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Vademecum zur Zirkularität im Bauen und Bewirtschaften - ein Narrativ für institutionelle Investoren

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Vademecum zur Zirkularität im Bauen und Bewirtschaften

Ein Narrativ für institutionelle Investoren

Challenge in short (50/49):

Immobilieninvestitionen sind stabil, während neue Themen wie Zirkularität Risiken bergen. Bauherren teilen selten Erfahrungen, da externe Kommunikation nicht notwendig ist. Dadurch bleiben Erfahrungen mit zirkulärem Planen und Bauen verborgen, obwohl sie vorhanden sind. Das Ziel dieses Projekts ist es, Wissen über Zirkularität praxisnah in ein für Investoren geeignetes Narrativ aufzubereiten.

Vision (200 / 103 )

Vademecum zur Zirkularität im Bauen und Bewirtschaften

Das wissensintensive Dokument für Investoren und Eigentümer soll die Sensibilisierung der Zielgruppen erleichtern. Dies soll durch ein finanzwelttaugliches Narrativ erreicht werden, das konkrete Projekterfahrungen dialoggruppenspezifisch darstellt und Umsetzungsempfehlungen von praxiserfahrenen Bauherren aufzeigt. Es soll eine Geschichte des Gelingens werden.

Die Herausforderung besteht darin, die Umsetzungsschwelle zu reduzieren und die vorhandenen Erfahrungen praxisnah und adressat:innengerecht zu kommunizieren und aufzubereiten. Das Innovative an diesem Ansatz ist, dass die projektspezifischen Learnings, projektunabhängig beschrieben werden und somit das Wissen skaliert werden kann. Die Zeit für ein organisches Wachstum des Wissens ist zu kurz, um die Netto-Null- und Zirkularitätsziele zu erreichen.

Impact People, Planet, Profit (100 / 97 )

Wenn mehr Investoren Zirkularität anwenden, bleibt die Wertschöpfung regional und national. Deklarationspflichten und regulatorische Massnahmen auf Bundesebene fördern ressourcenschonendes Bauen und die Reduktion des CO₂-Ausstosses. Die EU-Taxonomie verlangt Transparenz, wodurch nachhaltiges Bauen einen direkten Einfluss auf Bewertung und Wirtschaftlichkeit hat. Zirkuläre Prinzipien verringern den Ressourcenverbrauch, indem Materialien im Kreislauf bleiben und Abfall reduziert wird.

Unsere Vision stellt den Menschen und seine Bedürfnisse nach einer intakten Umwelt, Gesundheit und Sicherheit in den Mittelpunkt. Wir sind überzeugt, dass die Kreislaufwirtschaft Mensch und Umwelt gleichermassen nützt und einen gesellschaftlichen Mehrwert schafft. Vorsorgendes Wirtschaften ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft.

What assumptions or ideas do you want to test? (200/196)

Die Kostenkomponente wird immer wieder als Grund genannt, die Zirkularität nicht von der Planung in die Umsetzung zu bringen. Wir wollen anhand der bestehenden Baupraxis aufzeigen, dass zirkuläres Bauen ohne Mehrkosten und ohne Risiken umgesetzt werden kann. Dazu testen wir folgende Hypothesen:

H1. Die derzeitigen bewährten Verfahren können genutzt werden, um Praktiken der Kreislaufwirtschaft bei institutionellen Investoren zu verbreiten.

H2. Investoren sind daran interessiert und bereit, Kreislaufprinzipien in ihren Portfolios anzuwenden und die Umsetzung zu skalieren.

H3. Praxiserfahrungen mit Fokus auf Kosten, Mehrwert, Zeitaufwand und Einsparungen von Peers können Vorbehalte gegenüber neuen und innovativen Methoden abbauen.

H4. Die Anpassung des Narrativs ermöglicht die Skalierung der Anwendung von Zirkularitätsprinzipien in Immobilienportfolios.

Has it been tested before? (100 / 72 )

Erste Projekterfahrungen mit zirkulärem Bauen sind bereits dokumentiert. Meist sind es die Architekt:innen, die ihre Projekte veröffentlichen in sogenannten Fachpublikationen, die Lösungsmöglichkeiten für eine spezifische Aufgabe aufzeigen. Bauherren und Investoren brauchen keine Anerkennung, sondern sind in erster Linie an der Bewertung ihres Portfolios interessiert. Ein erster Leitfaden für Investoren über zirkuläres Bauen wurde von WuestPartner verfasst (Veröffentlichung im April 2025). Der Fokus dabei liegt auf dem Grundverständnis und möglichen Massnahmen.

Team (150 / 119 )

Antragstellerin:

Circular Hub hat als eines der ersten Unternehmen in der Schweiz das Thema Kreislaufwirtschaft im Bauwesen geprägt. Mit Initiativen wie dem Verein Madaster und dem Verein C33 - Koordinationsstelle zirkuläres Bauen Schweiz, verfügt er über ein grosses Netzwerk und viel Wissen über konkrete zirkuläre Lösungen im Bauwesen. Kunden und Mitglieder können mit einbezogen werden, um das Wissen aus umgesetzten Wettbewerben und realisierten Projekten in die Ausarbeitung der Hypothesen zu einfliessen zu lassen.

Marloes Fischer, Gründerin von Circular Hub, Vorstandsmitglied und Gründungsmitglied von C33, übernimmt die Projektleitung.

Partner:

Cindy Schwenke – Architektin

Ursula Tschirren – Historikerin und Kommunikationsspezialistin für Bauthemen

Anja Bundschuh – C33 Koordinationsstelle zirkuläres Bauen Schweiz

Michael Trübestein – HSLU Real Estate Management

Philipp Cescato – Switzerland Innovation Park Central

Zirkularität im Bauwesen wird bei Wohn- und Gewerbebauten heute schon mitgedacht und umgesetzt. Erste Erfahrungen in der Planung, Realisierung und Nutzungsphase sind gemacht. Trotzdem hinken Bestellung und Umsetzung von zirkulären Bauten bei institutionellen Investoren hinterher. Unser Vorschlag ist, ein Narrativ zu entwickeln über umgesetzte Projekte und, Erfahrungen und Erkenntnisse zu beschreiben, um die Machbarkeit, Skalierbarkeit sowie den Mehrwert und die Chancen für private institutionelle Investoren zur Umsetzung von Zirkularität in einem grossen Portfolio aufzuzeigen.