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Kommunikations-Modell für kooperativ klimagerechtes Wohnen

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Projektidee: Kommunikations-Modell für kooperativ klimagerechtes Wohnen

Die IG KG (Klimagenossenschaft) will eine tragfähige Kommunikations-Strategie entwickeln, um die grundlegenden Ideen der

Klimagenossenschaft umzusetzen: Wie ist klimagerechtes Wohnen, resp. Leben in unserer Gesellschaft möglich?

Dieser gesellschaftlich relevanten Fragestellung geht die Klimagenossenschaft nach. Im Rahmen des FUS Boosters

sollen innovative Strategien und partizipative Grundsätze in einem Kommunikations-Modell zum Tragen kommen. Dies

mit dem Ziel, die Grundlagen zu schaffen, für eine individuelle Reflexion der eigenen Werte und des eigenen Verhaltens. In einem

zweiten Schritt anvisiert die IG KG die Bewerbung für das “Pilotquartier Netto-Null Binz/Altwiedikon” der Stadt

Zürich für den Aufbau einer dezentralen Klimagenossenschaft. Die Erkenntnisse werden "open source" geteilt und dadurch verbreitet.

Welches Problem möchten wir lösen?

Grundsätzlich fragen wir, wie die Vorstellungen eines klimagerechten Lebens umgesetzt werden können und

haben in zahlreichen Projekten und Initiativen Erfahrungen gesammelt, die uns als Grundlagen dienen. Inhalte

transformatorischer Ideen und strategischen Wissens müssen vermittelt und tragfähig kommuniziert werden. In

diesem Antrag anvisieren wir die Entwicklung eines Kommunikations-Modells, das Menschen informiert und

über unsere vermittlerische Tätigkeit hinaus motiviert, Teil einer Wertegemeinschaft zu werden, mit dem Fokus

eines klimagerechten Lebens. Letzteres schliesst, neben dem Wohnen, die Bereiche Ernährung, Konsum,

Mobilität und Freizeit ein und ist konsequent im Ansatz.

Wer profitiert von der Lösung und wie?

Von dem durch das Kommunikations-Modell vermittelten klimagerechten Leben profitieren:

Das Kommunikationsmodell fördert:

Wer sind die Personen/Organisationen in eurem Team und welche Rolle spielen sie?

Fachexpertise: Klimawandel, Nachhaltigkeit und ökologische Zusammenhänge

Rolle im Projekt: Projektkoordination, Evaluation & Monitorin

Fachexpertise: Verhaltensökonomie, Sozialpsychologie, kulturelles und gesellschaftliches Verständnis

Rolle im Projekt: Partizipation & Kollaboration, Moderation & Facilitation der Ateliers

Fachexpertise: nachhaltiges Bauen/Wohnen sowie soziale Innovation

Rolle im Projekt: Balance wahren zwischen radikaler Kreativität und "altbewährtem"

Fachexpertise: digitale Kommunikation und Design Thinking

Rolle im Projekt: Kommunikation (strategische Kommunikation, Public Relations und Medienarbeit, visuelles Design und Branding)

Unsere Partner bringen die geforderten Kompetenzen und das notwendige Wissen zu einer erfolgreichen Projektumsetzung mit und tragen zur Qualitätssicherung des Kommunikations-Modell bei.

Forschungspartner*innen

Umsetzungspartner*innen

Punktuelle Begleitung

Wie wirkt sich die Lösung positiv auf den Planeten aus?

Klimagerechtes Wohnen und Leben im urbanen Raum führt zu einer Reduktion der CO₂-Emissionen, die den

Planeten belasten. Durch das Mainstreaming und die Verbreitung nachhaltiger Wohnformen senken wir den

ökologischen Fussabdruck städtischer Gemeinschaften und fördern den sparsamen Umgang unserer

Ressourcen. Indem das Projekt urbane Lebensweisen ökologisch transformiert und skaliert, tragen wir zu einem

gesunden und resilienten Planeten mit einer intakten Biosphäre bei.

Der vorliegende Projektantrag ist strukturell ein erster Schritt in der Umsetzung hin zu einem langfristig

klimagerechten Fokus. Diesen gehen wir durch einen ersten vermittlerischen Schritt mit dem vorgeschlagenen

Kommunikations-Modell an.

Wurde die Idee schon einmal getestet?

Es gibt inzwischen gute Grundlagen und Ideen für die konkrete Umsetzung von Klimagenossenschaften, z.B.

Bolobolo (1984). Eine Forschungslücke besteht im Bereich der Vermittlung der betreffenden Ansätze. Eine

Skalierung der bestehenden Projektideen ist das Ziel der IG Klimagenossenschaft. Siehe hierzu auch im

Abschnitt “Hintergrund”.

Woran möchtet ihr während der Förderphase arbeiten (z. B. Machbarkeitsstudie, Entwicklung des Geschäftsmodells, Aufbau und Test eines ersten Prototyps usw.)?

1. Grundlagenforschung und Take-off: Oktober und November 2024

2. Workshop-Prozess: November 2024 - Februar 2025

Der Workshop-Prozess ist das Herzstück des Projektes und findet innerhalb von 4 Atelier-Phasen statt. Innerhalb

der 4 Ateliers soll das Kommunikations-Modell inhaltlich und strategisch aufgebaut und geplant werden. Die drei

globalen Ziele in dieser 2. Phase sind die Erarbeitung eines Narrativs und einer starken visuelle Linie (1), die

Integration bestehender und neuer Tools (2) und die Erarbeitung einer einschlägigen Kampagne für eine gezielt

entworfene Klimagenossenschaft (3).

Planung Workshop-Prozess: provisorisch, kann im Verlauf angepasst werden

Die Workshops finden in den Räumlichkeiten des L200 statt.

3. Implementierung und Nachbearbeitung: März 2025

Die grafische Ausarbeitung und Lancierung des Kommunikations-Modells steht im Zentrum der 3. Phase.

Konkret werden eine Website, Social Media und die Resultate aus Ateliers sowie geeigneter Work-in-Progress

lanciert. Sie bilden die Grundlage des Kommunikations-Modells.

Was werdet ihr am Ende des Boosters abliefern?

Ein funktionsfähiges Kommunikations-Modell für die Vermittlung des langfristig angelegten Fokusprojektes der

Klimagenossenschaft. Das Modell wird mit der Eingabe für das “Pilotquartier Netto-Null Binz/Altwiedikon” im

Sommer 2025 seine erste Anwendung finden, als Grundlage einer eigenen Projekteingabe hin zum langfristigen

Fokusprojekt der Klimagenossenschaft.

Was erwartet ihr vom FUS-Booster-Team (z. B. Suche nach konkreten Partnern, fachkundige Unterstützung etc.)?

Als junge IG erwarten wir vom FUS - Booster, neben einer finanziellen, vor allem eine Unterstützung bei der

Vernetzung mit relevanten Akteur*innen und Expert*innen.

Wen benötigt ihr als Expert:in, um das Projekt voranzutreiben?

In der oben erwähnten Abschnitten zu den Projektpartner:innen geht es im Kern um folgende Themen:

Wie viel Budget fordert ihr von uns für was?

Die Summe des finanziellen Rahmens beträgt CHF 25’000 (inkl. CHF 4'000 Expert*innen-Gutscheine zur

punktuellen Verwendung im Projektprozess).

Wir fordern die CHF 21'000 sowie die CHF 4'000 Expert*innen-Gutscheine.

Grundlage für die Kostenschätzung:

  1. Es werden nur Honorare für Expert*innnen bezahlt, die Aufwendungen von Worshopteilnehmer*innnen werden nicht vergütet.
  2. Für Recherarbeiten wird ein Honorar von 30.- / Stunde bezahlt und es wird ein max. Budget von 800.- pro Person festgelegt.
  3. Die Kosten der IG Klimagenossenschaft für die parallen Aktivitäten werden nicht vergütet
  4. Für die Umsetzung der Resultate zu einem Klimamodell wird ein Budgetbetrag festgelegt

Die CHF 21'000 benötigen wir für folgende Aktivitäten (die CHF 4'000 Expert*innen-Gutscheine möchten wir punktuell im Projektprozess einsetzen, wenn es gerade sinnvoll ist).

Schritt 1: Kosten für Rerchere und Zusammentragen der Resultate = 3'200.-

  1. Entschädigung eines kleinen Rercheteams von 4 Leuten für die Bereitstellung und Aufarbeitung der Grundlagen für den gesamten Prozess
  2. Budget Entschädigung pro Person je 800.-

Schritt 2: Kosten für 4 Workshops (4x CHF 3'200) = CHF 12'800

Aufschlüsselung Kosten für 1 Workshop

  1. Professionelle Vor- uns Nachbereitung und Moderation des Workshops 1'000.-
  2. Honorar Expert*innen (inkl. Vor- und Nachbesprechung, Annahme: 2 Expert*innen): CHF 2x CHF 800 = CHF 1'600
  3. Tagesmiete für einen geeingeten Raum inkl. Technik: CHF 200
  4. Verpflegung Expert*innen und Teilnehmer*innen: CHF 200
  5. Druck- und Schreibmaterialien, Präsentationsunterlagen: CHF 100
  6. Werbung für den Workshop, Einladungen: CHF 100

Schritt 3: Zusammentragen der Resultate zu einem Kommunikationsmodell 5'000.-

  1. Für das Zusammentragen der Resultate zu einem kommunizierbaren Modell in Form einer Broschüre und einer Webseite beantragen wir eine Kostenbeteiligung von 5'000.-
  2. Die darüber hinausgehenden Kosten werden in Fronarbeit ausgeführt.

Hintergrund

Als Grundlagen für das Fokusprojekt der Klimagenossenschaft, der Schaffung einer Wertegemeinschaft für

klimagerechtes Wohnen und Leben, dienen die von Neustart Schweiz dokumentierten Projekte und

Publikationen. Es geht der IG Klimagenossenschaft dezidiert darum, diese Ideen zu konsolidieren und

weiterzuentwickeln.

https://neustartschweiz.ch/aktuell/

Erarbeitung eines Kommunikation-Modells "How to tell?" für kooperativ klimagerechtes Wohnen

Die IG Klimagenossenschaft setzt sich für klimagerechten Wohnraum ein.

Mit Unterstützung des FUS soll ein tragfähiges Kommunikations-Modell entwickelt werden, welches als Basis für den Aufbau einer dezentralen Klimagenossenschaft im Pilotquartier Netto-Null der Stadt Zürich dient.