This page is optimized for AI. For the human-readable: Zukunftswerkstatt: Proteinwende im urbanen Raum

Zukunftswerkstatt: Proteinwende im urbanen Raum

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Welches grundlegende Problem adressiert ihr? Welche systemischen Problemhypothesen sind Ausgangspunkt für Euren Mainstreaming-Ansatz?

Unser aktuelles urbanes Ernährungssystem ist noch immer stark auf tierische Proteine ausgerichtet – mit weitreichenden Konsequenzen für Klima, Biodiversität, Gesundheit und globale Gerechtigkeit. Gleichzeitig existieren heute kreative Möglichkeiten, z. B. Hülsenfrüchte genussvoll zuzubereiten und innovative pflanzenbasierte Alternativen, die jedoch vorwiegend in Nischen verbleiben. In städtischen Räumen fehlt es an Bewusstsein, Zugang, erlebbaren Erfahrungsräumen und sektorübergreifenden Kollaborationen, um eine zukunftsfähige Ernährungskultur und pflanzenbasierte Alternativen in den Mainstream zu bringen.

Unsere Hypothese: Eine echte Proteinwende braucht physische und soziale Räume, in denen urbane Bevölkerung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam an konkreten Lösungen arbeiten. Systemische Co-Creation-Formate mit klarem Alltagsbezug können so neue Essgewohnheiten in Gang setzen und verstetigen.

Welche Gewohnheiten möchtet ihr durch welchen Ansatz wie verändern oder mainstreamen?

Wir zielen darauf ab, die Konsumgewohnheiten im urbanen Raum hin zu einer pflanzenbasierten Proteinversorgung zu verschieben. Statt reinem Informationsangebot setzen wir auf zwei gezielte, erlebbare Pilotformate, die Beteiligung, Geschmack und Wirksamkeit verbinden. Diese sollen echte, kontextspezifische Fragen bearbeiten, die von Akteur:innen aus Stadt, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Praxis eingebracht werden. Daraus entstehen zwei validierte Prototypen für ein Format, die in Zukunft modular einsetzbar sind und breiter skaliert werden können.

Wer wird vom Mainstreamen profitieren und wie?

Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?

Wurde die Idee (in Varianten) bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?

Im April 2025 organisierte Protein Transition Switzerland einen Kick-off Workshop mit rund 30 Stakeholder:innen. Die Rückmeldungen bestätigten den Bedarf an konkreten, kontextspezifischen Formaten für sektorübergreifende Zusammenarbeit zur Proteinwende. Gleichzeitig wurde das aktive Einbinden und Aktivieren von Konsumierenden als wichtiger Hebelpunkt identifiziert. Unser Projekt greift diese Erkenntnisse gezielt auf und testet zwei niederschwellige Prototypen als Antwort auf die im Workshop erarbeiteten Herausforderungen.

Woran möchtet ihr während des Boosters arbeiten? Was erhofft ihr, werdet ihr am Ende des Boosters konkret erreicht haben?

Wir entwickeln und testen zwei gezielte Formate, die unterschiedliche Hebel der Proteinwende im urbanen Raum adressieren.

Unsere Ziele für diese Formate sind dabei mehrschichtig:

Was erhofft ihr Euch vom Booster?

Wen braucht ihr als Expert:in, um die Idee weiter voranzutreiben?

Wie viel Budget fordert ihr von uns für was (maximal CHF 22'500)?

Eigenleistungen (nicht Teil des Förderbudgets)

Zusätzlich zum beantragten Förderbetrag bringen die Projektpartner folgende Eigenleistungen ein:

Die Proteinwende braucht urbane Räume, in denen neue Lösungen gemeinsam entstehen können – konkret, kollaborativ und alltagsnah. Im Provisorium entwickeln und testen wir zwei modulare Formate, die pflanzenbasierte Ernährung sicht- und erlebbar machen. Ziel ist ein skalierbarer Blueprint für Städte, die Genuss, Nachhaltigkeit und Gesundheit zusammendenken.