Kreislauf der Dinge – Future Urban Society Call #2
Challenge Metadata
- Challenge Name: Kreislauf der Dinge – Future Urban Society Call #2
- Date: 5/6/2024 4:00:28 PM
- Administrators:
Challenge Description
Der Future Urban Society Innovation Booster sucht und fördert radikale Ideen aus Forschung und Praxis, um die vielversprechendsten sozialen Innovationen für klimagerechtes Wohnen, Mobilität und Ernährung weiter zu verbreiten oder in ihrer Wirkung zu stärken.
Bevor Ihr Eure Idee einreicht, beachtet bitte die entsprechenden Richtlinien
Unsere derzeitigen Ausschreibungen mit der Stadt Zürich:
Wie könnten wir für die breite Bevölkerung das Weiterleben oder -geben von Haushaltsgegenständen und Kleidung attraktiver machen als das Entsorgen oder neu kaufen? Wie könnten wir hierfür die bestehenden, schon vielversprechenden Initiativen, Services und Angebote rund um das Teilen, Weitergeben, Weiterverkaufen und Reparieren von Dingen "verstärken"?
Im Kreislauf der Dinge werden unsere Alltagsgegenstände und Kleidung mehrfach, durch Reparatur länger und durch Upcycling anders genutzt. Im Kleinen funktioniert das schon - direkt vermittelt über Nachbarschafts-Apps, -Chats oder Online-Marktplätze, lokal über Brockenstuben, Second-Hand-Kleiderbörsen, Flohmärkte, Repair-Cafés etc.
Nachhaltigkeit kann in den Kreisläufen unserer Gebrauchsgegenstände und Kleidung erlebbar umgesetzt werden. Neben der konkreten, materiellen Ressourcenschonung entstehen durch den Kreislauf der Dinge in der Nachbarschaft und im Quartier ganz nebenbei neue Kontakte und menschliches Vertrauen. Und wer schon einmal einen geliebten Tisch oder eine Tasse repariert hat, weiss, dass weniger mehr sein kann: Gegenstände können durch den eigenen Einsatz persönlich bedeutsamer werden.
Im Rahmen der Challenge “Kreislauf der Dinge” fragen wir uns: Wie könnten wir für die breite Bevölkerung das Weiterleben oder -geben von Haushaltsgegenständen und Kleidung attraktiver machen als das Entsorgen oder neu kaufen? Wie könnten wir hierfür die bestehenden, schon vielversprechenden Initiativen, Services und Angebote rund um das Teilen, Weitergeben, Weiterverkaufen und Reparieren von Dingen "verstärken"?
Was suchen wir?
Wir suchen radikale Ideen um die vielversprechendsten sozialen Innovationen mehrheitsfähig zu machen - unter Einbezug von Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und/oder Politik. Arbeitest Du an entsprechenden Angeboten, Services, Organisationsformen, Geschäfts- und Impact-Modellen, Kommunikations- und Interventionsstrategien oder strategischen Experimenten?
Wir ermöglichen die Durchführung von Machbarkeits-, Nutzer- oder Marktstudien oder auch die Entwicklung von Modellen und Prototypen, die der Veranschaulichung und der Erprobung potenzieller Lösungen dienen.
Wir freuen uns auf Lösungsansätze, die den Beitrag sozialer Innovationen zu einer klimagerechten und lebenswerten urbanen Gesellschaft der Zukunft potenzieren und multiplizieren.
Wer kann sich bewerben?
Entsprechend den Vorgaben von Innosuisse dürfen sich nur gemischte Teams mit Mitgliedern aus mindestens einem Forschungs- und einem Umsetzungspartner bewerben. Die Veranstaltungen in der Challenge Stage ermöglichen, dass sich einzelne Akteur:innen finden. Sollte einem Projektteam der Forschungspartner fehlen, können wir mit unserem Begleitforschungsteam aushelfen. Dazu oder für andere Vernetzung kann matchmaking@futureurbansociety.ch kontaktiert werden.
Fördergelder können wir an juristische Personen - Genossenschaften, Vereine, Stiftungen, Unternehmen, Hochschulen, Städte etc. - vergeben. Die Verwendung und Verteilung der Mittel in den geförderten Teams erfolgt eigenverantwortlich, aber rechenschaftspflichtig.
Zu den Forschungspartnern gehören universitäre Forschungsinstitute, nicht-kommerzielle Forschungszentren ausserhalb des Hochschulbereichs, Forschungsinstitute der Fachbereiche mit eigenen Forschungsprojekten und Forschungsinstitute des Bundes.
Umsetzungspartner sind alle privaten und öffentlichen Akteurinnen, die Ideen in die Praxis umsetzen können oder zumindest einen Anteil daran haben.
Wie können die Mittel eingesetzt werden?
Die Förderung von bis zu 25’000 CHF kann für Machbarkeits-, Nutzungs- oder Marktstudien verwendet werden. Wo möglich und sinnvoll wird die Entwicklung von Modellen und Prototypen zur Veranschaulichung und Erprobung von Lösungsansätzen finanziert. Die Mittel können zweckdienlich flexibel eingesetzt werden, z.B. für die Bezahlung von Gehältern, den Kauf von Ausrüstung und Material, Beobachtungs- und Interviewforschung, Reisekosten, Organisation von Roundtables, Workshops usw.
Ein Teil der Mittel ist für die inhaltliche und methodische Unterstützung von Expert:innen in den jeweiligen Feldern reserviert.
Wovon kann ich profitieren?
- Du kommst mit Ideen aus Praxis oder Forschung und suchst Umsetzungs- und Ermöglichungspartner:innen? Alle sich bewerbenden Innovationsteams können über die Plattform Jointcreate kontaktiert werden. Gerne ermöglichen wir ein Matchmaking.
- Ihr seid eine städtische Dienstabteilung, ein Unternehmen oder eine NPO mit einer Challenge in unserem Bereich und interessiert an der Wirkungsverstärkung der besten Ansätze? Dann habt ihr zwei Möglichkeiten: Bei schon ausgeschriebenen Challenges eröffnet euch die Teilnahme im Booster den Zugang zu den vielversprechendsten sozialen Innovationen. Gemeinsam könnt ihr im Booster an der Umsetzung der besten Ideen für die Verstetigung, Weiterentwicklung und Verbreitung dieser Ansätze arbeiten. Ihr könnt in Absprache mit uns auch selbst eine Challenge veröffentlichen und als «Challenge Sponsor» auftreten. Damit startet ihr einen offenen Innovationsprozess zu den Themen eurer Wahl und arbeitet mit den sich bewerbenden Teams an den besten Ideen zur Lösung eurer Challenge. Kontaktiert uns dazu gerne via info@futureurbansociety.ch.
- Wir organisieren und führen einen offenen Innovationsprozess von A-Z für euch durch, inklusive der Moderation von Workshops und Veranstaltungen
- Ihr erhaltet finanzielle Unterstützung für die Ausarbeitung und das Testen eurer im Rahmen des Boosters mit anderen Akteur:innen zusammen entwickelten Ideen
Was ist einzureichen?
Eine eingereichte Projektidee sollte die folgenden Fragen beantworten:
- Welche systemischen Problemhypothesen sind Ausgangspunkt für die Idee?
- Wie trägt die Idee zur Lösung des Problems bei?
- Wer wird von der Lösung profitieren und wie?
- Wie trägt die Idee zum Ziel der Klimagerechtigkeit bei?
- Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?
- Wurde die Idee (in Varianten) bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?
- Woran möchtet Ihr während des Boosters arbeiten (z. B. Machbarkeitsstudie, Entwicklung eines klimagerechten Geschäftsmodells, Bau eines ersten Prototyps, Test-Mainstreaming usw.)? Was werdet ihr am Ende des Boosters liefern?
- Was erhofft Ihr Euch von dem Booster (z. B. Suche nach bestimmten Partnern, Expertenunterstützung usw.)?
- Wer brauchst du als Expert:in um die Idee weiter voranzutreiben?
- Wie viel Budget fordert ihr von uns für was? (maximal CHF 21’000 + CHF 4’000 für Expert:innen-Gutscheine ). Im Nachtrag kann diese Summe nicht mehr erhöht werden, bitte kalkuliert daher genau. Die Summe fliesst nicht in ein Bewertungskriterium ein, sie hat also keinen Einfluss auf die Entscheidung, ob eine Idee gefördert wird oder nicht. Warum wir fragen: Wenn eine Idee von Anfang an weniger Budget braucht, können wir mehr Ideen fördern.
Gefördert werden kann, wer an einer unserer Open-Innovation-Veranstaltungen oder Calls teilgenommen hat:
Challenge Accepted - Open Innovation Workshop #1 – 27.05.2024
Challenge Accepted - Open Innovation Workshop #2 – 07.06.2024
Co-Creation-Workshop, online – 13.6.2024, 11.00 – 12.45 Uhr
Co-Creation-Workshop, online – 11.7.2024, 10.00 – 13.00 Uhr
Co-Creation-Workshop, online – 21.8.2024, 09.30 – 12.30 Uhr
Wir planen noch weitere Veranstaltungen und Calls. Sie werden zeitnah auf unserer Website und per Newsletter angekündigt.
Weitere Einzelheiten zur Teilnahme findest du auf der Website https://www.futureurbansociety.ch.
Bei Fragen bitte zuerst in das FAQ schauen. Falls du danach immer noch Fragen hast, melde Dich gerne auf info@futureurbansociety.ch
Wenn ein Template zur Eingabe benötigt wird, kann das gerne hier heruntergeladen werden.