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Use of rPET for technical components

Project Idea Metadata

Project Idea Description

Das PET-Flaschenrecycling in der Schweiz ist ein Vorzeigebeispiel für Kreislaufwirtschaft im Bereich der Kunststoffprodukte und zeigt auf, wie die CO2-Emissionen gesenkt werden können. Beim PET-Flaschenrecycling fallen aber rPET-Rohmaterialien an, welche aufgrund von Kontaminierungen (Medien, Materialien & Nicht-Getränkeflaschen) und diversen Farben nicht in den Getränkeflaschenkreislauf zurück können.


Während des Co-Creation Workshops wurde in Gesprächen mit den anderen Teilnehmern klar, dass der Mangel an Recyclingmaterialien ein grosses Problem darstellt (vor allem grössere Mengen). Bei den PET liegt aber heute schon Rohmaterial vor, welches man für Non-Food-Anwendungen verwenden könnte. Wenn man aus diesen Materialien ein technisches Recycling-PET erzeugen könnte, würde dies die Möglichkeiten in der Anwendung sowie ggf. auch den Input-Strom von Non-Food-Flakes erweitern.


Im Bereich der Spritzgiessverarbeitung gibt es durch den Trend zum Einsatz respektive Umstieg auf PCR-Materialien zur Reduktion des CO2-Footprints jedoch ein grosses Potential für solche Materialien. Für den Einsatz werden jedoch nicht nur reine rPET-Materialien benötigt, sondern auch additivierte Kunststoffe (Compounds mit z.B. Glasfasern), welche es heute aus rPET so nicht gibt. Die Verarbeitung dieser Materialien zu technischen Formteilen ist jedoch nicht einfach (Kristallisation und Nachschwindung, Klebeneigung, etc.).


Die Firma Resilux rezykliert hauptsächlich PET aus gesammelten PET-Flaschen. Diese Wertstoffe kommen vorwiegend aus der Schweiz, zum Teil auch aus den angrenzenden Ländern. Das Rohmaterial wird auf modernsten Anlagen automatisch gewaschen, sortiert und zu spezifizierten Granulaten extrudiert. Durch dieses NTN-Projekt wird der Firma Resilux ein neuer Markt für technische Compounds mit und ohne Additive aus Recyclingmaterialien eröffnet. Das Potential für solche Compounds ist gross, da wie oben beschrieben, viele Verarbeiter von technischen Kunststoffen der Bedarf nach qualitativ hochstehenden Recyclingmaterial hoch ist.

Im Projektteam wird Monika Baur im Bereich der Analytik / Materialanalyse mitarbeiten. Jana Walker als CEO von Resilux Schweiz AG ist aufgrund des oben beschriebenen Potentials für Resilux sehr interessiert und wird das Projekt eng begleiten.


Im geplanten NTN-Projekt soll die Machbarkeit für solche technischen Compounds untersucht werden. Dies beinhaltet neben der Materialaufbereitung vor allem die Verarbeitung der hergestellten Compounds im Spritzgiessen, welche für den Einsatz dieser neuen Materialien schlussendlich gegeben sein muss. Die Arbeitspakete mit Projektleitern und Kostenrahmen sind im Anhang dargestellt.


Für das geplante Vorhaben wird vom NTN Innovation Booster Plastics for Zero Emission ein Förderbeitrag von CHF 25'000.- beantragt. Der Förderbeitrag wird vom Forschungspartner OST - Ostschweizer Fachhochschule für die geplanten Versuche eingesetzt. Die Verteilung auf die verschiedenen Arbeitspakete ist in obenstehender Grafik ersichtlich.


Resilux wird im geplanten Projekt als Umsetzungspartner fungieren und CHF 5'000.- beisteuern:

· CHF 2'500.- an den NTN-Booster

· CHF 2'500.- für Additive, Verbrauchsmaterialien, Werkzeuganpassungen (Verwendung im Projekt)


Für die Bewertung des Potentials der CO2-Reduktion planen wir den Auftrag an einen externen Experten zu geben.

Im geplanten NTN-Projekt soll die Machbarkeit für technische rPET-Compounds untersucht werden. Dies beinhaltet neben der Materialaufbereitung vor allem die Verarbeitung der hergestellten Compounds im Spritzgiessen, welche für den Einsatz dieser neuen Materialien schlussendlich gegeben sein muss.