Sharing Trash Treasures
Project Idea Metadata
- Project Idea Name: Sharing Trash Treasures
- Date: 5/25/2025 3:24:29 PM
- Administrators:
Project Idea Description
Sharing Trash Treasures
or how to scale upcycling, sharing patterns and skills project
Systemisches Portfolio für textiles Upcycling
1. Welches grundlegende Problem adressiert ihr? Welche systemischen Problemhypothesen sind
Ausgangspunkt für Euren Mainstreaming-Ansatz?
Das Kernproblem: Upcycling als isolierte Nischenlösung
Das fundamentale Problem, das "Sharing Trash Treasures" adressiert, liegt in der strukturellen Isolation des Upcycling-Sektors. Textile Abfälle entstehen massenhaft durch Überkonsum, während gleichzeitig Upcycling als individuelle, aufwändige Lösung wahrgenommen wird, die nicht skalierbar erscheint.
Systemische Problemhypothesen
Hypothese 1: Das Einzelstück-Dilemma Upcycling produziert per Definition Einzelstücke, die schwer zu vermarkten sind. Der Aufwand für Fotografieren, Größenfindung und Distribution steht in keinem Verhältnis zum Ertrag. Dies führt dazu, dass Upcycling wirtschaftlich unattraktiv bleibt.
Hypothese 2: Das Isolierte-Expertise-Problem Upcycling-Kompetenzen und Designstrategien bleiben in einzelnen Ateliers und bei individuellen Creator:innen "gefangen". Jede:r entwickelt eigene Lösungen für ähnliche Probleme, ohne voneinander zu lernen. Das Teilen von Ideen und Strategien generiert keinen direkten Gewinn, weshalb Skalierung paradoxerweise den Aufwand erhöht, ohne den Profit zu steigern.
Hypothese 3: Die Kreislauf-Unterbrechung Nur ein geringer Prozentsatz aus Sammlungen eignet sich für den direkten Wiederverkauf – durch Upcycling könnte ein weiterer Teil einen weiteren Lebenszyklus erhalten. Der fehlende systematische Ansatz verhindert diese Potentialausschöpfung.
Hypothese 4: Das Mindset-Paradox Während die Gesellschaft zunehmend umweltbewusster wird, bleibt Upcycling als "zu aufwändig", “zu individuell” oder gar als “minderwertig” stigmatisiert und in der Nische. Unsicherheit bei der Distributation verhindern, dass das Upcyclingdesigns in grösserer Auflage hergestellt werden.
Hypothese 5: Direktes Upcycling ist per sé ressourcenschonender als Faser-zu-Faser Recycling oder chemische Methoden, da ausser dem einmaligen Waschen des gebrauchten Materials, hauptsächlich Strom zum Betrieb der Nähmaschine, Licht und Zeit anfallen.
2. Soziale Innovation: wie wir alltägliche Gewohnheiten transformieren wollen
Soziale Innovation bedeutet für uns der Versuch alltägliche Gewohnheiten, die von vielen
Menschen in einer Gesellschaft geteilt werden, zu verändern oder neu zu gestalten (z.B. unsere
gewohnte Arten und Weisen zu reisen, zu wohnen, uns zu ernähren etc.).
Welche Gewohnheiten möchtet Ihr durch welchen Ansatz wie verändern oder mainstreamen?
Gewohnheit 1: Vom Wegwerfen zum Transformieren Anstatt unpassende oder leicht beschädigte Kleidung zu entsorgen, soll die Gewohnheit entstehen, diese als Rohmaterial für neue Kreationen zu betrachten. Der Ansatz: Ein lokales Netzwerk aus Näh- und Upcycling-Betrieben macht diese Transformation zugänglich und professionell.
Gewohnheit 2: Von Massenware zu Made-to-Measure Die Gewohnheit des anonymen Online-Shoppings soll durch lokale, personalisierte Upcycling-Services ergänzt werden. Kund:innen entwickeln die Gewohnheit, ihre individuellen Maße und Wünsche mit lokalen Couturières zu besprechen, die dann aus vorhandenen Materialien maßgeschneiderte Stücke kreieren.
Gewohnheit 3: Von proprietärem Wissen zu geteilten Strategien Upcycling-Creator:innen sollen die Gewohnheit entwickeln, Schnitte, Anleitungen und Designstrategien zu teilen, ähnlich wie es früher in lokalen Schneidereien praktiziert wurde. Dies ermöglicht kollektives Lernen und Skalierung.
3. Wer wird vom Mainstreamen profitieren und wie?
Der Ansatz basiert auf einem dezentralen Netzwerk, das drei Ebenen verbindet:
- Lokale Umsetzung: Näh- und Upcycling-Betriebe betreuen Kund:innen vor Ort
- Wissensteilung: Gemeinsame Plattform für Schnitte, Techniken und Designstrategien
- Materialkreislauf: Integration von Faser-zu-Faser-Recycling für nicht upcycelbare Reste
Diese Struktur macht Upcycling systematisch verfügbar, ohne die Vorteile der Individualität zu verlieren.
Das Netzwerk-Modell
Arbeitsmarkt und Qualifikation:
- Schaffung neuer Arbeitsplätze im handwerklichen Bereich
- Wiederbelebung traditioneller Fertigkeiten (Schneiderhandwerk)
- Qualifizierung von z.B. Langzeitarbeitslosen oder beschränkt arbeitsfähigen menschen durch einfache aber kreative Tätigkeiten
Volkswirtschaftliche Effekte:
- Importsubstitution: Weniger Textilimporte aus Asien nötig
- Regionale Wertschöpfung
- Reduktion externer Kosten (Müllentsorgung, Umweltschäden)
Soziale Kohäsion (innerer Zusammenhalt):
- Community-Building durch gemeinsame Aktivitäten
- Stärkung des Quartierlebens durch lokale Ateliers und Mithilfe bei der Sortierung
- Intergenerationeller Wissenstransfer (ältere Expert:innen, jüngere Nachhaltigkeits-Interessierte)
Primär
Kund:innen und Verbraucher:innen
- Zugang zu individuellen, nachhaltigen Textilien ohne den Aufwand des DIY-Upcycling
- Lokale Verfügbarkeit reduziert Transportemissionen
- Made-to-measure eliminiert das Problem unpassender Größen
- Kosteneinsparungen gegenüber vergleichbarer Neuware
Upcycling-Creator:innen und Couturières
- Skalierbare Geschäftsmodelle durch geteilte Ressourcen und Wissen
- Reduzierter Marketing- und Fotografieaufwand durch lokale Kundschaft
- Planbarere Produktion durch Made-to-order-Prinzip
- Professionalisierung und Vernetzung der Branche
Sekundär
Umwelt und Gesellschaft
- Signifikante Reduktion textiler Abfälle durch systematische Verwertung
- Minimierung von Transportemissionen durch lokale Produktion
- Stärkung lokaler Wirtschaftskreisläufe
- Bewahrung handwerklicher Kompetenzen
Textilindustrie
- Neue Geschäftsfelder und Kooperationsmöglichkeiten
- Imageverbesserung durch Nachhaltigkeitspartnership
- Reduzierte Entsorgungskosten für nicht-verkäufliche Ware
Systemische Vorteile
Effizienzsteigerung Das Netzwerk-Modell löst das Skalierungsparadox: Während geteiltes Wissen allen Beteiligten zugutekommt, bleibt die Produktion lokal und individuell. Dies ermöglicht sowohl Effizienz als auch Personalisierung.
Risikominimierung Unverkaufte Ware wird minimiert, da Made-to-order produziert wird. Reste fließen in das Faser-zu-Faser-Recycling, wodurch der Impact weiter reduziert wird.
Kultureller Wandel Das Modell rehabilitiert handwerkliche Kompetenzen und macht sie wirtschaftlich tragfähig, während es gleichzeitig nachhaltige Konsumgewohnheiten normalisiert.
Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?
Folgende Organisationen beteiligen sich am Projekt:
MAISON SHIFT: Tragende Organisation
HSLU Film Design Kunst/ Forschungsgruppe Produkt und Textil : Forschungspartnerin
Fashion Revolution Schweiz: Netzwerkpartnerin
Papaya Studio: Umsetzungspartnerin Faser-zu-Faser Recycling
Corinna Mattner/ Konzeptionelle Co-leitung, Projekkoordination
Wieso sie?
- Als Mitglied der Geschäftsstelle von Fashion Revolution Schweiz hat sie weitreichendes Wissen über die Problematik der Fast Fashion
- Disziplinübergreifendes vernetztes Denken lässt sie neue Ansätze und Formate entwickeln, durch 20 jährige Erfahrung in Konzeption und Umsetzung kann sie gut deren Realisierbarkeit einschätzen.
- Durch ihre Erfahrung in der Umsetzung innovativer Ausstellungen Event- und Pop Up Projekte, hat sie wertvolle Hands-on Kompetenzen ins Team einzubringen.
- Als Designerin, die seit fast 20 Jahren mit gebrauchten Materialien kreiert, verfügt sie über einen grossen Erfahrungsschatz über alles was das Upcycling betrifft.
Henriette-Friederike Herm Co- Leitung
- Henriette Herms Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit künstlerischen und ereignishaften Strategien im Designkontext. Mit Hilfe von Lehrtools lernen die Studierenden die Grundlagen eines gestalterischen Prozesses, der Methodologien und Strategien, die zur Entwicklung von Produkten in einem konzeptuellen Sinne wichtig sind.
- Die Prozessbegleitung spielt dabei eine übergeordnete Rolle, da Erkenntnisse gewonnen werden, welche die Individualität und Projektabhängigkeit eines jeden Prozesses herausstreichen.
- Gestaltung funktioniert nicht in einem linearen Verständnis, sondern ist oftmals wirr und unstrukturiert. Es ist eine ständige Suche und ein permanentes Finden in einem Dschungel von Möglichkeiten indem sich neue Strukturen, Zusammenhänge und Logiken ergeben.
Dorothea Knorr
Upcycling / Fashion Design & Technology
- Mit ihrere Erfahrung und ihren Fähigkeiten als Damenmassschneiderin und Schnittentwicklerin ergänzt sie das Team Ideal
- Sie hat ein gutes Gespür dafür wie Mainstreaming funktioniert und welche Kreationen sich verkaufen.
Tina Moor, HSLU FILM DESIGN KUNST (Forschungspartner: Hochschule Luzern Film Design Kunst, Forschungsgruppe Produkt und Textil
- Mit Ihrer Erfahrung im Bereich Textildesign und Forschung und den diversen Forschungsprojekten mit Innosuisse ist sie eine Bereicherung für unsere Entwicklung.
Kurzvitas:
Corinna Mattner
Vorstand MAISON SHIFT, Geschäftsstelle Fashion Revolution
Corinna Mattner (*Frankfurt am Main) ist Diplom Innenarchitektin und arbeitet selbstständig als Projekt- Organisatorin, Bühnen- und Kostümbildnerin, Künstlerin, Modemacherin und erfüllt Mandate in Beratung und Vermittlung, Mutter von Liselotte Marie (12 Jahre).
Sie spinnt Zusammenhänge und Netzwerke zwischen Menschen diverser Szenen und Disziplinen und liebt es, sich in komplexe Thematiken einzuarbeiten.
Sie ist Mitgründerin und im Vorstand von MAISON SHIFT, No Sweatshop, ReCreaZZZ (einer offenen Reparatur und Upcycling Werkstatt) und Vorstandsmitglied bei Zuerich.repair.
Ihre eigenen textilen, installativen Arbeiten fokussieren auf den Komplex um Konsum, Massenmode und Textile Waste. Bio-Hacking (Pfanzendruck, Materialexpermente, Fermetation) und Performance fliessen in ihre Arbeit ein.
Henriette-Friederike Herm
Dozentin Zürcher Hochschule der Künste, Studiengang Trends & Identity (Leitung Prof. Katharina Tietze), BA Fashion Design MA Master Ereignis, ZHdK
Henriette-Friederike Herm doziert an der Zürcher Hochschule der Künste im Departement Design. Sie machte ihren Abschluss als Modedesignerin in Hamburg. Sie schloss 2014 im Master of Arts in Design Field of Excellence Ereignis an der ZHdK ab. In ihrer Masterarbeit «I´m So Immigrate» beschäftigte sie sich mit den Bekleidungscodes und Strategien junger türkischer Postmigranten. Für diese vielseitige Arbeit bekam sie im gleichen Jahr den Schweizer Werkbundpreis.
Neben ihrer Tätigkeit als Modedesignerin arbeitete sie in der freien Theaterszene Zürich als Kostümdesignerin. Ihre Arbeiten sind in jeder Hinsicht konzeptioneller Art und befassen sich mit gesellschaftlichen, sozialen und politischen Phänomenen.
Dorothea Knorr
Upcycling / Fashion Design & Technology
Die Textilschaffende Dorothea Knorr ist gerlernte Damenmasschneiderin mit umfangreicher handwerklicher Erfahrung in Massanfertigungen, Schnittentwicklung und Prototyping in Bereichen wie Theater, Film und Mode.
In Zürich studierte sie Textiltechnologie und Modedesign an der Schweizerischen Textilfachschule und es entstanden erste nachhaltige Konzepte und Arbeiten zum Wiederverwerten und Rezyklieren von Second Hand Textilien zum Beispiel mit dem Zürcher Brockenhaus. Mit der Entwicklung eines Modularen Bekleidungskonzeptes soll durch interaktives Design der Lebenszyklus von Textilien individualisierter und länger gestaltet werden.
Mit Ihrem Upcycling Label A•DO•RE Textiles, setzt sie ein farbenfrohes Zeichen für einen nachhaltigen Umgang mit Bekleidung und macht vorhandene Ressourcen sichtbar.
Ihr umfangreiches Wissen zur Verarbeitung von Kleidungsstücken, Reparaturen und sowie Ihre Liebe zum Wiederverwerten von Textilien gibt sie in diversen Workshops weiter.
Tina Moor (Forschungspartnerin)
Von 1988 bis 1992 studierte Tina Moor Textildesign an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich (hgkz). Anschliessend arbeitete sie als selbstständige Textildesignerin für Interiortextilien. Im Forscherteam der Firma Prospective Concepts entwickelte sie zwischen 1995 und 2004 neuartige textile und pneumatische Strukturen für den Aviatik- und Gesundheitsbereich.
Seit 2001 lehrt Tina Moor an der Studienrichtung Textildesign der Hochschule Luzern - Design & Kunst und seit 2004 ist sie auch in der Designforschung tätig. Von 2010 bis 2021 leitete sie die Studienrichtung Textildesign und war von 2015 bis 2017 auch stellvertretende Vizedirektorin für den Bereich Lehre. Aktuell ist sie hauptsächlich in der Forschung und Lehre tätig, wo sie mehrere interdisziplinäre Innosuisse-Projekte mit Industriepartnern aus dem Textil-, Produkt- und Maschinenbereich leitet. Zwischen 1987 und 1995 gewann sie diverse Designpreise (Designpreis Schweiz, Preis der Japan Design Foundation, Leistungspreise der ZHdK für Textildesign und als Werklehrerin). Für den Designpreis Schweiz wurde sie mit Forschungsprojekten 2011, 2013 und 2015 nominiert .
Wurde die Idee (in Varianten) bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?
Nein. Es wurden schon diverse Upcycling Skalierversuche unternommen. Einige positive Beispiele konnten sich am Markt etablieren. Teamintern wurden schon viele Erfahrungen gesammelt, welche Art von Kleidern leichter/ schwerer zu verkaufen ist, und welche Art von “Showcase” besser oder schlechter funktioniert. Das Crowd-based Sharing Modell von Entwürfen und Strategien wurde bisher noch nicht getestet, bzw. ist uns darüber nichts bekannt. Sollten wir in der Recherchephase Projekte finden, die konkret in der Richtng schaffen, werden wir die Ergebnsse miteinbeziehen und ergebnisorientiert das Konzept anpassen.
Fazit: Systematische Transformation statt individueller Lösungen
"Sharing Trash Treasures" adressiert die systemischen Schwächen des aktuellen Upcycling-Ansatzes durch ein durchdachtes Netzwerk-Modell. Statt Upcycling als individuelle Nischenlösung zu belassen, wird es systematisch skalierbar gemacht, ohne seine Kernvorteile zu verlieren.
Der Erfolg dieses Ansatzes liegt in der intelligenten Kombination von lokaler Umsetzung und globalem Wissensaustausch, ergänzt durch die Integration von Faser-zu-Faser-Recycling für eine vollständige Kreislaufwirtschaft. So entsteht ein Modell, das sowohl ökonomisch tragfähig als auch ökologisch wirkungsvoll ist und das Potential hat, Upcycling vom Nischenhobby zur mainstream-tauglichen Alternative zu entwickeln.
Ergänzendes Projekt Grave to Cradle
Parallel zu dieser systemischen Forschung wurde ein lokales Pilotprojekt beim UGZ Zürich eingegeben, das die praktische Umsetzung der hier entwickelten Netzwerk-Konzepte erprobt und validiert. Diese Praxis-Theorie-Verzahnung gewährleistet, dass unsere Mainstreaming-Strategien real funktionsfähig sind.
Woran möchtet ihr während des Boosters arbeiten? Was erhofft ihr, werdet ihr am Ende des Boosters konkret erreicht haben
Arbeitsfelder während des Boosters:
1. Systemisches Netzwerk-Design Entwicklung der Architektur für das dezentrale Netzwerk aus lokalen Upcycling-Betrieben - wie funktioniert die Koordination, Qualitätssicherung und der Wissenstransfer zwischen den Standorten?
2. Skalierungs-Machbarkeitsstudie Analyse der kritischen Erfolgsfaktoren: Ab welcher Netzwerkgröße wird das System wirtschaftlich tragfähig? Welche Mindestdichte an lokalen Partnern ist nötig? Wie groß ist das realistische Marktpotential?
3. Digitale Wissensteilung-Plattform (Prototyp) Entwicklung eines ersten funktionsfähigen Prototyps für das Teilen von Schnitten, Upcycling-Strategien und Materialinformationen zwischen den Netzwerkpartnern.
4. Klimagerechtes Geschäftsmodell Erarbeitung tragfähiger Finanzierungsstrukturen: Wie können lokale Betriebe von geteiltem Wissen profitieren, ohne dass Wissensteilung unrentabel wird? Revenue-Sharing-Modelle, Lizenzstrukturen oder Genossenschaftsansätze?
- Validierter Systemansatz: Beweis, dass dezentrale Upcycling-Netzwerke funktionieren können
- Modell- Portfolio mit funktionierenden und beliebten Schnitten von den Beteiligten (Verkaufszahlen, Kommentare, likes) und aus dem Netzwerk
- Funktionsfähiger Prototyp: Erste Version der Wissensteilung-Plattform
- Pilotpartner-Netzwerk: 3-5 lokale Betriebe als Erstanwender gewonnen
- Skalierungsroadmap: Klarer Plan für Expansion auf 20+ Standorte
Das Ziel: Aus der theoretischen Idee wird ein test- und investitionsbereites System.
Wen braucht ihr als Expert:in, um die Idee weiter voranzutreiben?
Wir erhoffen uns einen intensiven Austausch mit unserer Forschungspartnerin der HSLU, an der es unter Tina Moor mehrere interessante Forschungsgruppen gibt, mit denen wir unseren Ansatz spiegeln und weiterentwickeln können. Als Teil des Projektes verstehen wir ebenso eine Recherchephase in der wir uns mit folgenden drei Projekten intensiv austauschen und von ihnen lernen möchten:
- Fair Fashion Factory und deren Forschungsergebnisse
- uns genau anschauen wir die “L’upcyclerie? in Genf funktioniert
- https://suayla.com/pages/our-mission das californische Projekt, dass sehr gut zu funktionieren scheint
Aus dem Experten Netzwerk möchten wir für die Bereiche 3 und 4 schöpfen, was die Entwicklung eines ersten funktionsfähigen Prototyps zum digitalen Teilen der Inhalte betrifft und zu Expertise Revenue-Sharing-Modellen, Lizenzstrukturen oder Genossenschaftsansätzen.
Wie viel Budget fordert ihr von uns für was (maximal CHF 22’500 inkl.
Expert:innen-Gutscheine)?
Wir bitten den FUS um den Höchstbetrag.
1/3: WIr setzen das Geld für Austausch mit Upcycling Betrieben,qualitative Gesprächsführung mit den bestehenden Projekten, Interviews, Betriebsbesichtigungen und für Expertengespräche ein.
1/3: Wir erstellen ein Portfolio an Modellen diverser Upcycling Desingstudios, mit denen wir eine erste Durchführung testen können.
Sollte das Projekt Grave 2 Cradle nicht finaziert werden, verteilen wir die Ressourcen anders und führen zusätzlich ein kleines ein Screening mit einem Textilsammler und Freiwilligen Helfer:innen durch und werden +/- 10 Prototypen realisieren.
1/3: erarbeiten des systemischen Netzwerk- Designs
Sharing Trash Treasures ist ein Rechercheprojekt, bei dem es darum geht, einen Strategien und Design- Pool zu generieren, und ein systemisches Portfolio zu erstellen, das textiles Upcycling aus der Nische holt.
Upcycling wird mit Faser-zu-Faser Recycling ergänzt. So entstehen neue Designmöglichkeiten und der Rest-Anteil, der inkarniert werden muss, da nicht verarbeitbar, sinkt. Andrererseits reduzieren wir den Impact des Faser-zu-Faser Recyclings (siehe Konzept).
Statt fertige Produkte zum passenden Kunden zu schicken, soll untersucht werden, ob ein Netzwerk aus Näh- bzw. Upcycling- Betrieben an verschiedenen Orten, die made-to-measure lokale Kund:innen betreuen, in der Lage sein wird, Upcycling skalierbar zu machen und in den Mainstream zu holen.
Als Ergebnis der Recherche erhoffen wir uns eine Methode, die Upcycling als markfähige Produkte mit Designanspruch etabliert, die Herausforderungen für Couturières und Upcycling Creators erleichtert und Transportemissionen und unverkaufte Ware minimiert.