Beziehungsaufbau durch ein Food-Ökosystem.

Das Projekt dient als Reallabor, um

Das Projekt versteht sich als erster Schritt in Richtung eines langfristig tragfähigen Netzwerks für foodbasierte Innovation und Förderung von Foodpreneurship in der Region Basel.

Teilprojekt 1: Aufbau einer digitalen Plattform (Prototyp)

Wir erstellen eine digitale Plattform (Prototyp), auf der bestehende Küchenräume und Unterstützungsangebote sichtbar werden. Dabei liegt der Fokus auf Zugänglichkeit, Übersichtlichkeit und Netzwerkfunktion. 

Ziele:

Massnahmen:

Ergebnisse:

Teilprojekt 2: Interdisziplinäre Ökosystementwicklung Basel

Wir beginnen mit dem Aufbau eines sichtbaren, interdisziplinären Unterstützungsnetzwerks (Design, Recht, Logistik, Produktion etc.). 

Ziele: 

Massnahmen:

Ergebnisse:

Teilprojekt 3: Bedarfsanalyse “Shared Kitchen”

Wir analysieren bestehende Kücheninfrastrukturen in Basel und führen qualitative Interviews mit potenziellen Nutzer:innen und Unterstützungsakteur:innen durch und identifizieren Bedürfnisse, Haupthindernissen und Chancen. 

Ziele:

Massnahmen:

Ergebnisse:

Welches grundlegende Problem adressiert ihr?​ Welche systemischen Problemhypothesen sind Ausgangspunkt für Euren Mainstreaming-Ansatz?

Wir adressieren das strukturelle Ungleichgewicht zwischen einer wachsenden Zahl an «Foodpreneurs» in Basel mit innovativen Ideen und kleinem Budget – und dem Mangel an zugänglicher, professioneller Infrastruktur für deren Umsetzung. So sind viele bestehende Gastroküchen untergenutzt und gleichzeitig fehlt es Gründer:innen an bezahlbaren, regelkonformen Produktionsorten sowie am Zugang zu einem unterstützenden Ökosystem.

  1. Ressourcen sind vorhanden, aber nicht vernetzt: Es existieren in urbanen Regionen wie Basel zahlreiche Küchenressourcen – in Restaurants, Vereinen oder Bildungseinrichtungen – die ausserhalb der Betriebszeiten ungenutzt bleiben. Diese Ressourcen sind jedoch kaum sichtbar und nicht systematisch zugänglich gemacht.
  2. Innovation scheitert oft an Infrastrukturhürden: Viele «Foodpreneurs» (insbesondere Food-Startups und Kleinproduzent:innen) scheitern nicht an der Produktidee, sondern an mangelndem Zugang zu normgerechter Infrastruktur, rechtlicher Klarheit oder professionellem Know-how. Dies bremst Innovation, Diversität und nachhaltige Ernährungssysteme aus.
  3. Fehlende Schnittstellen zwischen Sektoren: Unterstützungsangebote aus Bereichen wie Design, Finanzierung, Logistik oder Recht sind vorhanden, aber selten auf die Bedürfnisse von «Foodpreneurs» abgestimmt. Eine sektorübergreifende Plattform, die diese Angebote sichtbar und zugänglich macht, kann diese Lücke schliessen.

Unser Ansatz: Mit der prototypischen digitalen Plattform und dem Reallabor „Shared Kitchen Basel“ schaffen wir die Grundlage für ein skalierbares Modell, das sowohl Angebot als auch Nachfrage sichtbar macht, vernetzt und gezielt fördert – und damit systemisch zu resilienteren Ernährungssystemen beiträgt, Ressourcen schont und ihr Sharing fördert.

Welche Gewohnheiten möchtet Ihr durch welchen Ansatz wie verändern oder mainstreamen?

Wir möchten die Gewohnheit verändern, dass Foodpreneurs und kleine Lebensmittelproduzent:innen zwingend eigene, teure Infrastrukturen aufbauen müssen, um ihre Ideen zu testen und umzusetzen. Ebenso möchten wir die verbreitete Praxis hinterfragen, dass bestehende Küchenräume in Städten oft stunden- oder tageweise leer stehen, ohne genutzt zu werden. Wir schaffen mit Shared Kitchen Basel eine Plattform, die gemeinschaftlich genutzte Küchenräume sichtbar, buchbar und kooperativ zugänglich macht. Gleichzeitig vernetzen wir Foodpreneurs mit einem breiten Unterstützungsnetzwerk.

Was wir mainstreamen möchten:

Durch diesen Ansatz möchten wir eine neue Kultur des Teilens, der Zusammenarbeit und der ressourcenschonenden Innovation im Ernährungsbereich etablieren.

Wer wird vom Mainstreamen profitieren und wie?

1. Foodpreneurs* & Kleinproduzent:innen

→ erhalten niederschwelligen Zugang zu professioneller Infrastruktur, relevanten Unterstützungsleistungen (Recht, Finanzierung, Logistik, Design etc.) und einem Netzwerk von Gleichgesinnten und Fachpersonen.

*Foodpreneurs sind ​​Menschen aus allen sozialen Schichten (insbesondere auch Menschen mit Migrationsgeschichte), die ein Unternehmen in der Lebensmittelproduktion oder Gastronomie führen oder aufbauen und ihren Lebensunterhalt damit verdienen wollen. 

Nutzen: Geringere Markteintrittsbarrieren, erhöhte Innovationskraft und Professionalisierung, mehr Chancen für wirtschaftlich tragfähige, nachhaltige Geschäftsmodelle.

2. Bestehende Gastrobetriebe mit ungenutzten Küchenkapazitäten

→ können ihre Ressourcen effizienter nutzen, zusätzliche Einnahmequellen generieren und neue Kooperationen eingehen.

Nutzen: Wirtschaftliche Stabilisierung, bessere Auslastung, neue Formen der Zusammenarbeit.

3. Unterstützungsakteur:innen aus anderen Branchen (z. B. Design, Recht, IT, Finanzierung)

→ erhalten Zugang zu einer neuen Zielgruppe mit spezifischen Bedürfnissen und Innovationspotenzial.

Nutzen: Interdisziplinäre Zusammenarbeit, neue Geschäftsmodelle, Impact-orientiertes Wirtschaften.

4. Die Stadt Basel & ihre Bevölkerung

→ profitiert von einem lebendigen, resilienten Ernährungssystem mit mehr lokal produzierten, nachhaltigen Angeboten, die ressourcenschonend und kollaborativ entwickelt wurden.

Nutzen: Förderung der lokalen Wirtschaft, Stärkung urbaner Ernährungssouveränität, ökologische und soziale Effekte (z. B. Sharing-Modelle, kurze Lieferketten, integrative Arbeitsplätze).

Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?

Wurde die Idee (in Varianten) bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?

Nein, die Idee wurde bisher nicht getestet.

Woran möchtet ihr während des Boosters arbeiten? 


Während des Boosters möchten wir drei zentrale Arbeitsschwerpunkte verfolgen:

  1. Aufbau einer digitalen Plattform (Prototyp): Ziel ist es, bestehende Küchenräume und Unterstützungsangebote sichtbar und niederschwellig zugänglich zu machen.
  2. Interdisziplinäre Ökosystementwicklung Basel: Ziel ist es, mit dem Aufbau eines sichtbaren, interdisziplinären Unterstützungsnetzwerks (Co-Packing, Design, Recht, Logistik etc.) zu beginnen und erste Partnerschaftsmodelle für die Nutzung von Küchenräumen zu gestalten. Dies ist der Grundstein für ein zukunftsfähiges, klimagerechtes Shared-Kitchen-Modell.
  3. Bedarfsanalyse “Shared Kitchen”: Ziel ist es, konkrete Bedarfe, Hürden und Potenziale für die gemeinschaftliche Nutzung von Gastroküchen und Interesse an einer Vernetzungsplattform zu identifizieren.

Was erhofft ihr, werdet ihr am Ende des Boosters konkret erreicht haben?

Was erhofft ihr Euch von dem Booster?


Wir erhoffen uns

Wen braucht ihr als Expert:in, um die Idee weiter voranzutreiben?

Gut wäre weiteres Hintergrundwissen und Best Practice zur Realisierung einer digitalen Plattform und Reallaboren zu erhalten (ggf. Programmierungs-Know-How)

Wie viel Budget fordert ihr von uns für was (maximal CHF 22’500 inkl. Expert:innen-Gutscheine)? 

22’500.-

CHF 6’500.- Teilprojekt 1: Aufbau einer digitalen Plattform (Prototyp)

CHF 5’000.- Teilprojekt 2: Interdisziplinäre Ökosystementwicklung Basel

CHF 6’000.- Teilprojekt 3: Bedarfsanalyse “Shared Kitchen”

CHF 1’500.- Projektleitung

CHF 3’500.- Coaching und Beratung durch Expert:innen

Shared Kitchen Basel

Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, ob der erleichterte Zugang zu gemeinschaftlich genutzten Küchenräumen sowie ein sichtbares Netzwerk an Fachpersonen und Dienstleistenden “Basler Foodpreneurs” (insbesondere Startups) fördern und einen Beitrag zu nachhaltigen Praktiken in Gastronomie und Lebensmittelproduktion leisten kann.   

Dazu wird eine prototypische Plattform aufgebaut, die unternutzte Gastroküchen sowie ergänzende Dienstleistungs- und Unterstützungsangebote für Foodpreneurs sichtbar macht (“Gelbe Seiten”). 

Im Rahmen des Projektes sollen Nutzungsinteressen und -szenarien für unternutzte Gastroküchen identifiziert sowie unterstützende Dienstleistende und Fachpersonen sichtbar gemacht werden, um Grundlagen für ein nachhaltiges Shared-Kitchen-Modell in Basel zu schaffen.

Der Verein Basel Food Factory leitet und verantwortet das Projekt. Die FHNW begleitet das Projekt wissenschaftlich und das Lebensmittel Netzwerk Basel sowie die Markthalle bringen Erfahrungen und Netzwerk ein.