Digitale Selbstbestimmung
Project Idea Metadata
- Project Idea Name: Digitale Selbstbestimmung
- Date: 11/19/2021 8:28:34 PM
- Administrators:
Project Idea Description
· Ausgangslage und Problemstellung
Daten sind wertvoll. Deshalb ist es im Interesse von Organisationen, die von ihren Nutzer/Kunden erlangten Daten wirtschaftlich zu nutzen. Dies steht jedoch im Konflikt mit der Idee der Digitalen Selbstbestimmung der betroffenen Personen. Es ist im Interesse dieser, über die Verwendung ihrer eigenen Daten selbst entscheiden und bestimmen zu können. Innerhalb dieser Arbeit werden deshalb folgende Fragen behandelt:
- Wie kann die digitale Selbstbestimmung der betroffenen Personen in der Schweiz gestärkt werden?
- Kann ein Interessenskonflikt zwischen digitaler Selbstbestimmung und Wirtschaftlicher Nutzung der Daten minimiert werden?
· Ziel der Arbeit und erwartete Resultate
Ziel der Arbeit ist das Erstellen eines schriftlichen Überblicks, welcher die wichtigsten erarbeiteten Massnahmen und Änderungen beschreibt, um die digitale Selbstbestimmung der betroffenen Personen in der Schweiz unter Berücksichtigung des Interessenskonfliktes zu stärken. In diesem Dokument werden folgende Aspekte beschrieben:
- Beschreibung der Ausgangslage / Zielsetzung
- Massnahmen für Organisationen in der Privatwirtschaft
- Massnahmen für Organisationen im Öffentlichen Sektor
- Handlungsvorschläge für betroffene Personen in der Schweiz
- Ev. ein Vorschlag für eine gesetzliche Anpassung
Sinn dieses Dokumentes ist es, dem Leser eine wünschenswerte Entwicklungsrichtung der «Landscape» zu vermitteln, sowie dafür konkret adaptierbare Massnahmen zu präsentieren.
Spezielle Anforderungen für das Produkt (Dokument):
- Lesbar und verständlich für jeden Politiker (auch ohne technische Vorkenntnisse)
- Kurz und bündig
- Visuell und sprachlich angenehm (nicht im sprachlichen und formattechnischen Stil des Reports)
· Gewünschte Methoden, Vorgehen
Mittels Literaturanalyse wird zunächst die Problemstellung beschrieben und der Änderungsbedarf gerechtfertigt. Dazu werden die aktuellen Gegebenheiten der Digitalen Selbstbestimmung analysiert und kritisiert. Falls machbar, wird dazu auch der direkte Kontakt zu Ansprechpersonen in relevanten Organisationen gesucht werden (Interview), um einen Einblick in den Interessenskonflikt zu erlangen.
Mittels Weiterführung der Literaturanalyse, sowie der Ausarbeitung eines Bewertungssystems werden schlussendlich Massnahmen in den zuvor beschriebenen Bereichen erarbeitet und bewertet. Unter Berücksichtigung der Zielsetzung werden somit die «besten» Massnahmen definiert und weiter ausgearbeitet.
· Kreativität, Varianten, Innovation
Start und Schluss der Arbeit sind klar definiert, jedoch erfordert die Ausarbeitung der konkreten Vorschläge eine zeitnahe Methodendefinition. Abhängig davon, welche Schwerpunkte in vorherigen Schritten erkennbar werden, und welche möglichen Massnahmen daraus entstehen, wird die Bewertungsmethodik entsprechend ausgearbeitet. Dies kann quantitativ (Bewertungsraster, Punktsysteme), oder qualitativ (Vergleiche mit anderen Sektoren, Präzedenzfälle, usw.) geschehen.
Wie kann der Widerspruch zwischen Selbstbestimmung und Nutzung von Daten durch Dritte aufgehoben/reduziert werden?