Ting - Geld & Chancen teilen
Project Idea Metadata
- Project Idea Name: Ting - Geld & Chancen teilen
- Date: 5/13/2025 9:31:52 AM
- Administrators:
Project Idea Description
Ting basiert auf dem Prinzip des Teilens – nicht nur von Geld, sondern auch von Wissen, Zeit und Erfahrungen. Mitglieder zahlen monatliche Beiträge auf ein gemeinsames Bankkonto ein. Die Community entscheidet autonom, demokratisch und partizipativ, welche Vorhaben unterstützt werden. Die Bedingung, dass ein Vorhaben einen Mehrwert für die Gesellschaft erzeugen muss, fördert die Umsetzung von Projekten, Ideen und Unternehmungen, die im Einklang mit den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) stehen. Die Themen reichen dabei von ökologischen Initiativen und Vorhaben, sozialen Innovationen, gemeinwohl-ökonomischen Unternehmungen bis hin zu Projekten, die die Lebensqualität, den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das lebenslange Lernen und die Selbstbestimmung fördern.
Mit über 1,3 Millionen CHF, die in mehr als 130 individuelle Vorhaben investiert wurden, hat Ting bereits einen beträchtlichen Beitrag für eine nachhaltige und soziale Schweiz geleistet. Die unterstützten Projekte fokussieren sich dabei auf fünf zentrale Bereiche: 1) Vertrauensvolles Zusammenleben mit 27%, 2) Klima und Umwelt mit 25%, 3) sinnvolle und gesunde Produktivität mit 22%, 4) Selbstbestimmung mit 12% und 5) lebenslanges Lernen mit 11%. Durch das Teilen von Mitteln und die gemeinschaftliche Entscheidungsfindung wird ein Raum des Vertrauens geschaffen, in dem Menschen angstfrei ihre Ressourcen und Erfahrungen teilen können.
Der starke Fokus auf das Teilen von Geld hat einen tiefgreifenden Einfluss auf die Lebensweise und das Handeln der Mitglieder. Ting hilft Menschen, ihre eigenen Ideen, Projekte und Lebensentwürfe zu realisieren, wodurch sie gesünder leben, persönliches Wachstum erleben und damit verbunden oft einen bewussteren Umgang mit Ressourcen pflegen (qualitative belegt). Statt in Ersatzkonsum, Fast Fashion oder Fernreisen zu investieren, konzentrieren sich Mitglieder eher darauf, ihre Zeit und Energie in nachhaltige und sinnvolle Tätigkeiten, lokale Freizeit- und Ferienangebote zu investieren. Dieses «entschleunigte» Verhalten führt indirekt zur Reduktion der persönlichen CO2-Bilanz.
Mit fünf Jahren Erfahrung und einer stetig wachsenden Mitgliederzahl hat Ting das Potenzial, aus seiner bisherigen Nische herauszutreten und eine breitere Masse zu erreichen. Die datenbasierte Skalierung der Community steht im Mittelpunkt unserer nächsten Wachstumsphase, in der wir die Wirkung und Reichweite von Ting vergrössern wollen.
Ting ist mehr als nur eine Plattform zur finanziellen Umverteilung. Ting radikal transparent mit Zahlen, setzt bei der Weiterentwicklung der IDGs (Inner Development Goals) von Individuen an, und ist ein Motor für gesellschaftliche Veränderung, der die Prinzipien des Geld Teilens und des Vertrauens in den Mittelpunkt stellt und dabei nicht nur das Wohl des Einzelnen, sondern auch das kollektive Wohl fördert. Sharing is caring! Der InnoBooster bietet die ideale Möglichkeit, um unsere Skalierungsprozesse und Methoden datenbasiert weiterzuentwickeln, um noch mehr Menschen für die «Sharing Economy» zu begeistern. Unser Ansatz könnte das Potenzial haben, als Modell für eine zukunftsfähige, kooperative und nachhaltige Gesellschaft zu dienen – und wir wären bereit, diese Vision gemeinsam mit dem Future Urban Society InnoBooster zu skalieren!
Welches Problem möchtet ihr lösen? Welche systemischen Problemhypothesen sind Ausgangspunkt für die Idee?
Die Bevölkerung hat zunehmend Probleme mit den Auswirkungen der multiplen Krisen, mit der wir uns als Individuen und als Gesellschaft konfrontiert sehen. Die Art, wie wir arbeiten, leben, die Umwelt und die Gesellschaft verändern sich auf fundamentale Weise. Um auf diese Veränderungen reagieren zu können und um die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) umzusetzen, benötigt es individuelles Engagement, verfügbare Ressourcen und bestimmte Fähigkeiten eines Menschen (IDGs). Die Mittel dafür sind jedoch schwer zugänglich oder stehen nicht allen zur Verfügung. Hier setzt Ting an.
Viele Menschen in der Schweiz haben nicht genug finanzielle Mittel und die damit verbundenen Möglichkeiten, um gesellschaftlich relevante Projekte zu realisieren. Hier setzt Ting an, indem es Geld kollektiv zugänglich macht und umverteilt. Aus der Betrachtung einer ganzheitlichen Systemtheorie fördert Ting eine positive Interaktion der drei Systeme Mensch, Gesellschaft und Natur. Unsere systemische Hypothese ist, dass Teilen von Ressourcen innerhalb einer solidarischen Gemeinschaft dazu beitragen kann, gesellschaftliche Probleme zu adressieren, persönliches Empowerment zu fördern und gemeinwohlorientiertes Bewusstsein zu schärfen. Das demokratische Entscheidungsverfahren ist vollständig skalierbar: Alle Mitglieder können sich zur Mitentscheidung melden, bei wachsender Community steigt proportional die Anzahl Prüfer:innen.
Ergänzend zur finanziellen Unterstützung will Ting künftig noch stärker auf das Teilen von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen setzen. Mit der Unterstützung des InnoBoosters wollen wir u.a. herausfinden, was es benötigt, damit Ting künftig zu einem Ort wird, wo Menschen nicht nur Geld, sondern auch Zeit, Kompetenzen und Dienstleistungen/Services miteinander teilen.
Damit wir künftig effizient und innerhalb der uns zur Verfügung stehenden Ressourcen (MarKom-Budget) in die Breite/Masse gelangen, benötigen wir datenbasierte Marketing- und Skalierungsprozesse sowie validierte Erkenntnisse über die SDG Präferenzen der Bevölkerung (aktuelle Sinus-Milieus Forschung mit HSLU / InnoCheque).
Wie trägt die Idee zur Lösung des Problems bei?
Ting ermöglicht es Menschen, einfach, transparent und direkt Geld zu teilen und damit Projekte zu finanzieren, die eine mensch-zentrierte, soziale und ökologische Wirkung für die Gesellschaft erbringen. Alle Mitglieder zahlen monatlich einen individuellen Beitrag auf ein gemeinsames Bankkonto ein. Das kollektiv angehäufte Vermögen wird im bewährten Umlageverfahren (AHV) an diejenigen umverteilt, die einen Mehrwert im Sinne der SDGs erbringen. Entschieden wird demokratisch und durch die Community entlang von drei Kriterien: 1) Positive Wirkung auf den eigenen Lebensweg (IDGs), 2) Mehrwert für die Gesellschaft (SDGs) und 3) Gesetzeskonform.
Durch das Zusammentragen von Geld entstehen mehr Chancen und Möglichkeiten für Menschen mit beschränkten Mitteln, damit sie sich den aktuellen Herausforderungen annehmen können. Die Möglichkeit zur Mitbestimmung über die Nutzung der Ressourcen führt zu Vertrauen untereinander und schafft Resilienz innerhalb der Community/Gesellschaft.
Dank Ting können Menschen monatlich miterleben, dass ihr «Teilen-Verhalten» zu einer positiven und nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderung führt.
Neben dem finanziellen Teilen rückt auch das Teilen von Wissen, Fähigkeiten und Zeit verstärkt in den Fokus. Dadurch könnte mit Ting eine umfassende Plattform der Solidarität entstehen, auf der nicht nur monetäre, sondern auch immaterielle Ressourcen gemeinschaftlich zugänglich gemacht und geteilt werden.
Ting finanziert sich über Mitgliederbeiträge und hat bereits einen Eigenfinanzierungsgrad von 65% erreicht, was die langfristige Nachhaltigkeit des Modells belegt.
Wer wird von der Lösung profitieren und wie?
Von der Lösung profitieren vor allem Menschen mit geringeren und/oder eingeschränkten Zugang zu finanziellen Mitteln oder Entwicklungsmöglichkeiten (IDG), die dennoch aktiv zur Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen möchten. Sie erhalten die Möglichkeit und die damit verbundenen Ressourcen, um nachhaltige Vorhaben, Projekte und Ideen mit reduziertem ökonomischen Druck umzusetzen. Darüber hinaus profitieren alle Mitglieder und die gesamte Bevölkerung, da ihr investiertes Geld dank der Projekte innerhalb der Community zur Beschleunigung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) führt. Wohlhabende Mitglieder profitieren von einer kreativen Vielzahl an Lösungsansätzen/Macher:innen und sie erhalten die Möglichkeit, einen Teil ihres Vermögens im direkten Umlageverfahren in konkrete Wirkung (Vorhaben) zu investieren.
Bei einem künftigen Ausbau der Plattform würden zunehmend auch Menschen profitieren, die nebst der finanziellen Unterstützung auf den Austausch von Wissen, Fähigkeiten und gemeinschaftlich genutzten Ressourcen angewiesen sind.
Wie trägt die Idee zum Ziel der Klimagerechtigkeit bei?
Ting trägt zur Klimagerechtigkeit bei, indem es Projekte unterstützt, die direkt oder indirekt den Klimawandel bekämpfen oder die Auswirkungen des Klimawandels abfedern. Der SDG-Fokuspunkt Klima und Umwelt ist mit 25% die zweitstärkste Kategorie innerhalb der Wirkungskette von Ting. Neben konkreten Projekten und Vorhaben, wie der Förderung der Permakultur, einer Garten-Sharing Plattform oder Foodwaste Software für Spitäler, gibt es auch Unterstützung für Projekte, die das Bewusstsein für Umweltschutz und Klimagerechtigkeit schärfen. Darüber hinaus zeigen zahlreiche qualitative Rückmeldungen unserer Mitglieder, dass das gemeinsame Teilen von Geld und Ressourcen bei Ting nicht nur die Umsetzung sinnvoller Projekte ermöglicht, sondern auch zu mehr Zufriedenheit, Selbstbestimmung und einem bewussteren Lebensstil führt. Viele berichten, dass sie durch Ting suffizienter und bescheidener leben, weniger Ersatz-Konsum betreiben und langfristig CO₂-intensive Praktiken wie häufiges Fliegen oder übermäßigen Konsum überdenken und reduzieren – ganz ohne Zwang, sondern aus innerer Überzeugung.
Zukünftig könnte Ting Klimagerechtigkeit nicht nur durch finanzielle Unterstützung fördern, sondern auch durch gemeinschaftlich genutzte Ressourcen, wie Know-how in den Bereichen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Degrowth, etc. Diese Form des nicht-monetären Teilens ergänzt die Wirkung von Ting und verankert Klimagerechtigkeit als gemeinschaftliches, zugängliches und gelebtes Prinzip.
Welche Personen/Organisationen gibt es in Eurem Team und was ist ihre Rolle?
Für die datengetriebene Skalierungsphase und den angedachten Ausbau der Plattform von Ting hinsichtlich non-monetären Teilens, sind folgende Mitwirkende und ihre Rollen vorgesehen:
Ralph Moser: Senior Software Developer bei Ting | Entwicklung und Ausbau Website/Plattform, A/B testing, Data-Handling & Monitoring.
Miriam Meier: Head of Marketing, UI/UX und Content bei Ting | Gestaltung und Umsetzung von Content, crossmedialer Kampagnen, Datenauswertung und Analytics.
Silvan Groher: Projekt- & Communitymanager bei Ting | Gesamtkoordination und Partnermanagement. Schnittstelle zur Community und Forschung.
Ondine Riesen: Head of Communication bei Ting | Basiskommunikation, Medienarbeit, Mitarbeit im Bereich der Befragungen, Forschung und Community Management/Support.
Forschungspartner:
Hochschule Luzern, Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR vertreten durch:
Prof. Dr. Clemente Minonne: Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Luzern (Wirtschaft).
Ines Junginger: Promovierte Sozialwissenschaftlerin und Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Doktorandenmodell an der Hochschule Luzern.
Wurde die Idee (in Varianten) bereits getestet? Wenn ja, mit welchen Erkenntnissen?
Ja, die Grundidee von Ting wurde bereits erfolgreich getestet. In den letzten fünf Jahren haben wir das Modell kontinuierlich verfeinert/optimiert und bereits mehr als 1,3 Millionen CHF in über 130 Projekte umverteilt. Die Rückmeldungen der Mitglieder, die kontinuierlich tiefe Absprungrate (~ 5%) und die durchgeführten Community-Befragungen zeigen, dass das Modell gut funktioniert und die Wirkung ankommt. Mitglieder schätzen besonders die demokratische und partizipative Entscheidungsfindung sowie die Möglichkeit, mit anderen gemeinsam sinnvolle, gesellschaftlich positive Veränderungen zu bewirken. Die grössten Erkenntnisse sind, dass das Vertrauen in die Community und die Unterstützung von anderen Mitgliedern zentrale Erfolgsfaktoren sind. Alle finden Ting großartig, befähigend und sinnvoll, jedoch bleibt die Hürde zum mitmachen gross, denn noch ist Ting und das Teilen von Geld neuartig, unbekannt und unkonventionell, sodass es im «Mainstream» eine gewisse Skepsis auslöst und es keine «Best Practice» im Bereich der Kommunikation und Marketing gibt. Das empirische Marketing der letzten Jahre führte bereits zu kontinuierlichem Wachstum. Sollten die datenbasierten Ansätze nicht die erwartete Conversion erzielen, würden wir bei der bewährten organischen Wachstumsrate fortfahren (Risiken & Mitigation).
Woran möchtet ihr während des Boosters arbeiten (z. B. Machbarkeitsstudie, Entwicklung eines klimagerechten Geschäftsmodells, Bau eines ersten Prototyps, Test-Mainstreaming usw.)? Was werdet ihr am Ende des Boosters liefern?
Während des Boosters wollen wir auf die daten- und forschungsbasierte (SDG-Narrative) Skalierung von Ting fokussieren. Ziel ist es, die Kommunikations- und Marketingmassnahmen, sowie die Plattform so weiterzuentwickeln, dass sie im «Mainstream» anerkannt wird und konvertiert. Aufbauend auf dem laufenden Innocheque (74783.1 INNO-SBM) mit der Hochschule Luzern wollen wir entlang der Sinus-Milieus / SDG-Analyse die dort gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis testen. Erfolg messen wir anhand konkreter KPIs: Mitgliederwachstum, Conversion-Raten der verschiedenen Kanäle und Einnahmen (Gebühren aus Mitgliederbeiträge).
Am Ende des Boosters stehen eine im Bezug auf SDG-Narrative und auf Daten abgestützte Skalierungstrategie zur Verfügung, sowie ein konkreter Ideenkatalog für die Weiterentwicklung der Plattform/Services hinsichtlich Non-monetären Teilen.
Ziel ist es, Ting in der Mitte der Gesellschaft bekannt zu machen und das Prinzip von Ressourcen teilen in Bevölkerungsschichten, die bislang noch wenig oder keine Berührungspunkte damit hatten, populärer zu machen.
Was erhofft ihr Euch von dem Booster (z. B. Suche nach bestimmten Partner:innen, Expert:innenunterstützung usw.)?
Vom Booster und der vertieften Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern (Prof. Dr. Clemente Minonne und Team) erhoffen wir uns gezielte Unterstützung bei der strategischen Skalierung und non-monetären Weiterentwicklung von Ting. Wir möchten herausfinden, mit welchen Botschaften, Formaten und Kanälen wir effizient neue Mitglieder in spezifischen Milieus ansprechen, gewinnen und langfristig binden können. Übergeordnetes Ziel ist es, am Ende des Boosters evidenzbasierte Grundlagen in der Hand zu haben, um gemeinsam mit der Hochschule Luzern und einer interessierten Stiftung (will noch anonym bleiben) ein grösseres, forschungsnahes Innovationsprojekt zur Gesamtwirkung (Impact) von Ting bei der Innosuisse einzureichen.
Darüber hinaus erhoffen wir uns vom Booster auch externes Feedback und Impulse zum geplanten Ausbau des kollaborativen Teilens immaterieller Güter.
Wen brauchst du als Expert:in, um die Idee weiter voranzutreiben?
Um die gewonnenen Erkenntnisse aus dem laufenden InnoCheque (Sinus-Milieus vs. SDG Fokuspunkte) in die Praxis umzusetzen, benötigen wir die Expertise von Prof. Dr. Clemente Minonne, Ines Junginger und Team (HSLU).
Im Bereich datenbasiertes Marketing, Data Management und Analytics (Meta-Suite, Google Ads Grant, SEO/SEM, etc.) benötigen wir sicherlich Hilfe und Fachwissen. Sowie im Bereich einer möglichen Weiterentwicklung der Plattform und der einhergehenden Organisationsentwicklung, würden wir gerne mit Clemente Minonne von Minonne & Associates AG in Form einer Doppelrolle (Prof. HSLU und Organisationsberater) zusammenarbeiten.
Wie viel Budget fordert ihr von uns für was? (maximal CHF 21’000 + CHF 4’000 für Expert:innen-Gutscheine ).
Total: 22’500 CHF
Für das Projekt beantragen wir den Maximalbetrag von CHF 19'000. Die Mittel werden für Personal- und Sachkosten (ca. 5’000 CHF) in den Bereichen Softwareentwicklung, Marketing, Data Management, PL, Community Management und Forschung eingesetzt.
Zudem planen wir den Einsatz der Coaching-Gutscheinen im Wert von CHF 3'500, um die benötigte Expertise in den Bereichen datenbasiertes MarKom und Organisationsentwicklung beizuziehen.
Ting ist eine schweizer Community, die kollektives Teilen von Geld und Wissen ermöglicht, um individuelle Entwicklung und gesellschaftlichen Wandel zu fördern. Über 650 Mitglieder verteilen monatlich mehr als 39’000 CHF um. Dieses sogenannte Community-Einkommen steht den Mitgliedern zeitlich begrenzt zur Verfügung, um persönliche oder berufliche Vorhaben und gesellschaftliche Veränderungen zu realisieren – vorausgesetzt, sie leisten einen Beitrag im Sinne der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs: Sustainable Development Goals). Während des FUS InnoBooster entwickeln wir mit der HSLU eine datenbasierte Skalierungsstrategie entlang der Sinus-Milieus und SDG-Präferenzen der Bevölkerung. Wir testen zielgruppenspezifische Kommunikations- und Marketingmassnahmen sowie non-monetäre Sharing-Services. Am Ende steht eine evidenzbasierte Roadmap zur Verfügung, um das kollektive Ressourcenteilen aus der Nische in den Mainstream zu bringen und die Grundlage für ein grösseres Innosuisse-Innovationsprojekt zu schaffen.