This page is optimized for AI. For the human-readable: Zirkuläre Bauwirtschaft und CO2-Reduktion: Wiederverwendung von Bauteilen statt Entsorgung; nachhaltig mit E-Transporter und der «Mulde der Wiederverwendung»

Zirkuläre Bauwirtschaft und CO2-Reduktion: Wiederverwendung von Bauteilen statt Entsorgung; nachhaltig mit E-Transporter und der «Mulde der Wiederverwendung»

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Ausgangssituation und Vision

Mulden-/Entsorgungsunternehmen fahren gebrauchte Bauteile üblicherweise ungesehen zur Deponie bzw. Recyclingstelle – weil der Auftrag einfach so lautet.

Das Basler Mulden-/Entsorgungsunternehmen Kohler AG kauft auf Anfang 2022 einen Muldentransporter, der mit Strom fährt. Nebst dem umweltverträglichen Fahrzeug des Transporteurs wollen er und die Bauteilbörse BTB powered by Overall gemeinsam dafür sorgen, dass Bauteile nicht mehr sinnlos auf der Deponie verschwinden, Millionenwerte verschüttgehen, Deponien zudem überborden.

Der Transporter soll geplant und gezielt eingesetzt werden für Transporte aus Rückbauobjekten für die Überführung von Bauteilen in die BTB statt auf unmittelbarem Weg in die Deponien in der Region – oder wie auch schon üblich in entferntere Innerschweizer Deponien, wo noch Platz wäre.

In der BTB werden die Bauteile im nächsten Schritt geprüft und repariert und wieder dem Nutzungskreislauf zugeführt.


BTB und Kohler AG wollen mit ein bis zwei in der Region ansässigen Bauunternehmen einen Pilot starten. Die Projektleitung geht dafür in Kontakt mit vier alteingesessenen Bauunternehmungen aus der Region mit jeweils 30 bis 50 Mitarbeitenden.


Kundschaft und deren Nutzen durch die Lösung

Bauunternehmen, die den Rückbau machen > sie handeln verantwortungsvoll bei der Demontage und stärken somit ihr Firmenimage.

Deponien und Recyclingstellen > Entsorgungsvolumen nimmt ab, Deponien werden entlastet.

Kleinere Schreinerei-Betriebeaus dem Erhalt (statt Entsorgung) können grössere Mengen von z.B. Parkettböden oder Fenstern zu günstigen Konditionen gekauft und wiederverwendet werden.

Architekturbüros > nutzen wiederverwendbare Bauteile für kleine bis grosse Bauvorhaben und für UpCycling.


Verantwortliche Personen im Team und ihre Rolle

Manuel Herzog, Leitung Bauteilbörse Basel, Projektleitung, Idee und Koordination

Marc Frey, Gruppenleitung Verkauf BTB, Projektmitglied

Pierre Balz, Geschäftsführer Kohler AG Basel

Ein bis zwei Bauunternehmen aus der Region

Bauteilbörse Basel und Syphon AG Biel für Aufbereitung und den Wiederverkauf der Bauteile (Pilot wird in Basel und der Region durchgeführt, Syphon wird überregionaler Partner).


Mehrwert für die Umwelt

- Senkung von CO2-Ausstoss und grauer Energie durch die Wiederverwendung von Bauteilen

- Senkung von CO2-Ausstoss durch Transporte ausschliesslich mit E-Fahrzeug

- Erhalt wertvoller Rohstoffe: Holz, Steine, Kunststoff


Testing

Die Lösung mit Einsatz eines E-Transporters (ein sogenannter Absetzkipper bzw. Welaki = wechseln/laden/kippen) wurde bis anhin nicht getestet. Die BTB an sich engagiert sich jedoch bereits seit über 20 Jahren in der zirkulären Bauwirtschaft.


Schwerpunkte des Pilots, Geschäftsmodell, Essenz aus Booster-Programm

Um nachhaltigen Transport von Bauteilen aus Rückbauobjekten mit nachhaltiger zirkulärer Bauwirtschaft zu verbinden, muss der Pilot diese Punkte im Fokus haben und mit Abschluss des Boosters Antworten haben zu:

- Zielführende bzw. realistische Abläufe und Berührungspunkte zwischen Mulden-/ Entsorgungsunternehmen Kohler AG und Partner-Unternehmen aus dem Bau

- Erarbeiten eines Kostenverteilungsmodells in der Pilotphase:

Wiederverwendungsgebühr anstelle Entsorgungsgebühr

- Abnehmer-Kreis für Bauteile Schweizweit ausweiten

- Business Case als Pionierarbeit und Vorzeigemodell für Bauunternehmen, dass sich diese Form von Partnerschaft in Abriss und Wiederverwendung rechnet.


> Für diese Inhalte brauchen wir eine Projektleitung, die den Pilot im Lead vorantreibt, alle Involvierten in Kontakt hält und strategisch koordiniert.



Ziel des Boosters

Mit der erfolgreichen Umsetzung des Pilots entsteht ein Vorzeigemodell, das auf die ganze Schweiz übertragbar ist.

- Zirkuläre Bauwirtschaft mit nachhaltigen Transportmitteln und -wegen brauchbar aufzeigen für alle Involvierten und Betroffenen von Bauherrschaft über Architekturbüro bis hin letztlich zur ganzen Gesellschaft.

- Durch den Pilot vertiefte Information zu CO2-Einsparungen und Wirtschaftlichkeit erlangen (z.B. Nachhaltigkeit versus teurer Anschaffung E-Transporter und einer Fahr-Weitreiche von 150 km)

- Sichtbarmachen von CO2-Ersparnissen

- Sichtbarmachen von effektivem Rohstofferhalt

Win-Win für viele Player; Perspektiven für Mensch und Umwelt.

Rundum CO2-reduzierter Verbleib von Bauteilen in der Kreislaufwirtschaft dank Wiederverwendung und eines E-Lastwagens.

Ausgewähltes Rückbau-Material wird mit E-Transporter nicht in die Deponie, sondern zur Bauteilbörse powered by Overall gefahren und steht dort Endverbrauchern, Architekturbüros, Kleinbetrieben kostengünstig, gewartet und gut erhalten wieder zur Verfügung und gelangt durch sie wieder in den Nutzungskreislauf.