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True Food Campaign Zurich

Project Idea Metadata

Project Idea Description

F: Welches grundlegende Problem adressiert ihr? Welche systemischen Problemhypothesen sind Ausgangspunkt für Euren Mainstreaming-Ansatz?

In unserer Gesellschaft mangelt es an Wertschätzung und Bewusstsein für das Essen.

F: Welche Gewohnheiten möchtet Ihr durch welchen Ansatz wie verändern oder mainstreamen?

Das Konsumverhalten für das Essen.

"Du bist, was du isst."

Wir gehen der Frage nach: Wie können wir ein gesundes Bewusstsein für unser Essen schaffen und für die wirkliche Bedeutung des Essens hinsichtlich unserer Lebensqualität und Umwelt.

Essen ist mehr als überlebensnotwendig. Es bestimmt die Qualität des Lebens... die Qualität des Selbstbewusstseins, die Qualität des Zusammenlebens in der Gemeinschaft, die Qualität unserer Umwelt und unserer Beziehung zu ihr.

True Food Campaign entwickelt Events mit Essenserfahrungen, die Bewusstsein für unser Essen schaffen. Mittels relatsionship-centered Designs und künstlerischer Gestaltung machen wir die Geschichte der Speisen erlebbar. Wir steuern die Sinne der Teilnehmer an über Geschmack, Textur, Geschichten aus der Wertschöpfungskette und schaffen so eine Identifikation mit dem Gegessenen. Es Erlebnis selbst wird zur Kommunikation und zum Storytelling,

Die Designs sind inspiriert von Pionieren wie Marije Vogelzang, Honey and Bunny, Carolien Niebling.

F: Wen braucht ihr als Expert:in, um die Idee weiter voranzutreiben?

Wissenschaftliche Partnerin ist die ZHDK. Bamna Dadashzadeh ist Expertin im Bereich "Relationship Centered Design". Ihre Kenntnisse fliessen in das Design der Events ein.

Wir sind aber auf weitere Experten angewiesen: einerseits sind die Akteure selbst Experten, und wir wollen diese Expertise mit den Events auch zum Vorschein bringen. Andererseits brauchen wir Experten, die das Storytelling und das Erlebnis interessant machen: Texter, Grafiker, Künstler usw.

F: Woran möchtet ihr während des Boosters arbeiten (z. B. Test-Mainstreaming, Machbarkeitsstudie, Entwicklung eines klimagerechten Geschäftsmodells, Bau eines ersten Prototyps, usw.)? Was erhofft ihr, werdet ihr am Ende des Boosters konkret erreicht haben?

PROJEKTPHASEN bis 31.12.2025

Prototyp 1: Event-Verpflegung auf öffentlichem Grund

Microbiom Celebration für alle auf dem Helvetiaplatz - World Ethic Forum 22. Juni 2025

Das Konzept ist ein zirkuläres Food System, gestaltet für eine ökologische Performance, bei der jede Zutat essbar, regenerativ und ritualistisch ist - vom Zubereiten bis zum Anrichten. In diesem System verzichten wir auf Besteck, Abwasch und Einwegverpackung. Viel Fermentiertes, selbstredend für die Microbiom Celebration: Algenaufgüsse, fermentierte Früchte, Brotkreationen, Miso und eingelegtes aus früherer Lese. Diese essbaren Mikrobiome werden Teil der Performance und aktivieren den Körper als Träger der Transformation.

Das Sourcing erfolgt per Foodwaste sowie direkt bei regenerativen Landwirtschaftsbetrieben.

Storytelling und Künstlerische Gestaltung: Microcosmos Común ist eine lebendige Installation und kollektive Performance, die die Teilnehmer dazu einlädt, buchstäblich und symbolisch in das Mikrobiom des Planeten einzutauchen. In einer Zeit der planetarischen Dringlichkeit wird Microcosmos Común zu einem Raum für kollektive Reflexion und Essen. Dieses ephemere Ökosystem reproduziert das Mikrobiom nicht nur - es feiert es sogar. Es lädt ein zu einem neuen Pakt zwischen Körpern, Terroirs und dem biologischen Gedächtnis; es schafft Raum für einen tiefgreifenden Dialog zwischen Kunst, Wissenschaft, überlieferten Praktiken und ökologischer Wiederherstellung.

Projektpartner: Koopernikus, Agroecology Works, GastroFutura, Even, CHild Collective, Awareness In Art, Freitag Lab, Das Pure, The Neighbor Food, Tsugi, Hof Wagenburg, Food Zurich.

Prototyp 2: Kino-Snacks

Anlass: Films For Future Festival, November 2025

Ziel: Kinosnacks neu denken und mit Innovationen auf die Sinnhaftigkeit herkömmlicher Kinosnacks hinweisen. Das Films For Future Festival bietet eine ideale Plattform.

In Zusammenarbeit mit innovativen Köchen und Food-Entwicklern (z.B. New Roots, das Pure, Angst, Misohouse, Even, Angst) entwickeln wir attraktive Snacks für den Kinobesuch. Während eines Monats können diese an verschiedenen Standorten mit unterschiedlichem Pulblikum getetstet werden. Bei passenden Filmen kann der Snack im Podium thematisiert werden. Die Innovation wird dem Festival zu grösserer Reichweite, kommunikativen Inhalten, Mehreinnahmen und neuen Partnerschaften verhelfen.

F: Was erhofft ihr Euch von dem Booster (z. B. Suche nach bestimmten Partner:innen (wenn ja, wem?), Verknüpfung mit der Verwaltung usw.)?

a) Referenzen schaffen

b) Zielpublikum verstehen und erreichen:

Das Zielpublikum kann variieren. Grundsätzlich oder im Zweifelsfall zielen wir auf ein junges Publikum zwischen 16 - 30 Jahren ab: der Jugend gehört die Zukunft - die Jugend diktiert die Trends.

Im Falle des World Ethic Forums sprechen wir ein umweltbesusstes, urbanes Publikum ab 30 Jahren an. Weil die Veranstaltung auf einem öffenltichen Platz stattfindet, müssen die Hürden für die spontane Teilnahme gering gehalten werden. Beim Films For Future Festival ist entscheidend, dass wir aus der bestehenden Community ausbrechen können und orts- oder themen-spezifisch ein neues Publikum ansprechen.

Die Kommunikation wird aber Zielgruppengerecht angepasst. Eine konsequente Ausrichtung des Storytellings auf die jeweilige Zielgruppe ist wichtig.

c) den Beginn eines praktizierenden Hubs für Kollaborationen schaffen:

Der Netzwerk-Gedanke ist in dem Projekt sehr wichtig. Der Fokus liegt aber auf der Aktion - zusammen agieren statt nur miteinander reden. Das Netzwerk wächst durch gemeinsame Aktionen.

d) Wirtschaftlicher Nutzen für Partner aufzeigen:

_ Mehr Publikum für den Veranstalter: neue Zielgruppen, PR-Inhalte

_ Verbesserung der Wahrnehmung für den Veranstalter

_ neuer Zugang zu Partnerschaften und Sponsorings

_ zusätzliche Einnahmequellen Food

F: Wer wird vom Mainstreamen profitieren und wie?

Die lokale Wertschöpfungskette für nachhaltige und gesunde Ernährung - insbesondere kleinere Akteure.

F: Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?

Erich Züger, Gesamtverantwortung und Partnerschaften

Paco Savio, Creative Direction

Bamna Dadashzadeh, Relationship Centered Designs

Divina Ryf, Operations, Sourcing

Francesca Imbrosciano, Artistic Designs

F: Wurde die Idee (in Varianten) bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?

Nein.

F: Wie viel Budget fordert ihr von uns für was (maximal CHF 22’500 inkl. Expert:innen-Gutscheine)?

18'000 CHF für die Realisierung der beiden Prototypen.

Awareness in Food: Bewusstsein schaffen für die Bedeutung unseres Essens - individuell, gesellschaftlich, ökologisch. Wie? Sinnliche Essenserlebnisse basierend auf relationship-centered Designs, innovativem Storytelling,mit künstlerischen Elementen.